Mar­tin Spör­lein von der SG Bam­berg erneut Deut­scher Vizemeister

Das Bamberger Team in Berlin (v.l.: Gregor Spörlein, Coach Tushar Sikdar, Martin Spörlein)
Das Bamberger Team in Berlin v.l.: Gregor Spörlein, Coach Tushar Sikdar, Martin Spörlein (Foto: ZDF-Mediathek)

Auch 2022 ver­ein­ten „Die Finals“ vom 23. bis 26. Juni wie­der zahl­rei­che Deut­sche Mei­ster­schaf­ten zusam­men zu einem Mul­tis­port­event und ver­lie­hen den Wett­kämp­fen in Ber­lin einen Hauch von Olym­pia. Rund 25 Stun­den Sport über­tru­gen ARD und ZDF die Wett­kämp­fe 14 ver­schie­de­ner Sport­ar­ten, dar­un­ter auch die Titel­ent­schei­dun­gen der Schwimmer.

Zu den Wett­kämp­fen in der Schwimm- und Sprung­hal­le im Euro­pa­sport­park Ber­lin waren auch die bei­den Bam­ber­ger Ath­le­ten Gre­gor und Mar­tin Spör­lein ange­reist, Mar­tin als amtie­ren­der Deut­scher Mei­ster über 50 m Frei­stil auf der Kurz­bahn und Vize­mei­ster auf der Lang­bahn. Wäh­rend Mar­tin Spör­lein sei­nen Fokus wie­der auf die Sprint­di­stanz rich­te­te, hat­te Gre­gor mit fünf Ein­zel­starts ein wesent­lich umfang­rei­che­res Pro­gramm vor sich.

Gleich am ersten Wett­kampf­tag gelang ihm der Ein­zug ins B‑Finale über 100 Meter Schmet­ter­ling und ver­bes­ser­te sei­nen eige­nen Ver­eins­re­kord in 55,67 Sekun­den um knapp ein Zehn­tel. Im B‑Finale der Plät­ze 9 bis 16 aus den Vor­läu­fen konn­te er sich noch um eine Posi­ti­on ver­bes­sern und trug sich als 15. in die Ergeb­nis­li­sten ein. Mit Platz 9 über 100 Meter Frei­stil (Vor­lauf: 0:51,59/ B‑Finale: 0:51,61), Platz 14 über 200 Meter Frei­stil (Vor­lauf: 1:54,33/ B‑Finale: 1:55,15) und einer Zeit von 25,19 Sekun­den über 50 Meter Schmet­ter­ling gelang ihm auf allen Strecken eine Platz­ie­rung unter den Top-20.

Den Höhe­punkt aus Bam­ber­ger Sicht setz­ten die bei­den Brü­der am letz­ten Wett­kampf­tag über die 50 Meter Frei­stil. In 22,95 Sekun­den sprin­te­te Mar­tin Spör­lein als viert­schnell­ster in das A‑Finale, auch sein Bru­der Gre­gor rück­te mit einer neu­en per­sön­li­chen Best­lei­stung von 23,40 s in das Fina­le der schnell­sten 8 vor. Im End­lauf konn­te sich Mar­tin Spör­lein dann noch­mals um zwei­ein­halb Zehn­tel stei­gern und schlug nach 22,69 Sekun­den aber­mals als Deut­scher Vize­mei­ster an. Gre­gor Spör­lein konn­te sei­ne Zeit aus dem Vor­lauf auf das Hun­dert­stel genau bestä­ti­gen und erreich­te mit Platz 6 sein bestes Ergeb­nis bei den Deut­schen Meisterschaften.

Am Sonn­tag­abend konn­ten die Bam­ber­ger Schwim­mer dann mit einer Sil­ber­me­dail­le und sehr guten Lei­stun­gen zufrie­den in die frän­ki­sche Hei­mat zurückkehren.

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