Gemein­de­rat Göß­wein­stein tag­te zu Höhen­schwimm­bad, Funk­mast, Breitbandausbau

Marktgemeinderat Gößweinstein Höhenschimmbad Juli 2022
Wie Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) während der jüngsten Marktgemeinderatssitzung mitteilte, hat das Gößweinsteiner Freibad ab 1. Juli bis 12. September nach zweijähriger zwangsbedingter Corona-Pause ab sofort wieder geöffnet. Text + Archivbilder Höhenschwimmbad Gößweinstein: Thomas Weichert

The­men aus dem Markt­ge­mein­de­rat Göß­wein­stein – Höhen­schwimm­bad wie­der offen

Die Hälf­te der Frei­ba­de­sai­son ist schon vor­bei und end­lich öff­net das Höhen­schwimm­bad Göß­wein­stein sei­ne Pfor­ten für Bade­gä­ste. Wie Bür­ger­mei­ster Hanngörg Zim­mer­mann (FW) wäh­rend der jüng­sten Markt­ge­mein­de­rats­sit­zung mit­teil­te, hat das Göß­wein­stei­ner Frei­bad ab 1. Juli bis 12. Sep­tem­ber nach zwei­jäh­ri­ger zwangs­be­ding­ter Coro­na-Pau­se ab sofort wie­der geöffnet.

Marktgemeinderat Gößweinstein Höhenschimmbad Juli 2022

Der Zutritt von Kin­dern unter 12 Jah­ren ist nur in Beglei­tung eines Auf­sichts­be­rech­tig­ten zuläs­sig. Archiv­bild Höhen­schwimm­bad Göß­wein­stein: Tho­mas Weichert

Mon­tags bleibt es jedoch geschlos­sen, außer in den Som­mer­fe­ri­en vom 1.August bis 12. Sep­tem­ber. Bis zu den Som­mer­fe­ri­en hat das Bad, nach wie vor bei frei­em Ein­tritt, jedoch Alko­hol­ver­bot, von Diens­tag bis Frei­tag von 14 bis 19 Uhr und Sams­tag und Sonn­tag von 11 bis 19 Uhr geöff­net. In den Som­mer­fe­ri­en dann täg­lich von 11 bis 19 Uhr. Die Benut­zung kann bei ungün­sti­gen Wit­te­rungs­ver­hält­nis­sen räum­lich und zeit­lich ein­ge­schränkt wer­den. Wenn die Fah­ne auf­ge­zo­gen ist, hat das Bad geöff­net. Der Zutritt von Kin­dern unter 12 Jah­ren ist nur in Beglei­tung eines Auf­sichts­be­rech­tig­ten zuläs­sig. Die Fra­ge ist hier­bei ist aller­dings wer dies kon­trol­lie­ren soll, da es ja kei­ne Ein­lass­kon­trol­len gibt. Bern­hard Vogel (SPD) frag­te dazu an, ob es zur Bad­wie­der­eröff­nung einen klei­nen Fest­akt gibt. Dies ver­nein­te Zim­mer­mann und im Gre­mi­um löste Vogels Fra­ge Ver­wun­de­rung aus.

Funk­mast bei Mor­schen­reuth wird gebaut

Bezüg­lich des geplan­ten Mobil­funk­sen­de­ma­sten bei Mor­schreuth teil­te der Rat­haus­chef mit, das im Mai eine bau­tech­ni­sche Bege­hung des vor­ge­se­he­nen Grund­stücks mit der Flur­num­mer 506 der Gemar­kung Mor­schreuth statt­ge­fun­den hat­te. Das Ergeb­nis sei gewe­sen, dass die­ser Stand­ort als geeig­net ein­ge­stuft wur­de. Der Bau­herr wer­de des­halb einen Bau­an­trag vor­be­rei­ten. Nach Mit­tei­lung der Tele­fó­ni­ca Deutsch­land GmbH wird der Sen­de­mast­stand­ort auf dem Turm der Burg Göß­wein­stein außer­dem um eine 5G-Sen­de­an­la­ge erweitert.

Breit­band­aus­bau wird fortgeführt

Der Markt­ge­mein­de­rat hat­te wäh­rend der Novem­ber­sit­zung beschlos­sen, das der Breit­band­aus­bau für zahl­rei­che Ort­schaf­ten fort­ge­führt wer­den soll. Inzwi­schen haben dazu zwei Mark­ter­kun­dun­gen statt­ge­fun­den. Bei der ersten Mark­ter­kun­dung lagen die Aus­bau­ko­sten für 677 Gebäu­de­an­schlüs­se bei rund 8,3 Mil­lio­nen Euro für die eine För­de­rung von rund 7,4 Mil­lio­nen Euro in Aus­sicht gestellt wur­de. Der Eigen­an­teil des Mark­tes lag dafür bei 899 000 Euro. Inzwi­schen beträgt die­ser rund 1,09 Mil­lio­nen Euro. Die EU-wei­te Aus­schrei­bung star­tet am 8. Juli und Frist für die Abga­be der end­gül­ti­gen Ange­bo­te ist der 11. November.

Wei­te­re Themen

Ker­stin Höl­zel (SPD) und Drit­ter Bür­ger­mei­ster Man­fred Hän­chen (CSU) wur­den in den Vor­stand des Trä­ger­ver­eins Wall­fahrts­mu­se­um ein­stim­mig beru­fen. Bür­ger­mei­ster Hanngörg Zim­mer­mann (FW) ist gebo­re­nes Vor­stands­mit­glied. Der Ein­zie­hung einer Teil­strecke der Orts­stra­ße in Kohl­stein auf einer Län­ge von 92 Metern wur­de zuge­stimmt. Eben­so dem Bericht der ört­li­chen Rech­nungs­prü­fung der Jah­res­rech­nung 2020 trotz eines Form­feh­lers, weil das Pro­to­koll nicht alle Aus­schuss­mit­glie­der son­dern nur Rech­nungs­prü­fer Bern­hard Vogel in Ver­tre­tung der Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss­vor­sit­zen­den Tan­ja Rost (Juf) unter­schrie­ben hat­te. Dies kri­ti­sier­te Rein­hold Hutz­ler (FW). „Es kön­ne nicht sein, das Vogel allei­ne die­se Nie­der­schrift unter­zeich­net, so Hutz­ler. Die feh­len­den Unter­schrif­ten wer­den nach­ge­holt, dazu Geschäfts­lei­ter Peter Thiem. Vogel wünsch­te sich zudem zwei wei­te­re Lap­tops für die Rechnungsprüfer.

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