Micha­el Born ist neu­er Geschäfts­füh­rer Sport bei der SpVgg Bayreuth

Mit einer nicht nur über­ra­schen­den, son­dern vor allem auch als State­ment zu sehen­den Ver­pflich­tung kön­nen wir auf­hor­chen las­sen. Nicht auf dem Feld, dafür aber im Umfeld. Mit der Ver­pflich­tung von Micha­el Born ist das Geschäfts­füh­rer­team unse­rer Alt­stadt wie­der kom­plett. Er wird zusam­men mit Wolf­gang Gru­ber und Jörg Schmal­fuß die Geschicke auf Jakobs Höhen leiten.

Der 54-jäh­ri­ge wur­de heu­te früh der Mann­schaft vor­ge­stellt – und wird ab 1. Juli im Ver­ein für die Berei­che Sport und Finan­zen ver­ant­wor­ten. Zukünf­tig zeich­net Jörg Schmal­fuß in der Geschäfts­füh­rung für die Berei­che Mar­ke­ting, Ver­trieb und Orga­ni­sa­ti­on ver­ant­wort­lich. Wolf­gang Gru­ber bleibt „sei­nem“ Ver­ein erhal­ten und wird als Spre­cher der Geschäfts­füh­rung der Alt­stadt wei­ter­hin wert­vol­le Dien­ste erweisen.

Gru­ber freut sich über den gelan­de­ten Trans­fer­coup. „Ich lag mich Micha­el Born schon im ersten Gespräch auf einer Wel­len­län­ge. Nach­dem wir gespro­chen hat­ten und sich auch Jörg Schmal­fuß mit ihm kurz­ge­schlos­sen hat, stand rela­tiv schnell fest, dass wir die Zusam­men­ar­beit suchen wol­len.“ Vor allem die bis­he­ri­ge Vita des neu­en Man­nes beein­druckt dabei. „Ich bin über­zeugt davon, dass wir mit Jörg, Micha­el und mir in den neu­en Sphä­ren sehr gut auf­ge­stellt sind und die zu mei­stern­den Auf­ga­ben bewäl­ti­gen wer­den!“ Und auch Jörg Schmal­fuß freut sich auf sei­nen künf­ti­gen Mit-Geschäfts­füh­rer. „Ich bin froh, dass ich jetzt einen Part­ner habe, der auch noch die nöti­ge Erfah­rung mit­bringt.“ Der im nord­rhein-west­fä­li­schen Bad Ber­le­burg gebo­re­ne kam im Rah­men sei­nes Sport­stu­di­ums 1996 zum Fuß­ball. Nach einem Prak­ti­kum beim 1. FC Kai­sers­lau­tern lan­de­te er beim TuS Pader­born-Neu­haus. Dort lei­te­te er anfangs ehren­amt­lich die Nach­wuchs­ab­tei­lung, spä­ter die Geschäfts­stel­le. Inzwi­schen umbe­nannt zum SC Pader­born wur­de er zum Geschäfts­füh­rer, spä­ter auch zum sport­li­chen Lei­ter. Unter sei­ner Ägi­die steht bei den West­fa­len auch der Auf­stieg in die Fuß­ball­bun­des­li­ga – in sei­ner zwei­ten Amts­zeit. „Für mich ist es ein biss­chen auch back to the roots“, sagt er über sein Enga­ge­ment bei der Alt­stadt, „in Pader­born habe ich in mei­ner Anfangs­zeit eigent­lich ganz ähn­li­che Vor­aus­set­zun­gen vorgefunden.“

„Wir haben gese­hen, wie viel­sei­tig die Anfor­de­run­gen für die 3. Liga sind“, plau­dert Schmal­fuß aus dem Näh­käst­chen, „daher sind wir wirk­lich froh, dass jemand mit sei­ner Erfah­rung kommt, der die­se Auf­ga­ben­fel­der künf­tig haupt­amt­lich abdeckt.“ Nach sei­nem ersten Enga­ge­ment in Pader­born heu­er­te Born 2009 beim FC Carl Zeiss Jena an, in sei­ner nur drei­vier­tel­jähr­li­chen Amts­zeit ret­te­te er die Thü­rin­ger vor dem finan­zi­el­len Kol­laps. Ein Jahr spä­ter folg­te sei­ne zwei­te Amts­zeit in Pader­born, wo er als Geschäfts­füh­rer Sport und sport­li­cher Lei­ter fun­gier­te und drei Jah­re spä­ter sei­ne bis­he­ri­ge Krö­nung als Sport­funk­tio­när erleb­te: Mit dem klei­nen Ver­ein fei­er­te er 2014 den Auf­stieg ins Ober­haus. Der direk­te Wie­der­ab­stieg und eine sport­li­che Kri­se for­der­ten dort aber Tri­but, nach fünf Jah­ren ende­te sei­ne Tätig­keit dort. Nur kur­ze Zeit spä­ter heu­er­te unser neu­er star­ker Mann 2016 bei der SG Dyna­mo Dres­den an. Als kauf­män­ni­scher Geschäfts­füh­rer führ­te er den Tra­di­ti­ons­ver­ein in finan­zi­ell ruhi­ge­res Fahr­was­ser – und war gemein­sam mit Ralf Min­ge für den Bau eines zukunfts­träch­ti­gen Trai­nings­zen­trums ver­ant­wort­lich. Nach vier Jah­ren trenn­ten sich die Gelb-Schwar­zen auf­grund einer stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung von Micha­el Born. Der sich jetzt wie­der zurück­mel­det auf der Fuß­ball­büh­ne. Und sei­nen Dienst gleich mit einer über­ra­schen­den und grin­sen­den Aus­sa­ge antritt. Ange­spro­chen dar­auf, dass er ja erst­mals mit dem Fran­ken­land in Kon­takt käme, kon­ter­te er schmun­zelnd. Der Grund? Sei­ne Tan­te ist seit unzäh­li­gen Jah­ren in Neu­haus an der Peg­nitz behei­ma­tet, auch sein Cou­sin hat mit sei­ner Fami­lie sei­ne Wur­zeln dort.

Lie­ber Micha­el Born: Herz­lich will­kom­men im Fran­ken­land! Auf ein glück­li­ches Händ­chen und vie­le erfolg­rei­che, gemein­sa­me Stun­den! Servus!

Nicht ver­ges­sen wol­len wir an die­ser Stel­le, uns ganz herz­lich bei unse­rem schei­den­den Geschäfts­füh­rer Mar­cel Rozgonyi zu bedan­ken. Mar­cel zeich­ne­te sich zwei Jah­re lang als Geschäfts­füh­rer für die Geschicke bei unse­ren Gelb-Schwar­zen mit­ver­ant­wort­lich. Er war wich­ti­ger Teil des Auf­stiegs­teams und will sich künf­tig wie­der mehr sei­ner in Leip­zig wohn­haf­ten Fami­lie wid­men. Lie­ber Mar­cel: Dan­ke Dir für zwei bären­star­ke Jah­re hier bei uns. Und sowohl im beruf­li­chen als auch im pri­va­ten Bereich alles, alles Gute!

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