Geschwin­dig­keits­an­zei­gen in der Orts­um­ge­hung Eltersdorf

Gute Nach­rich­ten für Umwelt- und Klimaschützer:innen: Die Orts­um­ge­hung besitzt kaum eine Rea­li­sie­rungs­chan­ce! Gleich­zei­tig bleibt damit zunächst die Gefahr und Lärm­be­lä­sti­gung durch den Ver­kehr für Anwohner:innen bestehen. Die Kli­ma­li­ste Erlan­gen schlägt des­we­gen als erste Maß­nah­me die Instal­la­ti­on von drei Geschwin­dig­keits­an­zei­gen in der Orts­durch­fahrt vor.

Prof. Mar­tin Hund­hau­sen, Stadt­rat der Kli­ma­li­ste erläu­tert: „In Elters­dorf sind drin­gend kurz­fri­sti­ge Maß­nah­men not­wen­dig. Die Autos pas­sie­ren hier häu­fig sogar schnel­ler als mit den erlaub­ten 50km/​h. Dies stellt eine Gefahr für Leib und Leben für alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den dar.“ Durch die Kon­troll­an­zei­gen soll dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, dass zumin­dest die bestehen­den Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen ein­ge­hal­ten werden.

Lang­fri­stig setzt sich die Kli­ma­li­ste für eine Tem­po-30-Rege­lung in der kom­plet­ten Orts­durch­fahrt ein. Dabei ist ein wesent­li­cher Fak­tor der Schutz von Men­schen­le­ben. Aber auch aus Umwelt‑, Kli­ma- und Lärm­schutz­sicht sind lang­sa­me­re Fahrt­ge­schwin­dig­kei­ten zu bevor­zu­gen. Moni­ka Weiß führt dazu aus: „Je schnel­ler Autos fah­ren, desto mehr Lärm machen sie durch Abroll- und Motor­ge­räu­sche. Zwi­schen Tem­po 30 und Tem­po 50 lie­gen dabei zwi­schen 2 bis 3dB(A) Unter­schied. Durch lang­sa­me­ren Ver­kehr kön­nen wir die Auf­ent­halts­qua­li­tät in Erlan­gen deut­lich erhöhen.“

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