Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 13. Juni 2022

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Fröh­li­ches Fest­ver­gnü­gen: Bilanz zur Erlan­ger Berg­kirch­weih 2022

Noch nie war die Vor­freu­de auf die Berg­kirch­weih so groß: Nach zwei Jah­ren Coro­na-Pau­se konn­te Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik am 2. Juni das Fest eröff­nen. Zwei Schlä­ge genüg­ten, um das erste Fass Kirch­weih­bier anzu­zap­fen und die ersten „Frei­ma­ßen“ an die dur­sti­gen Keh­len zu ver­tei­len. Assi­stiert wur­de er dabei erst­mals von Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth. Nur noch weni­ge Stun­den, bis mit dem tra­di­tio­nel­len Ein­gra­ben des Fas­ses zu den Klän­gen von „Lili Mar­le­en“ gegen Mit­ter­nacht die Erlan­ger Berg­kirch­weih 2022 am Mon­tag­abend zu Ende geht. Die Ver­ant­wort­li­chen zie­hen kurz vor Schluss ein posi­ti­ves Fazit.

Dem Auf­takt nach Maß folg­ten zwölf Tage fröh­li­ches Fest­ver­gnü­gen auf den Kel­lern und der Stra­ße der Schau­stel­ler. „Die Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger lie­ben ihren ‚Berg‘. Es hat uns echt was gefehlt die letz­ten zwei Jah­re“, fass­te OB Flo­ri­an Janik die Freu­de und Zufrie­den­heit, dass das Fest wie­der statt­fin­den konn­te, in Wor­te. Das Stadt­ober­haupt dank­te allen haupt- und ehren­amt­li­chen Kräf­ten, die mit viel Herz­blut mit­ge­hol­fen haben, dass die Erlan­ge­rin­nen und Erlan­ger die­se zwölf wun­der­ba­ren Tage fei­ern durften.

„Berg“-Referent Kon­rad Beu­gel zeig­te sich zusam­men mit sei­nem Ver­an­stal­tungs­team mit dem „Berg“ 2022 zufrie­den. Gera­de von den Schau­stel­lern habe es sehr vie­le posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen gege­ben, der Besuch war höher als in frü­he­ren Jah­ren. „Mit den aus­ge­wähl­ten Fahr- und Lauf­ge­schäf­ten – und hier spe­zi­ell die Neu­hei­ten wie Fuzzy‘s Lach­sa­loon oder Rocket – hat unser Platz­mei­ster Armin Man­gold wie­der ein glück­li­ches Händ­chen gezeigt.“

Beu­gel zoll­te neben dem eige­nen Team den vie­len Part­nern aus Schau­stel­lern und Fest­wir­ten sowie den Unter­stüt­zern aus Sicher­heits- und Hilfs­dien­sten ein gro­ßes Kom­pli­ment. „Die Zusam­men­ar­beit war – bis auf sehr weni­ge Aus­nah­men – sehr gut und von gegen­sei­ti­ger Wert­schät­zung geprägt. Die Vor­be­rei­tun­gen waren dies­mal sehr, sehr stres­sig, gera­de wegen der Coro­na-Pan­de­mie war das Zeit­fen­ster kurz und mit vie­len Unsi­cher­hei­ten und Über­ra­schun­gen gespickt. Und wenn nicht alles zu 100 Pro­zent geklappt hat, dann kann ich für Feh­ler nur Ent­schul­di­gung sagen, mein Team war jeden­falls unwahr­schein­lich flei­ßig in den letz­ten Wochen und Monaten“.

Gro­ßes Lob zoll­te der „Berg“-Referent auch den Besu­chern. „Die ganz gro­ße Mehr­heit war trotz man­cher Enge sehr ver­nünf­tig und zeig­te eine hohe Sozi­al­kom­pe­tenz“. Zu den Musik­pau­sen mein­te er, dass es für ein end­gül­ti­ges Fazit noch zu früh sei, dazu sei­en noch wei­te­re Gesprä­che mit Fest­wir­ten, Schau­stel­lern und Sicher­heits­dien­sten zu füh­ren. „Wenn ich aller­dings höre, dass eine Zunah­me des Fami­li­en­pu­bli­kums zu beob­ach­ten sei und zudem wir als Ver­an­stal­ter kei­ne ein­zi­ge Maß­nah­me zum Besu­cher­an­drang ein­lei­ten muss­ten – ich den­ke z.B. an die Umlei­tung am unte­ren Ende der Berg­stra­ße – dann kön­nen die­se min­de­stens nicht ver­kehrt gewe­sen sein.“

