Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim weiht Neu­bau der Kita Jean Paul ein

Im Bild von links Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Elternbeirätin Annika Aas, Oberbürgermeister Andreas Starke, Architekt Jochen Wachter von Nickel und Wachter Architekten, Kita-Leiterin Sabine Schug, Pfarrer Christoph Henzler, Simone Baier (stv. Kita-Leiterin), Abteilungsleiter Fred Schäfer und die Gruppenleiterinnen Foto: Privat
Neubau_Einweihung Jean Paul

Neu­bau Ein­wei­hung Jean Paul. Foto: Privat

Ein gro­ßes Herz mit Platz für mehr

Mit einem klei­nen Rumms brach­te Pfar­rer Chri­stoph Hen­z­ler die Dia­ko­nie-Kita Jean Paul zum Ein­sturz – natür­lich nur sym­bo­lisch: Anläss­lich der Ein­wei­hung des neu­en Gebäu­des hat­te er in sei­ner Andacht zu Beginn der Fei­er mit Holz­klöt­zen den alten Bau nachgestellt.

Mit bun­ten Stei­nen bau­te er dann den Neu­bau nach: „Das äuße­re Gebäu­de gibt Struk­tur. Die Kita Jean Paul lebt von bun­ten Far­ben, von bun­ter Viel­falt, in all sei­nen Pro­jek­ten – vom Kunst­ate­lier über den Musik­raum bis zum Montessori-Konzept.“

Das sozia­le Gesicht der Stadt

Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke, der gemein­sam mit Bam­bergs 2. Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp und wei­te­ren Vertreter_​innen des Stadt­rats zur Ein­wei­hung gekom­men war, bedank­te sich bei der Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim für das Enga­ge­ment im Bereich der Kin­der­be­treu­ung: „Wir sind hier in der bevöl­ke­rungs­reich­sten Gegend der Stadt Bam­berg. Die Erwei­te­rung der Kin­der­ta­ges­stät­te Jean Paul ist für die Stadt sehr wich­tig und wert­voll. Das sozia­les Gesicht der Stadt ist ver­knüpft mit der Diakonie.“

Inve­stiert hat die Dia­ko­nie Bam­berg-Forch­heim ins­ge­samt 3,5 Mio Euro. Dazu kom­men 450.000 Euro für die Con­tai­ner, in der die Kita wäh­rend der Bau­pha­se unter­ge­bracht war. Unter­stützt wur­de der Neu­bau von Sei­ten der Stadt Bam­berg sowie der Regie­rung von Ober­fran­ken mit ins­ge­samt 2.529.872 Euro an Fördergeldern.

Archi­tek­to­ni­sche Ver­bin­dun­gen zum Park

„2018 haben wir den Bau­an­trag ein­ge­reicht“, berich­te­te Jochen Wach­ter vom aus­füh­ren­den Archi­tek­tur­bü­ro Nickel und Wach­ter. Die Bau­zeit selbst betrug zwei Jah­re. „Wir woll­ten mit dem Neu­bau eine Ver­bin­dung zwi­schen dem benach­bar­ten Wohn­ge­biet und dem Stadt­park schaf­fen und auch im Jean Paul immer wie­der Bezü­ge zur Natur und zum Park her­stel­len.“ Der Archi­tekt bedank­te sich nicht nur beim Trä­ger und den aus­füh­ren­den Fir­men, son­dern auch bei sei­nem Büro­team für die gute Zusam­men­ar­beit. Mit dabei hat­te er noch zwei Bob­by­cars, die er Kita-Lei­te­rin Sabi­ne Schug für die Kin­der übergab.

Ein gro­ßes Herz mit Platz für mehr

Mit dem Neu­bau ist der ehe­mals zwei­grup­pi­ge Kin­der­gar­ten mit einer Hort­grup­pe zu einem drei­grup­pi­gen Kin­der­gar­ten ergänzt um zwei Krip­pen­grup­pen ange­wach­sen. „Wir hat­ten Sor­ge, dass mit der Ver­grö­ße­rung etwas ver­lo­ren­geht von der Herz­lich­keit und guten Gemein­schaft“, berich­te­te Eltern­bei­rä­tin Anni­ka Aas. „Aber hey! Nichts davon ist ein­ge­trof­fen: Der Jean Paul hat ein so gro­ßes Herz, das genug Platz für Ver­grö­ße­rung hat.“ Sie bedank­te sich auch bei allen Partner_​innen und den Kita-Fami­li­en, die immer wie­der tat­kräf­tig bei den Umzü­gen mit­ge­hol­fen haben.

Fred Schä­fer, zustän­di­ger Abtei­lungs­lei­ter für den Kita-Bereich bei der Dia­ko­nie, schloss die Rei­he der Gruß­wort ab: „Die Kita Jean Paul hat eine lan­ge Tra­di­ti­on. Resi­li­enz ist dabei immer einer ihrer Schwer­punk­te gewe­sen: Kin­der stark machen fürs Leben. Das neue Gebäu­de bie­tet dafür genau den pas­sen­den Rah­men. Herz­li­chen Dank an alle, die uns bei der Ver­wirk­li­chung unter­stützt haben .“

Kita-Lei­te­rin Sabi­ne Schug, ihr 18-köp­fi­ges Team und die Kin­der fei­er­ten dann nach der offi­zi­el­len Ein­wei­hung noch ein wun­der­bar son­ni­ges Kita-Fest. Die Kita Jean Paul ist ange­kom­men in ihren neu­en vier Wänden.

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