IHK ver­ab­schie­det Voll­ver­samm­lungs­mit­glie­der aus dem Raum Forchheim

IHK Bayreuth Verabschiedungsveranstaltung für Forchheime
Im Bild (von links): IHK-Präsidenten Dr. Michael Waasner, Roland Hoffmann, Georg Hötzelein und IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Foto: IHK Bayreuth

Dank für jah­re­lan­ges Enga­ge­ment im Ehren­amt – IHK ver­ab­schie­det Voll­ver­samm­lungs­mit­glie­der aus dem Raum Forchheim

Im Rah­men einer Fei­er­stun­de ver­ab­schie­det die IHK für Ober­fran­ken auch zwei Mit­glie­der aus dem IHK-Gre­mi­um Forch­heim, Roland Hoff­mann und Georg Hötzelein.

Auf 228 Jah­re Ehren­amt allein in der Voll­ver­samm­lung der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth brach­ten es die Anwe­sen­den im Kai­ser­saal von Klo­ster Banz. Mit einem „Ehren­tag für das Ehren­amt“, wie es Dr. Micha­el Waas­ner aus­drück­te, Prä­si­dent der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth, ver­ab­schie­de­te die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth die­je­ni­gen Per­sön­lich­kei­ten, die mit den IHK-Wah­len in die­sem Jahr aus dem Prä­si­di­um oder auch als Mit­glied oder Ehren­mit­glied der IHK-Voll­ver­samm­lung aus­ge­schie­den sind. Etli­che von ihnen haben sich zum Teil über Jahr­zehn­te hin­weg ehren­amt­lich für den Wirt­schafts­raum Ober­fran­ken eingesetzt.

In sei­ner Begrü­ßung begab sich der IHK-Prä­si­dent auf Spu­ren­su­che: „War­um eigent­lich enga­gie­ren sich Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer im Ehren­amt bei der Indu­strie- und Han­dels­kam­mer?“ Finan­zi­el­le Grün­de könn­ten es nicht sein – denn das Enga­ge­ment bei der IHK sei ein rei­nes, unent­gelt­li­ches Ehren­amt. „Ehren­amt pur eben“, so Dr. Waas­ner. Ist es der Ein­fluss? Zwar berät die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth Poli­tik und Ver­wal­tung bei Wirt­schafts­fra­gen, dar­aus lei­tet sich aber kein Ein­fluss des Ein­zel­nen ab. Dr. Waas­ner: „Aber mit der geball­ten Fach­ex­per­ti­se der Ehren­amt­li­chen kön­nen wir als IHK die Anlie­gen unse­rer Mit­glie­der in die poli­ti­sche Dis­kus­si­on ein­brin­gen, und dort etwas erreichen.“

Aus dem Raum Forch­heim wur­den Roland Hoff­mann und Georg Höt­ze­lein fei­er­lich ver­ab­schie­det, zwei Per­so­nen, die sich jahr­zehn­te­lang mit ihrem Sach­ver­stand ein­ge­bracht haben. Hoff­mann (Samen­zucht Hans Hoff­mann oHG) war seit 1999 Mit­glied des IHK-Gre­mi­ums Forch­heim und seit die­ser Zeit auch stell­ver­tre­ten­der IHK-Gre­mi­ums­vor­sit­zen­der. Mit­glied der IHK-Voll­ver­samm­lung war er seit 2003. Im IHK-Gre­mi­um bleibt er Mit­glied und stell­ver­tre­ten­der Gre­mi­ums­vor­sit­zen­der. Höt­ze­lein (Berg­gast­hof Höt­ze­lein GmbH) war seit 1999 Mit­glied im IHK-Gre­mi­um Forch­heim und in der IHK-Voll­ver­samm­lung. Bei­de wer­den von Dr. Waas­ner im Rah­men des Fest­ak­tes im Kai­ser­saal auf Klo­ster Banz fei­er­lich verabschiedet.

In sei­nem Fest­vor­trag ging Gene­ral­staats­an­walt Wolf­gang Gründ­ler auf das The­ma „Cyber­si­cher­heit“ ein. Die Zen­tral­stel­le Cybercrime Bay­ern ist bay­ern­weit für die Bear­bei­tung her­aus­ge­ho­be­ner Ermitt­lungs­ver­fah­ren im Bereich der Cyber­kri­mi­na­li­tät zustän­dig. Die­se schal­tet sich etwa ein bei Angrif­fen auf Unter­neh­men oder Wirt­schafts­zwei­ge oder im Bereich der orga­ni­sier­ten Cyber­kri­mi­na­li­tät. Auf Klo­ster Banz skiz­ziert Gründ­ler, wie sich Unter­neh­men schüt­zen kön­nen und gibt eini­ge pra­xis­ori­en­tier­te Tipps. Dank etli­cher tech­nisch und ermitt­lungs­tak­tisch geschul­ter Spe­zi­al­an­wäl­te und IT-Foren­si­ker ste­hen der Zen­tral­stel­le Cybercrime vie­le Mög­lich­kei­ten offen, die ein Unter­neh­men nicht hat. Zuletzt wur­den jedes Jahr über 10.000 Ermitt­lungs­ver­fah­ren eingeleitet.

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