Wei­te­re Stim­men zur Berg­kirch­weih 2022:

Chri­stoph Gewalt und Udo Hel­big bilan­zie­ren für die Fest­wir­te. Chri­stoph Gewalt (Stein­bach Bräu): „Wir freu­en uns über einen schö­nen Berg 2022. Es waren etwas weni­ger Besu­cher, aber alle glück­lich und bestens gelaunt. Wir wün­schen uns, dass die Bestuh­lung an den Ter­ras­sen, an denen man ruhig sitzt, auch wie­der bis vor­ne an den Gelän­dern mög­lich ist, damit der ein­zig­ar­ti­ge Berg­cha­rak­ter erhal­ten bleibt. Die feh­len­de Musik am Hen­nin­ger-Kel­ler wird für näch­stes Jahr noch­mal über­dacht. Der Berg ruft: Schön war’s!“
Udo Hel­big (Erich­kel­ler): „Für den Erich­kel­ler war es eine gelun­ge­ne Kirch­weih. Wir waren sehr gut besucht, sind aber nicht über­rannt wor­den. Der Berg ist gefühlt ein biss­chen jün­ger gewor­den. Sind mit dem fried­li­chen Ver­lauf sehr zufrieden.“

Lorenz Kalb, Süd­deut­scher Ver­band rei­sen­der Schau­stel­ler und Han­dels­leu­te e. V.: „Wir sind dank­bar, dass der Wet­ter­gott es mit der Berg­kirch­weih gut mein­te. Wir sind zufrie­den und blicken auf eine ‚nor­ma­le‘ Berg­kirch­weih zurück. Selbst­ver­ständ­lich war der wirt­schaft­li­che Erfolg der Schau­stel­ler­be­trie­be bran­chen- und stand­ort­be­dingt unter­schied­lich. Wir sind auf einer Sei­te mit der Stadt Erlan­gen, bei den Bemü­hun­gen, den Mar­ken­kern ‚Fami­li­en­fest‘, in den Vor­der­grund zu stellen.“

Adam Kunst­mann vom Baye­ri­schen Lan­des­ver­band der Markt­kauf­leu­te und der Schau­stel­ler (BLV): „Auch wir sind mit dem Ver­lauf sehr zufrie­den. Es waren vie­le Fami­li­en unter­wegs und unse­re Kund­schaft zeig­te sich sehr freundlich“.

Fried­helm Wei­din­ger, Feu­er­wehr Erlan­gen: „Die zahl­rei­chen Dien­ste auf den bei­den Berg­wa­chen der Feu­er­wehr wur­den wie­der im groß­ar­ti­gen Mit­ein­an­der von haupt- und ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­ten abge­deckt. Gott sei Dank gab es für die Feu­er­wehr im Zusam­men­hang mit der Berg­kirch­weih bis heu­te kei­ne grö­ße­ren Ein­sät­ze zu bewältigen“.

Basti­an Selig, Baye­ri­sches Rotes Kreuz (BRK) Erlan­gen-Höchstadt: „Das BRK zieht eine sehr posi­ti­ve Bilanz zur Berg­kirch­weih. An den bei­den „Berg“-Rettungswachen des BRK wur­den an den zwölf Tagen rund 600 Per­so­nen medi­zi­nisch ver­sorgt. Im Ver­gleich zur letz­ten Berg­kirch­weih ist somit erfreu­li­cher­wei­se ein leich­ter Rück­gang zu ver­zeich­nen. Das Ein­satz­spek­trum reich­te wie in den Vor­jah­ren von ein­fa­chen Hil­fe­lei­stun­gen, über Wund­ver­sor­gun­gen nach Schnitt­ver­let­zun­gen, bis hin zu schwe­re­ren Ver­let­zun­gen nach Stür­zen. Ins­be­son­de­re zeich­ne­te sich das zwei­te Wochen­en­de, auch auf Grund der som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren, mit teils über 100 Ein­sät­zen pro Tag als Ein­satz­schwer­punkt ab. Zur best­mög­li­chen und raschen Ver­sor­gung der Ver­letz­ten waren an den Haupt­ta­gen bis zu 40 ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, vom Sani­tä­ter bis zum Not­arzt, im Ein­satz. In Sum­me wur­den hier 4.000 Ein­satz­stun­den geleistet.

Neben dem Dienst auf der Berg­kirch­weih wur­de der Innen­stadt-Bereich von 20:00 Uhr bis 2:00 Uhr mit einem zusätz­li­chen Ret­tungs­wa­gen abgesichert.

