Bund frän­ki­scher Künst­ler eröff­net 93. Jah­res­aus­stel­lung auf der Kulm­ba­cher Plassenburg

Zeit­ge­nös­si­sche Kunst „made in Fran­ken“: Dar­um g eht es bei der tra­di­tio­nel­len Jah­res­aus­stel­lung des Bund frän­ki­scher Künst­ler auf der Kulm­ba­cher Plas­sen­burg. Ab Sonn­tag, 3. Juli 2022, lädt der renom­mier­te Kunst­ver­band zur 93. Aus­ga­be sei­ner belieb­ten Werks­schau ein.

„Unse­re Plas­sen­burg und der Bund frän­ki­scher Künst­ler gehö­ren ein­fach zusam­men“, so Ober­bür­ger­mei­ster Ingo Leh­mann. „Des­halb freut es mich sehr, dass Jahr für Jahr eine gro­ße Schau des Bun­des in den Burg­räum­lich­kei­ten statt­fin­den kann.“

Von über 200 ein­ge­reich­ten Wer­ken wur­den von einer fach­kun­di­gen Jury 145 Wer­ke von 89 Künst­le­rin­nen und Künst­lern aus Fran­ken aus­ge­wählt. Zu sehen sind vor allem Bil­der und Drucke. Die Band­brei­te ist dabei rie­sig – sie reicht von Aqua­rel­len, Radie­run­gen und ver­schie­de­nen Col­la­gen bis hin zu Fotos und Video­kunst sowie Skulp­tu­ren aus Ton, Bron­ze, Ala­ba­ster und Sandstein.

Dar­über hin­aus wird der Künst­ler Karl Bloss aus Nürn­berg mit einer eige­nen Son­der­aus­stel­lung mit fast 30 Wer­ken gewür­digt. „Karl Bloß ist seit 2004 Mit­glied im Bund und wirkt seit­her aktiv im Vor­stand mit“, erklärt Jür­gen Trepp­ner, Geschäfts­füh­rer des Bun­des frän­ki­scher Künst­ler. „Die aus­ge­stell­ten Bil­der sind aus die­sem Zeit­raum bis heu­te ent­stan­den und zei­gen eine Viel­zahl unter­schied­li­cher Tech­ni­ken und The­men, die Bloss bear­bei­tet hat.“ Bevor­zug­te Arbeits­ge­bie­te Bloss‘ sind Male­rei­en und Zeich­nun­gen in Acryl und Aquarell.

Die 93. Jah­res­aus­stel­lung des Bun­des frän­ki­scher Künst­ler wird am Sonn­tag, 3. Juli 2022, um 11.15 Uhr im Fest­saal der Plas­sen­burg mit einer Ver­nis­sa­ge eröff­net. Eine Vor­anmel­dung unter kulturamt@​stadt-​kulmbach.​de wird empfohlen.

Die Finis­sa­ge der Werks­schau fin­det am Sams­tag, 3. Sep­tem­ber 2022, um 14.30 Uhr in der Gro­ßen Hof­stu­be der Plas­sen­burg mit dem Lite­ra­tur­ver­ein Kulm­bach statt. Die Aus­stel­lung ist täg­lich von 10 bis 17.30 Uhr geöff­net. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auch unter www​.bund​-fra​en​ki​scher​-kuenst​ler​.de.

Wei­te­re Hin­ter­grund­da­ten zum Lebens­lauf des Künst­lers Karl Bloss:

Karl Bloss ist 1938 in Cux­ha­ven gebo­ren, seit 1945 lebt er in Nürn­berg. Nach einer Leh­re als gra­fi­scher Zeich­ner in einer Agen­tur folgt 1956 bis 1960 die Aus­bil­dung Gra­fik­de­sign an der FH Nürn­berg. Von 1960 bis 1963 absol­viert Bloss ein Stu­di­um an der Aka­de­mie der bil­den­den Kün­ste Nürn­berg bei Pro­fes­sor Euse­mann. Seit 1963 arbei­tet er selbst­stän­dig als Gra­fik­de­si­gner und Maler und kann zahl­rei­che Ein­zel- und Grup­pen­aus­stel­lun­gen vor­wei­sen. Von 1982 bis 1983 macht er eine Wei­ter­bil­dung zum Wer­be­be­triebs­wirt. Er nimmt an zahl­rei­chen Kunst­work­shops und Mal­rei­sen (u. a. nach Äthio­pi­en, Grie­chen­land, USA, Marok­ko) teil. Ab 2006 ist Karl Bloss Kurs­lei­ter „Aqua­rell­ma­le­rei“ für das Senio­ren­amt der Stadt Nürnberg.

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