Dia­ko­nie Hoch­fran­ken: Die Alten­hil­fe­stif­tung Wil­helm Frisch fei­er­te ihr 20-jäh­ri­ges Bestehen in Hof

Diakonie Hochfranken Altenhilfestiftung Wilhelm Frisch Feier Hof 20-jähriges Bestehen Juli 2022
Insgesamt wurden zum Jubiläum drei Projekte mit einer Gesamtsumme von 6.000 € unterstützt. Im Bild: der Stiftungsrat der Altenhilfestiftung Wilhelm Frisch mit den Erst- und Drittplatzierten. Der Vertreter des zweitplatzierten Projektes konnte leider krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Auf dem Bild von links: Wolfgang Latendin (Stiftungsratsmitglied), Eva Döhla (Oberbürgermeisterin der Stadt Hof), Johannes Frisch (Stiftungsratsvorsitzender), Monika Frank (stellvertretende Geschäftsführung der Hospitalstiftung Hof), Siegfried Erhard (Vorsitzender des Vereins Generationen Kolleg), Dr. Sandra Häupler (Seniorenbeauftragte der Stadt Hof), Martin Abt (Geschäftsführer der Diakonie Hochfranken gGmbH). Foto: Diakonie Hochfranken

20 Jah­re Alten­hil­fe­stif­tung Wil­helm Frisch

Die Alten­hil­fe­stif­tung Wil­helm Frisch fei­er­te ihr 20-jäh­ri­ges Bestehen in den Räum­lich­kei­ten der Dia­ko­nie am Cam­pus am Süd­ring in Hof und stell­te die Gewin­ner eines Ideen­wett­be­wer­bes vor.

Anläss­lich des 20-jäh­ri­gen Bestehens der dia­ko­ni­schen Alten­hil­fe­stif­tung Wil­helm Frisch fand in den Räu­men der Dia­ko­nie am Cam­pus eine Fei­er­stun­de mit gela­de­nen Gästen statt.

Der Stif­tungs­rat, bestehend aus Ober­bür­ger­mei­ste­rin Eva Döh­la, der Beauf­trag­ten für Belan­ge älte­rer Men­schen in Hof Dr. San­dra Häu­p­ler, dem Geschäfts­füh­rer der Dia­ko­nie Hoch­fran­ken Mar­tin Abt, Herrn Wolf­gang Laten­din und dem Stif­tungs­rats­vor­sit­zen­den Johan­nes Frisch, initi­ier­te für das Jubi­lä­um eine Pro­jekt­aus­schrei­bung. Zum The­ma „Lebens­qua­li­tät im Alter im Zeit­al­ter des digi­ta­len Wan­dels“ wur­de auf­ge­ru­fen, inter­es­san­te Pro­jekt­ideen ein­zu­rei­chen. Ins­ge­samt soll­ten drei Pro­jek­te mit einer Gesamt­sum­me von 6.000 € unter­stützt wer­den. Vor­aus­set­zung war, dass die Initia­ti­ve aus Stadt oder Land­kreis Hof stammt und die Pro­jekt­idee dort auch umge­setzt wird. Bewer­ben konn­ten sich Pri­vat­per­so­nen, Grup­pen, Ver­ei­ne und Orga­ni­sa­tio­nen oder Insti­tu­tio­nen. Die Gewin­ner der Aus­schrei­bung wur­den im Rah­men des Fest­ak­tes vor­ge­stellt und ausgezeichnet.

Mit 3000 Euro För­de­rung beleg­te das Pro­jekt O.S.K.A. – Online­sprech­stun­den­ka­bi­ne der Hofer Hospi­tal­stif­tung den ersten Preis. Bei die­sem Pro­jekt geht es um die Schaf­fung der tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für Video­sprech­stun­den mit Ärz­ten und ähn­li­chen zukunfts­wei­sen­den Digi­ta­li­sie­rungs­maß­nah­men in der Senio­ren­wohn­an­la­ge der Hospi­tal­stif­tung. Den zwei­ten Platz erreich­te die Senio­ren­wohn­an­la­ge Jägers­hof. Hier soll das Gemein­schafts­le­ben der Wohn­ge­mein­schaft für älte­re Men­schen durch die Anschaf­fung digi­ta­ler Aus­stat­tung für das gemein­sa­me Wohn­zim­mer geför­dert wer­den. Dritt­platz­iert war Genera­tio­nen Kol­leg Hoch­fran­ken e.V.. Das Genera­tio­nen­kol­leg unter­stützt oder orga­ni­siert Ver­an­stal­tun­gen, die die Digi­ta­li­sie­rung näher an die Men­schen brin­gen. The­men sind etwa die Digi­ta­le Gesund­heits­kar­te, Online Ban­king, Fahr­kar­ten oder Ähnliches.

Neben der Prä­mie­rung die­ser Ideen, beschrieb der Vor­sit­zen­de der Stif­tung Johan­nes Frisch den geschicht­li­chen Wer­de­gang der Stif­tung, der maß­geb­lich sei­nem Vater Wil­helm Frisch, dem lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den des Dia­ko­ni­schen Wer­kes in Hof, zuzu­rech­nen ist. Über die Chan­cen der Teil­ha­be und die Her­aus­for­de­run­gen sowie die Bedeu­tung des digi­ta­len Wan­dels für älte­re Men­schen refe­rier­te Dr. San­dra Häu­p­ler und stieß mit ihrem Vor­trag auf gro­ßes Interesse.

Musi­ka­lisch umrahmt wur­de die Ver­an­stal­tung vom Hofer Groß­el­tern­chor, der unter der Lei­tung von Robert Eller auf humor­vol­le Art für Unter­hal­tung und gute Stim­mung sorgte.

Bei Häpp­chen und Geträn­ken des Aus­bil­dungs­re­stau­rants „Schel­ters“ der Dia­ko­nie Hoch­fran­ken konn­ten die anwe­sen­den Gäste die Zeit nach dem Fest­akt zum Aus­tausch nut­zen und den Gewin­nern des Ideen­wett­be­wer­bes gratulieren.

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