Harald Hess, Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund (ASB) Erlan­gen: „Obwohl wir ihm Vor­feld der dies­jäh­ri­gen Berg­kirch­weih und bedingt durch den Aus­fall in den letz­ten bei­den Jah­ren mit einer erhöh­ten Pati­en­ten­an­zahl gerech­net haben, muss ich sagen, dass das aus unse­rer Sicht eine sehr erfreu­lich ruhi­ge Ver­an­stal­tung war. Hat­ten wir 2019 noch ins­ge­samt 170 Ver­sor­gun­gen, so lie­gen wir die­ses Jahr einen Tag vor Ende bei 145 Hil­fe­lei­stun­gen. Auch eine ver­mehr­te Zahl von alko­ho­li­sier­ten Jugend­li­chen konn­te nicht fest­ge­stellt wer­den. Wir lie­gen hier weit weg von unse­rem „Spit­zen­jahr“ 2017, als wir 217 Pati­en­ten ver­sor­gen muss­ten. Wenn der heu­ti­ge Abend auch so ruhig bleibt, freu­en wir uns alle schon auf den ‚Berch‘ 2023.“

Clau­dia Sie­gritz, Frau­en­not­ruf Erlan­gen: „Die Mit­ar­bei­te­rin­nen des Frau­en­not­ru­fes und des Safe Space sind sehr glück­lich, wie posi­tiv und wert­schät­zend das Pro­jekt und die Infor­ma­tio­nen zur Anlauf­stel­le von der Bevöl­ke­rung ange­nom­men wur­de. Die Besu­che­rin­nen waren sehr dank­bar für die gelei­ste­te Unter­stüt­zung und Hil­fe. Wir haben sehr oft von den ange­spro­che­nen jun­gen Frau­en gehört: ‚Es ist gut zu wis­sen, dass es den Safe Space gibt. Wir füh­len uns sicherer‘.“

Chri­sti­an Dauth, Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt: „Nach­dem die Halb­zeit­bi­lanz sehr posi­tiv aus­fiel, setz­te sich die­ser Trend bis ein­schließ­lich Don­ners­tag fort. Fried­lich fei­ern­de ‚Berg‘-Besucher mit aus­ge­las­se­ner Stim­mung sowohl am Fest­ge­län­de als auch wäh­rend der Nach­fei­ern. Auf­fäl­lig zu den vor­an­ge­gan­ge­nen Jah­ren vor 2019 war die Tat­sa­che, dass deut­lich weni­ger stark alko­ho­li­sier­te Per­so­nen anzu­tref­fen und daher auch die Gewahrs­am­nah­men wegen Voll­trun­ken­heit rück­läu­fig waren. Auch die Anzahl der Kör­per­ver­let­zun­gen hielt sich bis letz­ten Don­ners­tag im unte­ren Bereich. Hier muss­ten leid­glich 33 Fäl­le poli­zei­lich bear­bei­tet wer­den. Dar­un­ter zwei Delik­te, bei denen ein Maß­krug als Schlag­werk­zeug ein­ge­setzt wur­de. Auch wur­den die Ein­satz­kräf­te der Poli­zei vom über­wie­gen­den Teil der Besu­cher freund­lich behan­delt; vie­le Besu­cher bedank­ten sich sogar bei den Ein­satz­kräf­ten für deren Anwesenheit.

Anders ver­lie­fen dann die ‚Berg‘-Tage am Frei­tag und Sams­tag; wäh­rend der Frei­tag noch im Rah­men blieb, hat­ten die Ein­satz­kräf­te bereits ab Sams­tag­nach­mit­tag alle Hän­de voll zu tun. Dies lag vor allem auch dar­an, dass sehr vie­le Besu­cher das letz­te Wochen­en­de – hier ins­be­son­de­re den Sams­tag – für einen Besuch des ‚Ber­ges‘ nutz­ten. Am Sams­tag­nach­mit­tag waren die Kel­ler voll ausgelastet.

Bereits am Frei­tag waren meh­re­re über­wie­gend jun­ge, offen­bar deut­lich ange­trun­ke­ne Besu­cher dadurch auf­ge­fal­len, dass sie ver­such­ten die Ein­satz­kräf­te mit Ver­bal­in­ju­ri­en zu belei­di­gen bzw. zu pro­vo­zie­ren. Mit sechs Kör­per­ver­let­zun­gen wäh­rend der Nach­fei­ern bis früh gegen 3:00 Uhr war die Anzahl die­ser Delik­te noch eher gering.

