Bam­ber­ger Ober­bür­ger­mei­ster begrüßt Fami­li­en­un­ter­neh­men als neu­en Atrium-Entwickler

Bamberger Oberbürgermeister Begüßung Familienunternehmen neuer Atrium-Entwickler Juni 2022
Das ehemalige Atrium wird nun von einem Familienunternehmen aus Bayerisch-Schwaben weiterentwickelt. Foto: Sina Schraudner/Stadtarchiv Bamberg

OB Andre­as Star­ke freut sich bei erstem Gespräch über den nach­hal­ti­gen Ansatz des neu­en Investors

In posi­ti­ver Atmo­sphä­re und gro­ßer Offen­heit haben sich Ver­tre­ter der Stadt­ver­wal­tung mit dem neu­en Inve­stor für das ehe­ma­li­ge Atri­um-Ein­kaufs­zen­trum am Mitt­woch aus­ge­tauscht. „Das Ken­nen­ler­nen war ein guter Start für die künf­ti­ge Zusam­men­ar­beit. Wir begrü­ßen, dass sich ein Fami­li­en­un­ter­neh­men aus Baye­risch-Schwa­ben dem Gebäu­de an zen­tra­ler Stel­le annimmt und die­ses auf Basis des bekann­ten Nut­zungs­kon­zepts lang­fri­stig und hoch­wer­tig ent­wickeln möch­te“, sag­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke nach dem Gespräch mit Georg Wer­sing und Felix Timm von der SWT Ver­wal­tungs GmbH sowie Can Gül­soy und Mar­kus Rhe­ker von der Bau­ge­nos­sen­schaft Fran­ken eG. „Von dem nach­hal­ti­gen Ansatz wird die Stadt pro­fi­tie­ren“, so Starke.

„Wir sind kei­ne Pro­jekt­ent­wick­ler, die ein schnel­les Geschäft machen wol­len, son­dern Bestands­hal­ter und möch­ten hier lang­fri­stig etwas auf­bau­en“, beton­te Georg Wer­sing. Er habe bereits vor Jahr­zehn­ten gute Erfah­run­gen mit dem Bau eines Gar­ten­cen­ters am Ber­li­ner Ring gemacht, bei deren zuge­hö­ri­ger Ket­te sei­ne Fami­lie Gesell­schaf­ter ist: „Es ist immer ein Ver­gnü­gen in die­ser Stadt zu sein. Neben dem Bahn­hof haben wir einen exzel­len­ten Stand­ort für unser neu­es Objekt.“ Felix Timm erin­ner­te sich bei dem Gespräch im Rat­haus am Max­platz an den ersten Besuchs­ter­min in dem Objekt und den Blick vom Park­haus auf das Welt­erbe: „Da haben wir uns direkt verliebt.“

Die SWT-Unter­neh­mens­grup­pe hat­te vor weni­gen Wochen von Insol­venz­ver­wal­ter Dr. Andre­as Klein­schmidt das ehe­ma­li­ge Atri­um-Gebäu­de erwor­ben, nach­dem der vor­he­ri­ge Eigen­tü­mer, die EYE­MA­XX Life­style Deve­lo­p­ment 5 GmbH & Co. KG., am Anfang des Jah­res Insol­venz hat­te anmel­den müs­sen. Auf das Objekt in Bam­berg auf­merk­sam gemacht hat­te Can Gül­soy von der Bau­ge­nos­sen­schaft Fran­ken die Unter­neh­mer aus Rain: „Unser Ziel war es, das ehe­ma­li­ge Atri­um aus dem Finanz-Karus­sell zu ent­neh­men und dafür ein wert­hal­ti­ges Unter­neh­men am besten aus Bay­ern zu fin­den. Ich bin sehr froh, dass uns das gelun­gen ist.“ „Wir wol­len den Nut­zungs­mix bei­be­hal­ten und möch­ten zudem Opti­mie­run­gen vor­schla­gen“, erklär­te Timm bei dem Gespräch im Rat­haus am Maxplatz.

Die anwe­sen­den Refe­ren­ten Tho­mas Bee­se (Bau­re­fe­rat) und Dr. Ste­fan Gol­ler (Wirt­schafts­re­fe­rat) zeig­ten sich auf­ge­schlos­sen und ver­spra­chen zeit­nah auf Arbeits­ebe­ne das Pro­jekt vor­an­zu­brin­gen. Neue Ideen sol­len in enger Abspra­che mit dem Stadt­ge­stal­tungs­bei­rat und dem Bau- und Werk­se­nat bear­bei­tet wer­den. „Wir sind zuver­sicht­lich, dass das Pro­jekt mit dem neu­en Inve­stor schnell wie­der Fahrt auf­neh­men wird“, sag­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke, der den Wil­len der Stadt her­vor­hob, den Neu­an­trag „als gro­ße Chan­ce für ein ver­bes­ser­tes Pro­jekt“ zu nutzen.

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