SoLa­WI Giech­burg­blick blickt auf die ersten Ern­te­mo­na­te zurück

Gemeinsam auf dem Feld.
Gemeinsam auf dem Feld. (Foto: SoLaWI Giechburgblick)

Nach vie­len Mona­ten des Pro­jekt­auf­baus schaut die SoLa­Wi Giech­burg­blick auf ihre ersten´Erntemonate zurück. Die seit Mai ange­stell­te quer­ein­ge­stie­ge­ne Gärt­ne­rin Tina Sagert pro­du­ziert mit ehren­amt­li­cher Unter­stüt­zung regio­na­les Bio-Gemü­se für die SoLa­Wi Mit­glie­der in und um Scheß­litz. Anfang des Jah­res hat­ten sich 55 Haus­hal­te dem Ver­ein ange­schlos­sen, wel­che für ihren Mit­glieds­bei­trag jede Woche einen Anteil der wöchent­li­chen Gesamt­ern­te vom 0,5ha gro­ßen Feld bekommen.

Was­ser marsch! Omexom unter­stützt mit Wasserpumpe

Gärtnerin Tina Sagert setzt die neue Pumpe ein.

Gärt­ne­rin Tina Sagert setzt die neue Pum­pe ein.

Nach den ersten trocke­nen Wochen bekam der Ver­ein die wohl wich­tig­ste Unter­stüt­zung für den Som­mer: Die Fir­ma Omexom Fran­ken­luk GmbH spen­de­te für den Pro­jekt­start eine Was­ser­pum­pe, mit der die flei­ßi­gen Feld­hel­fer und die Gärt­ne­rin nun das Gemü­se bewäs­sern kön­nen. „Da das Pro­jekt im Auf­bau war und die finan­zi­el­len Mit­tel zu Beginn sehr knapp waren, haben wir zunächst per Hand gegos­sen. Die Pum­pe ist eine rie­sen Erleich­te­rung und unver­zicht­bar. Wir sind sehr dank­bar.“, so Tina Sagert. Neben der Pum­pe inve­stiert Omexom Fran­ken­luk GmbH künf­tig auch in eine Kom­post­toi­let­te auf dem Feld. „Damit habe wir die Mög­lich­keit, auch grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen und Feld­ta­ge öffent­lich anzu­bie­ten“, so Kat­ja Geheeb aus der Vor­stand­schaft. „Der Gemü­se­an­bau ist schließ­lich nur ein Bau­stein des Ver­ei­nes, wir möch­ten lang­fri­stig Umwelt­bil­dung für die Regi­on, ins­be­son­de­re Kin­der, ermög­li­chen und anbie­ten.“ Auch trat die Fir­ma als eines der ersten För­der­mit­glie­der dem Ver­ein bei.

Gemein­nüt­zig­keit anerkannt

Zie­le der Umwelt­bil­dung spie­geln sich auch in der Ver­eins­sat­zung wider, denn seit Juli ist die SoLa­Wi Giech­burg­blick e.V. als gemein­nüt­zig aner­kannt. „Nun haben wir die Mög­lich­keit, Spen­den­quit­tun­gen aus­zu­stel­len.“ Der Ver­ein hofft auf wei­te­re Spon­so­ren, um lang­fri­stig die Hand­ha­be am Feld zu ver­ein­fa­chen. Der näch­ste gro­ße Kosten­punkt sind Bewäs­se­rungs­schläu­che und ein Foli­en­tun­nel für Frühkulturen.

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