Am Sams­tag war der ‚Berg‘ bei herr­li­chem Wet­ter bereits ab 15:00 Uhr sehr gut besucht; hier muss­ten die Ein­satz­kräf­te bereits meh­re­re Kör­per­ver­let­zun­gen auf­neh­men bzw. Streit­häh­ne tren­nen. Auf­fäl­lig war auch die Tat­sa­che, dass sich bereits am Berg­ge­län­de sehr vie­le voll­trun­ke­ne Besu­cher auf­hiel­ten. Ins­ge­samt muss­te die Poli­zei am Sams­tag 13 Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te – zwei davon unter Ein­satz von Maß­krü­gen – auf­neh­men. Der Sonn­tag ver­lief trotz eines gut besuch­ten Fest­ge­län­des dann wie­der bedeu­tend ruhiger.

Bedingt durch die hohe Anzahl der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te am zwei­ten ‚Berg‘-Wochenende (21 Fäl­le) regi­strier­te die Poli­zei seit Beginn der Berg­kirch­weih bis­lang 54 Kör­per­ver­let­zun­gen. Über­haupt war am ver­gan­ge­nen Frei­tag und Sams­tag ein gestei­ger­tes Aggres­si­ons­po­ten­ti­al spür­bar. So muss­ten an die­sen bei­den Tagen, erst­mals bei der dies­jäh­ri­gen Berg­kirch­weih, zwei Fäl­le des Wider­stan­des gegen Poli­zei­be­am­te zur Anzei­ge gebracht werden.

Im Ver­gleich zu den Vor­jah­ren kann bis­lang ein über­wie­gend fried­li­cher Fest­ver­lauf bilan­ziert wer­den. So muss­ten bis zum Mon­tag­mor­gen (13. Juni, 6:00 Uhr) 346 poli­zei­re­le­van­te Vor­gän­ge auf­ge­nom­men wer­den. Im Jahr 2019 waren es zu die­sem Zeit­punkt noch deut­lich über 400 Vor­fäl­le. Neben die­sen Zah­len ist auch der Ein­druck der ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten Beleg dafür, dass die Besu­cher am Fest­ge­län­de sowie bei den Par­al­lel­ver­an­stal­tun­gen in der Innen­stadt und am Bür­ger­mei­ster­steg zwar aus­ge­las­sen, aber im Wesent­li­chen fried­lich und ent­spannt gefei­ert haben.“

Ein Aus­blick auf 2023: Am 25. Mai geht es wie­der los. Bis zum 5. Juni darf dann hof­fent­lich wie­der fröh­lich gefei­ert werden.

Viel­fäl­tig wie nie zuvor! Comic-Salon star­tet am Donnerstag

Der 20. Inter­na­tio­na­le Comic-Salon Erlan­gen star­tet am Don­ners­tag, 16. Juni: Das größ­te und wich­tig­ste Festi­val für Comic-Kunst und gra­fi­sche Lite­ra­tur im deutsch­spra­chi­gen Raum muss­te 2020 abge­sagt und ins Inter­net ver­legt wer­den. Auch die mei­sten ande­ren Ver­an­stal­tun­gen, bei denen sich die Comic-Bran­che hät­te prä­sen­tie­ren kön­nen, muss­ten in den letz­ten Jah­ren aus­fal­len. Vom 16. bis 19. Juni kann die Comic-Sze­ne nun end­lich ein Wie­der­se­hen mit dem Publi­kum fei­ern. Nie zuvor war der Inter­na­tio­na­le Comic-Salon so weib­lich, so divers und so inter­kul­tu­rell wie in die­sem Jahr. Femi­ni­sti­schen Comics sind wich­ti­ge Aus­stel­lun­gen gewid­met, quee­re The­men spie­len eine zen­tra­le Rol­le im Pro­gramm, Comics und popu­lä­rer Kunst aus der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kon­go ist ein Festi­val­schwer­punkt gewidmet.

Über 20 Aus­stel­lun­gen spie­geln die Viel­falt des Gen­res wider. Ver­tieft wer­den die The­men in einem umfang­rei­chen Vor­trags- und Dis­kus­si­ons­pro­gramm, Comic-Lesun­gen, Comic Film Fest, Work­shops und vie­lem mehr. Mit „Kin­der lie­ben Comics!“ ist jun­gen Lese­rin­nen und Lesern ein Festi­val im Festi­val gewid­met, die besten Comics der letz­ten zwei Jah­re wer­den mit dem Max und Moritz-Preis aus­ge­zeich­net. Unter­stützt wird der Inter­na­tio­na­le Comic-Salon Erlan­gen, zu dem über 25.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher erwar­tet wer­den, durch sei­nen Titel­spon­sor, die DATEV eG aus Nürnberg.

