Spa­ten­stich für den Aus­bau der KC 1 bei Ebersdorf

Landrat Klaus Löffler (5.v.l.) nahm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kreistages sowie der Regierung von Oberfranken den Spatenstich für den Ausbau der KC 1 vor. Mit im Bild sind weitere Vertreterinnen und Vertreter von behördlichen Einrichtungen, des Ludwigsstadter Stadtrates, des Ingenieurbüros IVS sowie der bauausführenden Firma Rädlinger. Bild: LRA /Alexander Löffler
Landrat Klaus Löffler (5.v.l.) nahm gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kreistages sowie der Regierung von Oberfranken den Spatenstich für den Ausbau der KC 1 vor. Mit im Bild sind weitere Vertreterinnen und Vertreter von behördlichen Einrichtungen, des Ludwigsstadter Stadtrates, des Ingenieurbüros IVS sowie der bauausführenden Firma Rädlinger. Bild: LRA /Alexander Löffler

Der Land­kreis Kro­nach baut auf einer Län­ge von rund 1,6 Kilo­me­tern die Kreis­stra­ße KC 1 bei Ebers­dorf aus. Für die­sen ersten Bau­ab­schnitt vom Orts­en­de Ebers­dorf bis zur ersten Spitz­keh­re in Rich­tung Renn­steig erfolg­te am Mitt­woch der Spa­ten­stich. Die Kosten sind mit 3,8 Mil­lio­nen Euro veranschlagt.

Wie Land­rat Klaus Löff­ler beton­te, sei der Aus­bau der KC 1 ein wei­te­rer Bau­stein im Rah­men zahl­reich bereits erfolg­ter oder geplan­ter Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Infra­struk­tur im All­ge­mei­nen, aber auch zur Ver­bes­se­rung der Sicher­heit im Besonderen.

Der Voll­aus­bau der KC 1 ist laut Land­rat Klaus Löff­ler auf­grund des schlech­ten Unter­baus und der feh­len­den Ent­wäs­se­rung not­wen­dig gewor­den. Außer­dem müss­ten die Schie­fer­fels-Böschun­gen gesi­chert wer­den, so dass in der Gesamt­be­trach­tung eine Unter­halts­maß­nah­me nicht sinn­voll gewe­sen wäre.

Der Land­rat dank­te sei­nen im Land­rats­amt zustän­di­gen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern um Sach­ge­biets­lei­ter Gun­ther Dres­sel eben­so wie dem Inge­nieur­bü­ro IVS für die Pla­nung sowie der bau­aus­füh­ren­den Fir­ma Räd­lin­ger. Sein Dank galt auch der Regie­rung von Ober­fran­ken für die Unter­stüt­zung bei sol­chen Bau­vor­ha­ben sowie der Stadt Lud­wigs­stadt um Bür­ger­mei­ster Timo Ehr­hardt. „Sol­che Maß­nah­men funk­tio­nie­ren nur in einem engen Schul­ter­schluss“, beton­te der Land­rat, der in sei­nen Dan­kes­wor­ten auch die Kreis­tags­mit­glie­der mit ins Boot nahm, die den ein­ge­schla­ge­nen Weg mit­ge­hen. „Wir ent­wickeln uns als Land­kreis wei­ter – es geht in die rich­ti­ge Rich­tung“, ver­deut­lich­te der Landrat.

Mar­kus Albrecht vom Inge­nieur­bü­ro IVS stell­te her­aus, dass es wich­tig sei, die Pla­nun­gen an den ört­li­chen Bedürf­nis­sen aus­zu­rich­ten. Dabei gel­te es auch, die vor­han­de­nen Res­sour­cen nicht nur zu berück­sich­ti­gen, son­dern die­se auch zu scho­nen. Albrecht dank­te an der Bau­maß­nah­me Mit­wir­ken­den für die bis­lang gute Abstim­mung und freu­te sich dar­auf, dass die Regi­on eine gut funk­tio­nie­ren­de Stra­ße bekom­men wird.

Tho­mas Haas von der Regie­rung von Ober­fran­ken bezeich­ne­te die KC 1 als einen wich­ti­gen Zubrin­ger ans über­ört­li­che Ver­kehrs­netz. Nicht zuletzt des­halb sei es der Voll­aus­bau die rich­ti­ge Ent­schei­dung, um tat­säch­lich alle Män­gel besei­ti­gen zu kön­nen. Dass das Aus­schrei­bungs­er­geb­nis mit 3,8 Mil­lio­nen Euro nied­ri­ger lie­ge als erwar­tet, freu­te Haas beson­ders, der zugleich einen unfall­frei­en Bau­ab­lauf wünsch­te. Den Land­kreis Kro­nach bezeich­ne­te Haas hin­sicht­lich der Umset­zung diver­ser Pro­jek­te als beson­ders umtrie­big. Dies­be­züg­lich ging er auch auf För­der­vor­aus­set­zun­gen ein, die für den Bau der KC 1 erfüllt sei­en. Wie bereits Land­rat Klaus Löff­ler zuvor ver­deut­licht hat­te, lie­ge eine ent­spre­chen­de För­der­zu­sa­ge bereits vor, über deren Höhe aller­dings noch zu ent­schei­den sei.

Die bis Novem­ber geplan­ten Bau­ar­bei­ten erfol­gen unter Voll­sper­rung der KC 1. Die Umlei­tun­gen sind aus­ge­schil­dert. Der rest­li­che Aus­bau von der ersten Spitz­keh­re bis hoch zur Ein­mün­dung an der Schild­wie­se im Bereich des Renn­steigs soll in einem zwei­ten Bau­ab­schnitt zu einem spä­te­ren Zeit­punkt – vor­aus­sicht­lich 2024 – erfolgen.

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