Bay­reu­ther MdB Dr. Sil­ke Lau­nert: Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um dis­ku­tier­te über Franken-Sachsen-Magistrale

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Im Bild von links: Jörg Nürnberger, Johannes Wagner, Eva Döhla, Thomas Hacker, Michael Theurer, Hans-Peter Friedrich, Dr. Silke Launert und Peter Berek. Foto: Dr. Silke Launert

Ver­gan­ge­ne Sit­zungs­wo­che fand im Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um ein Gespräch zur Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le statt, an dem auch Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert teilnahm.

Alle Anwe­sen­den waren sich einig, dass ein Bedürf­nis für die Ver­wirk­li­chung der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le besteht. Umso erstaun­ter waren sie über die Bewer­tung mit einem Nut­zen-Kosten-Ver­hält­nis von nur 0,6 für das Vorhaben.

Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dr. Sil­ke Lau­nert dazu: „Bei stra­te­gisch wich­ti­gen Tras­sen ist es wich­tig, los­ge­löst von Kosten-Nut­zen zu ent­schei­den. So for­dern wir die Ampel-Koali­ti­on auf, das Pro­jekt unab­hän­gig von stan­dar­di­sier­ten Bewer­tun­gen zu rea­li­sie­ren. Klar ist: Die Regi­on braucht die Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le und zwar jetzt!“

State­ment von Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär Micha­el Theu­rer, Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um: „Am 7.7.2022 fand ein lan­ge geplan­tes Tref­fen zwi­schen dem Par­la­men­ta­ri­schen Staats­se­kre­tär und Schie­nen­ver­kehrs­be­auf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung Micha­el Theu­rer sowie den Abge­ord­ne­ten Lisa Badum, Hans-Peter Fried­rich, Tho­mas Hacker, Dr. Sil­ke Lau­nert, Jörg Nürn­ber­ger, Yvonne Mag­was und Johan­nes Wag­ner, den Land­rä­ten Dr. Oli­ver Bär und Peter Berek und der Ober­bür­ger­mei­ste­rin Eva Döh­la statt. Bei die­sem Tref­fen ging es um den Aus­bau der Fran­ken-Sach­sen-Magi­stra­le (ABS Nürn­berg – Markt­red­witz – Hof/- Gren­ze D/CZ).

Durch die kürz­lich abge­schlos­se­ne Bewer­tung der Elek­tri­fi­zie­rung der Strecke mit einem unzu­rei­chen­den Nut­zen-Kosten-Ver­hält­nis von 0,6 erhielt die­ses Tref­fen eine zusätz­li­che Dringlichkeit.

Die Teil­neh­mer waren sich einig, dass den­noch Wege gefun­den wer­den soll­ten, die­ses auch für das Zusam­men­wach­sen Euro­pas wich­ti­ge Pro­jekt zu rea­li­sie­ren. Dafür in Fra­ge kom­men neben einer Neu­be­wer­tung im Anschluss an die lau­fen­de Bedarfs­plan­über­prü­fung ins­be­son­de­re auch eine Rea­li­sie­rung über das Gemein­de­ver­kehrs­fi­nan­zie­rungs­ge­setz oder auf Basis einer Geset­zes­in­itia­ti­ve zur Elek­tri­fi­zie­rung von Eisen­bahn­strecken. Letz­te­res The­ma wird der­zeit in der Beschleu­ni­gungs­kom­mis­si­on Schie­ne erör­tert. Auch der Weg über das GVFG könn­te in Anbe­tracht der gera­de erst vom BMDV geän­der­ten Stan­dar­di­sier­ten Bewer­tung viel­ver­spre­chend sein, da hier Aspek­ten der Öko­lo­gie und des Kli­ma­schut­zes ein erheb­lich stär­ke­rer Nut­zen als bis­her zuge­spro­chen wird.“

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