Das Herz des Inter­na­tio­na­len Comic-Salons schlägt auf der Mes­se, die in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal in Mes­se­zelt­hal­len auf dem Schloß­platz und im Schloss­gar­ten statt­fin­den wird. Über 200 Aus­stel­ler – von den füh­ren­den Ver­la­gen über die Hoch­schu­len bis zu Künst­le­rin­nen und Künst­lern, die im Selbst­ver­lag ver­öf­fent­li­chen – prä­sen­tie­ren ihr Pro­gramm. Zahl­rei­che Neu­erschei­nun­gen wer­den erst­mals der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt und rund 400 Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus aller Welt zeich­nen live und signie­ren ihre Bücher.

Inhalt­li­cher Schwer­punkt des Erlan­ger Festi­vals sind die zahl­rei­chen Aus­stel­lun­gen, die sich über die gesam­te Innen­stadt ver­tei­len. Unter dem Titel „Vorbilder*innen – Femi­nis­mus in Comic und Illu­stra­ti­on“ wer­den in acht Kapi­teln 30 Künst­ler vor­ge­stellt, die das The­ma „Vorbilder*innen“ auf unter­schied­li­che Wei­se auf­grei­fen und der femi­ni­sti­schen For­de­rung nach dif­fe­ren­zier­ten weib­li­chen Figu­ren nach­kom­men. Mit Fruits of Know­ledge. Die Wel­ten der Liv Ström­quist ist einer her­aus­ra­gen­den femi­ni­sti­schen Künst­le­rin eine eige­ne Aus­stel­lung gewid­met. Die ehe­ma­li­ge Char­lie-Heb­do-Zeich­ne­rin und Gra­phic Novel-Autorin Cathe­ri­ne Meu­ris­se und die deut­sche Zeich­ne­rin und Erzäh­le­rin Bir­git Wey­he sind zwei wei­te­re ein­fluss­rei­che Künst­le­rin­nen, denen umfas­sen­de Retro­spek­ti­ven gewid­met sind. Dass der Inter­na­tio­na­le Comic-Salon heu­te gra­fi­sche Lite­ra­tur die­ser Qua­li­tät prä­sen­tie­ren kann, ver­dankt die Bran­che nicht zuletzt dem Vater der Gra­phic Novel Will Eis­ner, des­sen Pio­nier­lei­stung in einer gro­ßen histo­ri­schen Schau mit zahl­rei­chen ein­drucks­vol­len Ori­gi­na­len gewür­digt wird. Die beson­de­re gesell­schaft­li­che Rol­le, die Comics und popu­lä­re Bil­den­de Kunst in der Demo­kra­ti­schen Repu­blik Kon­go spielt, hat das Kul­tur­amt der Stadt Erlan­gen in einem seit über zwei Jah­ren lau­fen­den Pro­jekt her­aus­ge­ar­bei­tet, wäh­rend das Kunst­pa­lais Erlan­gen in sei­ner Aus­stel­lung LuYang. Fal­se Awa­ke­n­ing einen bil­den­den Künst­ler aus Shang­hai prä­sen­tiert, der die Man­ga-Ästhe­tik auf­grei­fend mit sei­nen bahn­bre­chen­den Pro­duk­tio­nen die inter­na­tio­na­le Kunst­sze­ne der­zeit im Sturm erobert. In Zusam­men­ar­beit mit dem Erlan­ger Stadt­mu­se­um ent­steht die Aus­stel­lung „Aber ich lebe“, die die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Zeich­ne­rin­nen und Zeich­nern und Holo­caust-Über­le­ben­den doku­men­tiert. 23 Aus­stel­lun­gen in Muse­en, Gale­rien und zahl­rei­chen tem­po­rär genutz­ten Laden­ge­schäf­ten ent­lang der Haupt­stra­ße ver­wan­deln die gan­ze Alt­stadt für vier Tage in ein Comic-Muse­um auf Zeit.

Der Max und Moritz-Preis ist die wich­tig­ste Aus­zeich­nung für gra­fi­sche Lite­ra­tur im deut­schen Sprach­raum. Als einer der Höhe­punk­te des Salons gilt die Max und Moritz-Gala (Frei­tag, 17. Juni, 20:30 Uhr) im Mark­gra­f­en­thea­ter, mode­riert von Hel­la von Sin­nen und Chri­sti­an Gas­ser. 25 Titel sind für die Prei­se, die in ver­schie­de­nen Kate­go­rien ver­ge­ben wer­den, nomi­niert. Mit Nao­ki Ura­sa­wa, einem der ein­fluss­reich­sten Man­ga­ka der Gegen­wart, wird erst­mals ein Japa­ner mit dem Preis für sein her­aus­ra­gen­des Lebens­werk ausgezeichnet.

