Uni­ver­si­tät Bay­reuth und FC St. Pau­li kooperieren

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Der FC St. Pau­li steht für mehr als nur Fuß­ball. Mit sei­ner kla­ren poli­ti­schen Hal­tung und sei­nem gesell­schaft­li­chen Enga­ge­ment zeigt der Ver­ein, dass Pro­fi­fuß­ball auch anders gelebt wer­den kann. So steht der FC St. Pau­li nicht nur für einen Fuß­ball­klub, son­dern für den Ham­bur­ger Stadt­teil St. Pau­li, in dem Wer­te wie Soli­da­ri­tät, Gleich­heit und Offen­heit seit jeher gelebt wer­den. Gleich­zei­tig brin­gen vie­le den Ver­ein mit dem Toten­kopf-Sym­bol und damit einer unan­ge­pass­ten und alter­na­ti­ven Denk­wei­se in Ver­bin­dung. „Der FC St. Pau­li, wie er heu­te wahr­ge­nom­men wird, wur­de von vie­len Fan­ge­nera­tio­nen geschaf­fen“, sagt Mar­tin Drust, Geschäfts­lei­ter Mar­ke beim FC St. Pau­li. „Des­halb iden­ti­fi­zie­ren sich auch viel­fäl­tig­ste Akteu­re mit dem Ver­ein, der auf beson­de­re und authen­ti­sche Wei­se eine Wer­te­ge­mein­schaft repräsentiert.“

Um die Poten­zia­le des FC St. Pau­li zu ana­ly­sie­ren und zu steu­ern, koope­riert der Ver­ein mit der Pro­fes­sur für Mar­ke­ting & Sport­ma­nage­ment an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. „Eigent­lich fin­den wir das Wort Mar­ke blöd. Aber wir kön­nen eben auch nicht igno­rie­ren, dass der FC St. Pau­li eine sehr star­ke Mar­ke ist. Um als mit­glie­der­ge­führ­ter Ver­ein auch lang­fri­stig im Pro­fi­fuß­ball bestehen zu kön­nen, müs­sen wir her­aus­fin­den, wie wir unse­re Poten­zia­le heben, ohne unse­re bestehen­den Fans zu ver­lie­ren. Wir haben die Uni­ver­si­tät Bay­reuth gewählt, weil wir eine gro­ße Schnitt­men­ge zwi­schen unse­ren Vor­stel­lun­gen, was beim FC St. Pau­li funk­tio­nie­ren könn­te, und dem For­schungs­an­satz der Pro­fes­sur für Mar­ke­ting & Sport­ma­nage­ment sehen“, sagt Drust. Kon­kret haben bei­de Part­ner die­se Maß­nah­men ver­ein­bart: wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung der Mar­ken­füh­rung des FC St. Pau­li, qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Stu­di­en, Vor­trä­ge, Work­shops und die Ent­wick­lung von Managementtools.

„Star­ke Mar­ken stif­ten Iden­ti­tät und sichern den lang­fri­sti­gen öko­no­mi­schen Erfolg von Sport­or­ga­ni­sa­tio­nen. Es ist daher von zen­tra­ler Bedeu­tung für Sport­or­ga­ni­sa­tio­nen, zu ver­ste­hen, wie Mar­ken ent­ste­hen und wie sie als Orga­ni­sa­ti­on Ein­fluss auf deren Wei­ter­ent­wick­lung neh­men kön­nen“, erläu­tert Prof. Dr. Tim Strö­bel, Inha­ber der Pro­fes­sur für Mar­ke­ting & Sport­ma­nage­ment an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. Auch die­se ist eine ein­zig­ar­ti­ge Mar­ke: Sie gilt seit 1985 als euro­pa­wei­ter Maß­stab für For­schung und Leh­re im Bereich Sport­öko­no­mie und Sportmanagement.

Weil ein For­schungs­schwer­punkt der Pro­fes­sur im Bereich Auf­bau und Füh­rung von Sport­mar­ken liegt, ver­spricht die Koope­ra­ti­on mit dem FC St. Pau­li inno­va­ti­ve Erkennt­nis­se. „Die Koope­ra­ti­on schafft her­vor­ra­gen­de Poten­zia­le sowohl für den Ver­ein, als auch für unse­re For­schung zur Mar­ken­füh­rung“, sagt Lars Grie­bel, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter an der Pro­fes­sur für Mar­ke­ting & Sport­ma­nage­ment. Die Koope­ra­ti­on bie­tet die Mög­lich­keit für einen außergewöhnlichen
Trans­fer zwi­schen Wis­sen­schaft und Pra­xis. Gleich­zei­tig schafft die Koope­ra­ti­on Anknüp­fungs­punk­te zur Beant­wor­tung rele­van­ter wis­sen­schaft­li­cher Fra­ge­stel­lun­gen und trägt zum Erkennt­nis­ge­winn in der Mar­ken­for­schung bei.

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