Bam­ber­ger Mal­te­ser sind im Ein­satz beim G7-Gipfel

Bamberger Malteser Einsatz G7-Gipfel Juni 2022
Pascal Kraus und Jannik Pautz starten vom Gelände der Bamberger Diözesangeschäftsstelle in Richtung Geretsried. Text + Foto: Adrian Grodel / Malteser

Bam­ber­ger Mal­te­ser-Ein­satz­kräf­te beim G7-Gip­fel: „Wir hof­fen, dass es ruhig bleibt“

Vom 26. bis 28. Juni 2022 fin­det im Schloss Elmau der G7 Gip­fel statt. Hier, wo vor sie­ben Jah­ren US-Prä­si­dent Barack Oba­ma und Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel ein Bier zusam­men tran­ken, kom­men nun die neu­en Amts­in­ha­ber Joseph Biden und Olaf Scholz sowie die Spit­zen der füh­ren­den Natio­nen zusam­men. Bei so viel Pro­mi­nenz ist auch not­fall­me­di­zi­ni­sche Sicher­heit gefragt.

„Wir Mal­te­ser sind mit 112 Hel­fern und 28 Fahr­zeu­gen aus ganz Bay­ern in und um Gar­misch-Par­ten­kir­chen im Ein­satz“, erklärt Tho­mas Haas, Lei­ter Ein­satz­dien­ste der Mal­te­ser in Bayern.

„Vor­nehm­lich sind wir in Gerets­ried und in Gar­misch mit unse­ren Ein­hei­ten in einer Vor­hal­tung. Das bedeu­tet, dass wir nur aus­rücken, wenn es zu not­fall­me­di­zi­ni­schen Ein­sät­zen kommt.“ Auch eine Ein­heit der Mal­te­ser aus Bam­berg wird zur Unter­stüt­zung vor Ort sein. Natür­lich hofft Haas, dass es so ruhig bleibt, wie 2015. „Damals kam es zu sehr wenig Pro­test­ak­tio­nen und somit auch für uns zu weni­gen Ein­sät­zen. Natür­lich wür­den wir begrü­ßen, dass es auch heu­er wie­der so aus­geht.“ Bam­ber­ger sind ein­zi­ge Ein­heit der Mal­te­ser aus Ober- und Mit­tel­fran­ken Die Mal­te­ser haben zur Absi­che­rung Ein­hei­ten aus ganz Bay­ern zusam­men­ge­zo­gen. „Sol­che Groß­ein­sät­ze sind natür­lich immer was Beson­de­res“, erklärt Pas­cal Kraus von der Glie­de­rung Bam­berg, der sich mit sei­nem Kol­le­gen Jan­nik Pautz am Frei­tag­vor­mit­tag mit einem Ein­satz­fahr­zeug auf den Weg nach Ober­bay­ern gemacht hat. Ihr Ziel ist die Feu­er­wehr­schu­le in Gerets­ried, wo sich zahl­rei­che Ein­hei­ten der Mal­te­ser aus ganz Bay­ern erst mal tref­fen wer­den. „Als Mal­te­ser haben wir schon vie­le Groß­ereig­nis­se beglei­tet und so wup­pen wir das auch hier“, betont Kraus.

Was erwar­ten er und sein Kol­le­ge von dem Ein­satz? „Soll­te es zu Demon­stra­tio­nen kom­men, rech­nen wir immer mit Ver­letz­ten. Das geht dann aber vom Son­nen­stich über Insek­ten­sti­che, von Kreis­lauf­pro­ble­men bis lei­der auch kör­per­li­che Ver­let­zun­gen, soll­te es zu Aus­schrei­tun­gen oder Strei­tig­kei­ten kom­men.“ Die zwei Bam­ber­ger sind mit ihrem Kran­ken­trans­port­wa­gen die ein­zi­ge Ein­heit der Mal­te­ser aus Ober- und Mittelfranken.

Die Mal­te­ser ste­hen allen Men­schen zur Sei­te, die Hil­fe benö­ti­gen. „Wir sind unpo­li­tisch und hel­fen dem, der Hil­fe braucht. Egal ob er für den Gip­fel oder dage­gen demon­striert“, erklärt Haas.

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