Rein­hardt Weber zum neu­en Vor­sit­zen­den des Frän­ki­sche Schweiz Ver­eins in Leu­ten­bach gewählt

Rein­hardt Weber ist neu­er FSV-Vor­sit­zen­der in Leutenbach

Leutenbach: Reinhardt Weber zum neuen Vorsitzenden des Fränkische Schweiz Vereins gewählt Juli 2022

Der neue FSV-Vor­sit­zen­de Rein­hardt Weber. Text + Foto: Tho­mas Weichert

Die Orts­grup­pe Leu­ten­bach des Frän­ki­sche Schweiz Ver­eins (FSV) hat einen neu­en Vor­sit­zen­den. Wäh­rend der Haupt­ver­samm­lung, die letz­tes Jahr auf­grund Coro­na nicht statt­fin­den konn­te, wur­de Gemein­de­rat Rein­hardt Weber zum neu­en FSV-Chef gewählt. 27 stimm­be­rech­tig­te Mit­glie­der waren erschie­nen. Weber folgt Richard Roth nach, der nicht mehr kan­di­dier­te. Roth wur­de anschlie­ßend zum Ehren­vor­sit­zen­den ernannt. Zwei­ter Vor­sit­zen­der ist Heinz Hof­mann.

„Es gibt sicher ganz vie­le ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten wie wir unse­re Frei­zeit gestal­ten und ver­brin­gen kön­nen. Wir – die heu­te Gewähl­ten – haben uns im Gegen­satz zu vie­len ande­ren dazu ent­schlos­sen, einen Teil unse­rer Frei­zeit im FSV mit einer sinn­stif­ten­den sowie ehren­amt­li­chen Tätig­kei­ten zu ver­brin­gen“, sag­te Weber nach der Neu­wahl der Vorstandschaft.

Dabei sei man bestrebt sich für unse­re Regi­on und die Gemein­de Leu­ten­bach zum Zwecke der Hei­mat­pfle­ge und der Pfle­ge kul­tu­rel­ler Güter als FSV Orts­grup­pe in das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der der Gemein­de ein­zu­brin­gen. Als Auf­ga­ben nann­te Weber die Pfle­ge des ört­li­chen Wan­der­we­ge­net­zes, das Schmücken der Oster­brun­nen, das Betrei­ben der über­re­gio­nal bekann­ten Hei­mat­stu­be, den Früh­lings- und Blu­men­schmuck im Dorf oder die Pfle­ge des Dorf­brun­nens. „Wir brin­gen uns ein, in einer Zeit, in der immer mehr Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger nur noch an sich selbst den­ken. Set­zen wir, jeder nach sei­nen Mög­lich­kei­ten, in den näch­sten Jah­ren ein Zei­chen, um unse­re Hei­mat Leu­ten­bach sowie deren Schön­hei­ten für die nach uns kom­men­den Genera­tio­nen zu erhal­ten“, rief Weber sei­ne Mit­glie­der zum Mit­ma­chen auf. Seit der letz­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung im Jahr 2020 waren neun Mit­glie­der ver­stor­ben denen in einer Gedenk­mi­nu­te gedacht wur­de. Nach dem posi­ti­ven Kas­sen­be­richt von Lydia Heil­mann wur­de lobend her­vor­ge­ho­ben, dass die Gemein­de ihren Ver­eins­zu­schuss von 300 auf 600 Euro erhöht hat. Wege­wart Tho­mas Mel­zig ver­wies auf die Wan­der­we­ge­zer­ti­fi­zie­rung, die neue Beschil­de­run­gen erfordert.

Mir­co Mel­zig bedau­er­te den Man­gel an not­wen­di­gen Werk­zeu­gen und Gerä­ten für die Pfle­ge­ar­bei­ten. Ohne jeg­li­che Ver­gü­tung setz­te er sei­ne eige­ne Aus­rü­stung ein. Er erklär­te sei­ne Bereit­schaft zum wei­te­ren ehren­amt­li­chen Ein­satz, möch­te aber sein per­sön­li­ches Mate­ri­al nicht wei­ter­hin in die­ser Form ein­set­zen und bit­tet daher um Unter­stüt­zung. Agnes Häck­lein berich­te­te von der Kin­der­tanz­grup­pe, die bis Mit­te 2020 noch ins­ge­samt 16 Mäd­chen hat­te. Vor dem Lock­down konn­ten noch zwei Tanz­pro­ben statt­fin­den. Seit­her ruht die Grup­pe. Die Trach­ten wur­den zurück­ge­ge­ben. Häck­lein möch­te die Lei­tung der Kin­der­tanz­grup­pe in jün­ge­re Hän­de abge­ben, bot aber wei­ter­hin ihre Unter­stüt­zung an. Die FSV Orts­grup­pe hat aktu­ell 248 Mit­glie­der. Das Team möch­te wei­ter­ma­chen und hofft auf mehr Inter­es­se aus der Bevölkerung.

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