Die DATEV eG ist im Jahr 2022 zum drit­ten Mal Titel­spon­sor des Inter­na­tio­na­len Comic-Salons Erlangen.

Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter https://​comic​-salon​.de.

Stadt weiht offi­zi­ell neu­es Bür­ger- und Feu­er­wehr­haus Krie­gen­brunn ein

In Betrieb ist es schon längst, wegen der Pan­de­mie wur­de die offi­zi­el­le Ein­wei­hung ver­scho­ben: Das neue Bür­ger- und Feu­er­wehr­haus Krie­gen­brunn wird jetzt am Sonn­tag, 19. Juni, um 14:00 Uhr offi­zi­ell von Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik eröff­net und eingeweiht.

Den Ver­ei­nen und sozio­kul­tu­rel­len Grup­pen ste­hen neben dem Grup­pen­raum mit rund 40 Qua­drat­me­tern im Erd­ge­schoss ein Saal (110 Qua­drat­me­ter) mit Küche im Ober­ge­schoss für ihre Ver­an­stal­tun­gen und Akti­vi­tä­ten zur Ver­fü­gung. Auf­füh­run­gen der Thea­ter­grup­pe Krie­gen­brunn sind dort eben­so mög­lich wie Bür­ger­ver­samm­lun­gen und ver­schie­den­ste Ver­eins­ver­an­stal­tun­gen. Das Ober­ge­schoss ist bar­rie­re­frei über einen Auf­zug verbunden.

Die Mehr­zweck­räu­me kön­nen von Grup­pen und Ver­ei­nen aus dem Stadt­teil kosten­frei genutzt wer­den. Damit wird dem hohen bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ment als wich­ti­ger Bei­trag für ein gelin­gen­des Mit­ein­an­der Rech­nung getragen.

Für die Ein­satz­be­reit­schaft der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr ste­hen im Neu­bau zwei den Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten ent­spre­chen­de Stell­plät­ze für die bei­den Ein­satz­fahr­zeu­ge zur Ver­fü­gung. Dar­über hin­aus ist von der Zugäng­lich­keit und Anord­nung der Umklei­de­be­rei­che zur Fahr­zeug­hal­le ein zügi­ges und siche­res Aus­rücken bei einem Alarm mög­lich. Ein Grup­pen­raum stellt opti­ma­le Rah­men­be­din­gun­gen für die mehr­mals im Monat statt­fin­den­den Aus- und Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen dar.

Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus der Bevöl­ke­rung waren bei den Pla­nun­gen des Hau­ses eng ein­ge­bun­den und haben vie­le eige­ne Ideen und Vor­stel­lun­gen ein­ge­bracht. Die Bau­ko­sten belau­fen sich auf etwa 2,7 Mil­lio­nen Euro.

Ukrai­ne-Krieg: 1.456 Geflüch­te­te in Erlangen

Bei der Stadt Erlan­gen waren am Mon­tag, 13. Juni, 1.456 geflüch­te­te Per­so­nen aus der Ukrai­ne gemel­det. Min­de­stens zwei Drit­tel der Per­so­nen sind bei Freun­den oder im fami­liä­ren Umfeld unter­ge­kom­men. Die ande­ren Per­so­nen konn­ten in Ver­fü­gungs­woh­nun­gen, Hotels und Appar­te­ments oder pri­vat ange­mie­te­ten Woh­nun­gen unter­ge­bracht wer­den. Dane­ben wer­den zwei Sport­hal­len als Not­un­ter­künf­te genutzt bzw. vor­ge­hal­ten. Die Bele­gung der Not­un­ter­künf­te ändert sich täg­lich, da der Auf­ent­halt in den Hal­len mög­lichst kurz­ge­hal­ten wer­den soll und die Plät­ze kurz­fri­stig nach­be­legt werden.

Stadt­mu­se­um zeigt „Aber ich lebe. Den Holo­caust erinnern“

Das Stadt­mu­se­um (Mar­tin-Luther-Platz 9) eröff­net am Don­ners­tag, 16. Juni, die Aus­stel­lung „Aber ich lebe. Den Holo­caust erin­nern“. Im Rah­men des 20. Inter­na­tio­na­len Comic-Salons Erlan­gen und in Zusam­men­ar­beit mit dem For­schungs­pro­jekt „Nar­ra­ti­ve Art & Visu­al Sto­ry­tel­ling in Holo­caust and Human Right Edu­ca­ti­on“ (2019–2022) wer­den drei gezeich­ne­te Geschich­ten von Miri­am Libi­cki, Bar­ba­ra Yelin und Gilad Selik­tar nach Erzäh­lun­gen der Holo­cau­st­über­le­ben­den Emmie Arbel, David Schaf­fer und Nico und Rolf Kamp gezeigt.

