San­dra Staa­de ist die neue Direk­to­rin des Amts­ge­richts Kulmbach

Symbolbild Justiz

Der Baye­ri­sche Staats­mi­ni­ster der Justiz Georg Eisen­reich hat die Ober­staats­an­wäl­tin als stän­di­ge Ver­tre­te­rin des Lei­ten­den Ober­staats­an­walts in Bay­reuth San­dra Staa­de mit Wir­kung vom 01.08.2022 zur neu­en Direk­to­rin des Amts­ge­richts Kulm­bach ernannt. San­dra Staa­de ist für das Amts­ge­richt Kulm­bach kei­ne Unbe­kann­te, da sie bereits von 2006 bis 2009 meh­re­re Jah­re an die­sem Gericht als Rich­te­rin tätig war.

Präsident des Oberlandesgerichts Lothar Schmitt mit der neuen Direktorin des Amtsgerichts Kulmbach Sandra Staade  Foto: M. Keller

Prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Lothar Schmitt mit der neu­en Direk­to­rin des Amts­ge­richts Kulm­bach San­dra Staa­de Foto: M. Keller

Die 52-jäh­ri­ge San­dra Staa­de tritt die Nach­fol­ge von Chri­stoph Ber­ner an, der das Amts­ge­richt Kulm­bach seit Dezem­ber 2005 lei­te­te und Ende Mai in den Ruhe­stand getre­ten ist. „Chri­stoph Ber­ner hat mit viel Élan und Ein­satz über mehr als 16 Jah­re erfolg­reich das Amts­ge­richt Kulm­bach gelei­tet und geprägt. Auch die Her­aus­for­de­run­gen der Coro­na-Pan­de­mie mei­ster­te er gemein­sam mit allen Beschäf­tig­ten des Amts­ge­richts her­vor­ra­gend“, so der Prä­si­dent des Ober­lan­des­ge­richts Bam­berg Lothar Schmitt. Ihn habe sei­ne pro­fes­sio­nel­le Arbeits­wei­se, aber auch sei­ne empa­thi­sche Art aus­ge­zeich­net. „Für sein lang­jäh­ri­ges Wir­ken dan­ke ich Chri­stoph Ber­ner sehr herz­lich und wün­sche ihm für sei­nen Ruhe­stand alles Gute“.

San­dra Staa­de begann nach dem Jura­stu­di­um in Kiel ihre beruf­li­che Lauf­bahn im Dezem­ber 2001 als Staats­an­wäl­tin bei der Staats­an­walt­schaft Coburg. Im Jahr 2003 wech­sel­te sie als Rich­te­rin an das Amts­ge­richt Kro­nach. Dort war sie unter ande­rem als Fami­li­en­rich­te­rin und Ermitt­lungs­rich­te­rin tätig. Im Sep­tem­ber 2006 kam Frau Staa­de an das Amts­ge­richt Kulm­bach, wo sie in Familien‑, Vor­mund­schafts- und Nach­lass­sa­chen ein­ge­setzt war. Im Mai 2009 folg­te eine Ver­set­zung an das Land­ge­richt Bay­reuth, an dem Frau Staa­de in einer erst­in­stanz­li­chen Zivil­kam­mer ein­ge­setzt war. Im Juni 2011 wur­de San­dra Staa­de zur Staats­an­wäl­tin als­Grup­pen­lei­te­rin bei der Staats­an­walt­schaft Bay­reuth ernannt. Hier war sie zunächst für Jugend­straf­sa­chen zustän­dig. Spä­ter bear­bei­te­te sie vor allem Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung. Im April 2015 wur­de Frau Staa­de zur Ober­staats­an­wäl­tin bei der Gene­ral­staats­an­walt­schaft Bam­berg beför­dert. Dort war sie schwer­punkt­mä­ßig mit der Bear­bei­tung von Revi­sio­nen und Rechts­be­schwer­den befasst und übte dane­ben die Dienst­auf­sicht über die Staats­an­walt­schaft Hof und spä­ter über die Staats­an­walt­schaft Bam­berg aus. Mit Wir­kung vom 01.07.2018 wur­de Frau Staa­de zur Ober­staats­an­wäl­tin als stän­di­ge Ver­tre­te­rin des Lei­ten­den Ober­staats­an­walts in Bay­reuth ernannt, wo sie seit­dem ins­be­son­de­re Schwur­ge­richts­sa­chen bearbeitete.

Frau Staa­de ist ver­hei­ra­tet und lebt im Land­kreis Kulmbach.

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