Gro­ßes Büche­rei­fest der Stadt­bü­che­rei Forch­heim im Kul­tur­Som­mer­Quar­tier Juli 2022

Ein bun­tes, viel­fäl­ti­ges Pro­gramm erwar­tet die Gäste des Büche­rei­fe­stes der Stadt­bü­che­rei Forch­heim – es fin­det heu­er erst­ma­lig im Kul­tur­Som­mer­Quar­tier im Königs­bad Forch­heim in der Käsrö­the 4 statt! Am Sams­tag, den 16. Juli 2022 von 13:00 bis 18.00 Uhr gibt es für alle Alters­grup­pen auf dem gro­ßen Are­al Aktio­nen, Lesun­gen, Sehens­wer­tes und natür­lich Bücher, Bücher, Bücher! Der Autor Mar­tin Bey­er ist auf Ein­la­dung der Stadt­bü­che­rei Forch­heim um 20.00 Uhr mit einer Lesung zu Gast im Kul­tur-Som­mer­quar­tier. Er stellt sei­nen drit­ten Roman „Tan­te Hele­ne und das Buch der Krei­se“ vor. Wich­ti­ger Hin­weis: Die Stadt­bü­che­rei bleibt an die­sem Tag geschlossen!

Der tra­di­tio­nel­le Bücher­floh­markt ist nach zwei Jah­ren Floh­markt-Pau­se prall gefüllt: Vie­le Kin­der­bü­cher, Roma­ne und Sach­bü­cher aber auch CDs, DVDs, Spie­le und Zeit­schrif­ten war­ten auf neue Besitzer*innen. Die Floh­markt­prei­se begin­nen bereits bei 50 Cent!

Für das leib­li­che Wohl ist mit selbst gebacke­nen Kuchen, Lau­gen­bre­zen, Kaf­fee und Erfri­schungs­ge­trän­ken bestens gesorgt. Kin­der kön­nen rund um das The­ma Bücher basteln und klei­ne Vor­le­serun­den mit dem „Kamis­hi­bai“ genie­ßen. Auf dem gro­ßen Are­al kom­men mit Out­door-Spie­len auch die Bewe­gung und der Spaß am Her­um­tol­len nicht zu kurz. Der BUND Natur­schutz e. V. ist mit sei­nen bewähr­ten Aktio­nen mit dabei: Wer möch­te, bastelt am Stand Nist­hil­fen für unse­re klei­nen Stadt­freun­de, die Spatzen!

Um 14:30 Uhr kommt eine kosten­lo­se Kin­der­le­sung auf die gro­ße Büh­ne: Ange­la Kirch­ner nimmt alle mit auf ein herr­lich schrä­ges Aben­teu­er mit Gei­stern, Gang­stern und ganz viel Humor. Die zwei jun­gen Hel­den ihres Buchs sind Vic­tor Flec und sei­ne Freun­din Ciel Moon. Sie leben in einer der Stadt mit einem ech­ten „Gho­stend“ – also einem Gei­ster­vier­tel! Da wun­dert es nie­man­den, dass das Leben dort sehr auf­re­gend und etwas anders ist…

Die Lesung für Erwach­se­ne am Abend um 20:00 Uhr bil­det den krö­nen­den Abschluss des gro­ßen Büche­rei­fests (Ein­tritt: 10 Euro bzw. 8 Euro für Schüler*innen und Student*innen über das Ticket­sy­stem Reser­vix und an der Abend­kas­se). Mar­tin Bey­er stellt sei­nen drit­ten Roman „Tan­te Hele­ne und das Buch der Krei­se“, dass im Janu­ar 2022 erschie­nen ist:

Die Titel­hel­din Hele­ne Klasing erfährt erst, als sie Anfang der 1960er-Jah­re in Frank­furt ihren Freund Harald hei­ra­ten will, dass sie adop­tiert wur­de. Ihre adli­ge Mut­ter hat­te sie gleich nach der Geburt zur Adop­ti­on frei­ge­ben, um der gesell­schaft­li­chen und fami­liä­ren Äch­tung in ihren ade­li­gen Krei­sen zu ent­ge­hen. Hele­ne muss nicht nur mit dem Gefühl, ihr Leben lang belo­gen wor­den zu sein, zurecht­kom­men, son­dern auch mit der Fra­ge, ob sie Kon­takt mit der leib­li­chen Mut­ter auf­neh­men will, die in New York lebt. Im Lau­fe ihres Lebens ent­wickelt sie sich trotz­dem zu einer Frau, die unbe­ein­druckt von den Zwän­gen der dama­li­gen Gesell­schaft ihren Weg als unab­hän­gi­ge Mode­schöp­fe­rin und Künst­le­rin geht.

Die Geschich­te wird im Rück­blick erzählt. Auf der zwei­ten Zeit­ebe­ne lernt man den (Halb-)Neffen Alex­an­der ken­nen, der bei sei­nen Besu­chen in Frank­furt ein neu­es fami­liä­res Band mit sei­ner Tan­te knüpft, das ihm letzt­end­lich auch bei der Lösung sei­ner eige­nen Lebens­fra­gen hilft.

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Cover_​Beyer Tan­te Hele­ne und das Buch der Krei­se. Foto: Privat

Mar­tin Bey­er, gebo­ren 1976, ist pro­mi­vier­ter Ger­ma­nist und lebt und arbei­tet in Bam­berg als frei­er Autor und Dozent für Krea­ti­ves Schrei­ben. 2009 erschien sein erster Roman. Er erhielt den Wal­ter-Kem­pow­ski-Lite­ra­tur­preis, den Kul­tur-För­der­preis der Stadt Bam­berg und war Fina­list beim Bachmann-Wettbewerb.

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