Resü­mee mit Senft

Resümee mit Senft. Foto: Alex Dittrich

Bezau­bern­de Layla!

Wir arbei­ten also bis Mit­te Juli für den Staat, auf­ge­regt wird sich aber über ein „Lied“ und dem Ver­bot von die­sem auf einem Volks­fest. Schlim­mer noch, das Ver­bot über­haupt!! Den gan­zen Tag siehst du Brü­ste auf der Glot­ze und in der Wer­bung und nur wegen nem Puff und ner Puff­mut­ter die gei­ler zu schei­nen scheint, wer­den hier Pro­du­zent und „Künst­ler“ zu Mil­lio­nä­ren gemacht!? Muss man da noch hin­ter­fra­gen war­um es berg­ab mit die­sem Land geht? Dar­auf erst­mal nen Club Mate und nen Veg­gie Bur­ger! Lang­sam wun­dert mich es wirk­lich nicht mehr das wir sicher­lich bald wie­der ein­ge­sperrt wer­den, es gehört uns nicht anders! Ich glaub ich mach För­der­schu­len für Erwach­se­ne auf, da muss doch mal wer ein­grei­fen! Sonst seh ich wohl bald Leu­te mit Eimern Wär­me für den Win­ter ein­sam­meln, weil das eine Emp­feh­lung vom Haa­beck ist um durch die Gas­kri­se zu kom­men. Alu­fo­lie drauf und im Win­ter is warm daheim!

Frank Walter

Senft aus Bamberg!

Da fällt mir das Mega Event des Wochen­en­des dazu ein. „Bam­berg Zau­bert“ war bis gestern in der Stadt! Erneut beka­men hier Künst­ler die Mög­lich­keit Tricks zu zei­gen und die Poli­tik hoff­te davon zu pro­fi­tie­ren. Aber eigent­lich kön­nen die Zau­be­rer das ja schon ganz gut. Ablen­ken von The­ma A auf The­ma B um A durch­zu­win­ken. Leu­te neben eine Brücke zau­bern, Licht aus mit einem Abra­ka­da­bra, oder sich selbst ver­schwin­den las­sen bis Gras über den letz­ten miss­ra­te­nen Zau­ber gewach­sen ist.

Selbst hab ich mir das Spek­ta­kel nicht ange­schaut, ich hab lie­ber sel­ber ein paar Glä­ser leer gezau­bert. Die Markt­leu­te hin­ge­gen hät­ten teil­neh­men müs­sen aber wehr­ten sich! Erst gegen ihre Umsied­lung vom Grü­nen Markt zum Max­platz wegen die­ses Wochenendevents,dann noch gegen die wohl geplan­te Kom­plett­um­sie­de­lung dahin! Am Wochen­en­de waren dann zumin­dest fünf von ihnen mit einem Expel­li­ar­mus vom Stadt­rat weggehext.

Viel­leicht tau­chen die­se ja in der Hall­stadter Stra­ße wie­der auf. Hier schließt ja die Eisen­gie­ße­rei. Viel­leicht glie­dert man ja die Markt­händ­ler dahin aus, wenn sich kei­ner fin­det um das 300. Hotel in Bam­berg zu bauen.

Lei­der eine Som­mer­loch­wo­che ohne The­men! Eine omi­nö­se Lay­la spal­tet Deutsch­land! So gibt’s also auch nicht viel vom Nörg­ler zu berich­ten. Der höher­klas­si­ge Ama­teur­fuss­ball hat wie­der bekom­men und bei­de Bam­ber­ger sowie Mem­mels­dorf, die drei Aus­hän­ge­schil­der, haben verkackt!

Schloss See­hof stand mal wie­der mein Lieb­lings­blit­zer zur Berufs­ver­kehrs­zeit, wäh­rend an der Schu­le in der 30ger Zone wei­ter­hin nie einer steht. Schmun­zelnd vor­bei und wie­der gedacht … Nein, kein Lern­ef­fekt dass du einem Kind das Leben neh­men könn­test, lie­ber beim Beschleu­ni­gen von der Aus­fahrt abge­zockt!! Ver­bo­ten gehört sowas!

Der schlaue Spruch zum Schluss:

„Das genaue Gegen­teil was all­ge­mein geglaubt wird, ist mei­stens die Wahrheit.“

Jean de la Bruyère

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