Am Eröff­nungs­tag um 15:00 Uhr fin­det ein Gespräch (in eng­li­scher Spra­che) mit Char­lot­te Schal­lié und den Zeich­nern Miri­am Libi­cki, Gilad Selik­tar und Bar­ba­ra Yelin statt. Auf dem anschlie­ßen­den Emp­fang besteht die Mög­lich­keit zum direk­ten Aus­tausch mit den Zeich­nern und dem Aus­stel­lungs­ku­ra­tor Jakob Hoffmann.

Nur weni­ge Über­le­ben­de des Holo­caust sind heu­te noch am Leben. Damit kommt der Auf­zeich­nung von Erin­ne­run­gen eine zen­tra­le Rol­le in der Aus­ein­an­der­set­zung und Beschäf­ti­gung mit den Gescheh­nis­sen der Ver­gan­gen­heit zu. Das enorm viel­schich­ti­ge Pro­jekt „Aber ich lebe“, eine Zusam­men­ar­beit von Über­le­ben­den, Comic-Künst­lern, Fach­leu­ten für Holo­caust- und Men­schen­rechts­päd­ago­gik, Histo­ri­kern sowie Biblio­the­ken und Archi­ven, stellt sich die­ser Auf­ga­be auf unge­wöhn­li­che Art und Wei­se: Es lässt gra­fi­sche Geschich­ten ent­ste­hen, für die es nahe­zu kei­ne doku­men­ta­ri­schen Vor­la­gen gibt.

Emmie Arbel über­leb­te als klei­nes Mäd­chen die Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Ravens­brück und Ber­gen-Bel­sen. David Schaf­fer ent­kam dem Geno­zid in Trans­ni­stri­en, u.a. weil er sich nicht an die Regeln hielt. Die Brü­der Nico und Rolf Kamp, von ihren Eltern getrennt, wur­den vom nie­der­län­di­schen Wider­stand an 13 ver­schie­de­nen Orten vor ihren Mör­dern ver­steckt. Im engen Dia­log mit den vier Über­le­ben­den schu­fen die inter­na­tio­nal bekann­ten Zeich­ne­rin­nen und Zeich­ner Miri­am Libi­cki (Van­cou­ver, Kana­da), Gilad Selik­tar (Par­des Han­na-Kar­kur, Isra­el) sowie Bar­ba­ra Yelin (Mün­chen) eine gra­fi­sche Rekon­struk­ti­on der Erin­ne­run­gen. Durch die­se Begeg­nun­gen sind Comics ent­stan­den, die zeich­ne­risch den Fra­gen von Trau­ma, Erin­ne­rung und Über­le­ben nachgehen.

Die ent­stan­de­ne Antho­lo­gie „Aber ich lebe“, her­aus­ge­ge­ben von Char­lot­te Schal­lié (Uni­ver­si­tät von Vic­to­ria, Kana­da) und die ihr gewid­me­te Aus­stel­lung im Stadt­mu­se­um, bricht Seh­ge­wohn­hei­ten und Bil­der des Holo­caust auf. Die Geschich­ten visua­li­sie­ren unmit­tel­bar und auf ergrei­fen­de Wei­se ein unfass­ba­res Gesche­hen und schaf­fen gleich­zei­tig ein neu­es Erin­ne­rungs-Archiv für zukünf­ti­ge Genera­tio­nen. Das Medi­um Comic erweist sich dabei als star­kes Mit­tel zur Rekon­struk­ti­on des visu­ell nicht doku­men­tier­ten, als plau­si­ble, sub­jek­ti­ve und mög­lichst wahr­haf­ti­ge Erzäh­lung jen­seits der foto­rea­li­sti­schen Abbil­dung. Anhand von Ori­gi­nal­zeich­nun­gen, Skiz­zen, Archiv­ma­te­ri­al und Inter­views mit Betei­lig­ten beleuch­tet die Aus­stel­lung beson­ders auch den Ent­ste­hungs­pro­zess des Buches. Die per­sön­li­chen Begeg­nun­gen zwi­schen Über­le­ben­den und Künst­le­rin­nen und Künst­lern sowie der Aus­tausch unter den Künst­lern, im Dia­log mit der aktu­el­len histo­ri­schen For­schung, sind dabei Grund­la­ge für die her­aus­for­dern­de zeich­ne­ri­sche Erfor­schung von Erin­ne­rung. Info: https://​erlan​gen​.de/​s​t​a​d​t​m​u​s​eum.

