Auto­bahn­park­platz Para­die­s­tal: Lkw-Ladung samt Fah­rer verschwunden

symbolfoto polizei

A70/STADELHOFEN, LKR. BAM­BERG. Am Diens­tag­nach­mit­tag wur­de auf dem Auto­bahn­park­platz Para­die­s­tal ein abge­stell­ter Lkw mit­ge­teilt, von Fah­rer und Ladung fehlt jede Spur. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und sucht Zeugen.

Eine Spe­di­ti­on hat­te sich zunächst bei der Poli­zei gemel­det und ange­ge­ben, dass sich ihr Lkw auf dem Park­platz befin­de, aber der Fah­rer seit län­ge­rem nicht erreich­bar sei und sie des­halb einen Unglücks­fall ver­mu­ten. Die Poli­zei konn­te vor Ort das ver­schlos­se­ne Fahr­zeug fest­stel­len, der Fah­rer war jedoch ver­schwun­den. Als der Glie­der­zug mit zwei Anhän­gern am dar­auf­fol­gen­den Mitt­woch von einem wei­te­ren Mit­ar­bei­ter der Spe­di­ti­on geöff­net wur­de, bemerk­te die­ser auch das Feh­len der gesam­ten Ladung. Es han­del­te sich hier­bei um meh­re­re tau­send Retou­ren­pa­ke­te eines Beklei­dungs­her­stel­lers. Deren Wert kann der­zeit noch nicht bezif­fert wer­den. Es muss davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die­se unter Zuhil­fe­nah­me eines wei­te­ren Lkw gestoh­len wur­den. Ob der ver­schwun­de­ne Fah­rer des Lkw mit dem Dieb­stahl in Zusam­men­hang steht, ist der­zeit noch unklar. Von die­sem fehlt noch immer jede Spur.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg sucht nun Zeu­gen. Die ver­schwun­de­nen Pake­te befan­den sich auf zwei gro­ßen Con­tai­nern, wel­che das Logo der Fir­ma Her­mes tru­gen. Ersten Ermitt­lun­gen zufol­ge befand sich das Fahr­zeug Mon­tag­nacht noch auf einem Pend­ler­park­platz direkt an der B19 im Bereich Gie­bel­städ­ter Stei­ge nahe des Würz­bur­ger Stadt­teils Rot­ten­bau­er. Seit den frü­hen Diens­tag­mor­gen­stun­den war der Lkw dann bis Mitt­woch­mor­gen auf dem Park­platz Para­die­s­tal abgestellt.

Zeu­gen, die im betref­fen­den Zeit­raum an den bei­den Ört­lich­kei­ten ver­däch­ti­ge Wahr­neh­mun­gen gemacht oder Ver­la­de­tä­tig­kei­ten beob­ach­tet haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129–491 mit der Kri­mi­nal­po­li­zei Bam­berg in Ver­bin­dung zu setzen.

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