Alt­spei­se­öl­samm­lung: Aus­wei­tung läuft auf Hochtouren

Mitt­ler­wei­le hat die Hälf­te der Erlan­ger Haus­hal­te Sam­mel­be­häl­ter für Alt­spei­se­öle erhal­ten. Wie das zustän­di­ge Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen der Stadt mit­teilt, läuft auch die Rück­ga­be an den 16 Sam­mel­au­to­ma­ten im Stadt­ge­biet gut.

Vol­le Behäl­ter kön­nen an den Auto­ma­ten gegen lee­re Sam­mel­be­häl­ter getauscht wer­den. Haus­hal­te, die wei­te­re Sam­mel­be­häl­ter (z.B. zur Ent­lee­rung von Frit­teu­sen) benö­ti­gen, kön­nen sich ab 1. Juli zusätz­li­che Sam­mel­be­häl­ter bei meh­re­ren Aus­ga­be­stel­len im Stadt­ge­biet abho­len. Wer die Sam­mel­fla­sche nicht benö­tigt, kann sie bis zum 31. Juli an jedem Sam­mel­au­to­mat in eine dort auf­ge­stell­te wei­ße Ton­ne (mit grü­nem Deckel) einwerfen.

Infor­ma­tio­nen und eine Über­sicht der Auto­ma­ten­stand­or­te sind im Inter­net unter www​.jeder​tropf​en​za​ehlt​.de oder https://​erlan​gen​.de/​o​e​l​s​a​m​m​l​ung zu finden.

Online-Sprech­stun­de der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten: „Arbeits­markt – Chan­cen für Frauen“

Ob beruf­li­che Wei­ter­ent­wick­lung, Wie­der­ein­stieg oder finan­zi­el­le Absi­che­rung: Für mehr Geschlech­ter-Gerech­tig­keit laden die Gleich­stel­lungs­stel­len des Land­krei­ses Erlan­gen-Höchstadt und der Stadt Erlan­gen regel­mä­ßig Exper­tin­nen und Exper­ten ein, um über aktu­el­le Gen­der-The­men zu Beruf, Sor­ge­ar­beit oder Gesund­heit zu infor­mie­ren und sich aus­zu­tau­schen. Die näch­ste Online-Sprech­stun­de fin­det am Diens­tag, 28. Juni, von 12:00 bis 13:00 Uhr statt. Die­ses Mal geht es um das The­ma „Arbeits­markt – Chan­cen für Frauen“.

Eine Berufs­tä­tig­keit hat unter­schied­li­che Sta­tio­nen: Von Berufs­fin­dung, Umori­en­tie­rung oder Wie­der­ein­stieg bis hin zur Selbst­stän­dig­keit. Die Sprech­stun­de soll Frau­en auf­zei­gen, wie sie sich gut vor­be­rei­ten und (wie­der) fit für den Arbeits­markt machen kön­nen: Von der Ver­ein­bar­keit von Arbeit und Kin­der­be­treu­ung über Tipps zur beruf­li­chen Wei­ter­ent­wick­lung in Teil­zeit bis hin zu Infor­ma­tio­nen und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten der Arbeits­agen­tu­ren und Job­cen­ter. Als Exper­tin­nen sind Susan­ne Wiss­ner, Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt (BCA am Arbeits­markt) Agen­tur für Arbeit Fürth, Ursu­la Hubert, BCA am Arbeits­markt Job­cen­ter Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt und Bet­ti­na Grey, BCA am Arbeits­markt Job­cen­ter Stadt Erlan­gen, im Chat anwesend.

Wer an der Sprech­stun­de teil­neh­men möch­te, mel­det sich bis Frei­tag, 24. Juni, mit Namen und Wohn­ort per E‑Mail (gleichstellungsstelle@​stadt.​erlangen.​de) an und erhält den Teil­nah­me­l­ink. Fra­gen per E‑Mail vor­ab sind will­kom­men. Wer im Chat lie­ber anonym blei­ben möch­te, gibt dies bit­te bei der Anmel­dung an. Die Sprech­stun­de ist Teil der Kam­pa­gne #rol­levor­wärts der Agen­tu­ren für Arbeit, der Job­cen­ter und der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten in Mit­tel­fran­ken. Sie will gezielt Frau­en in der Arbeits­welt fördern.

Alle Ange­bo­te der Land­kreis-Gleich­stel­lungs­stel­le und wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter https://​erlan​gen​.de/​g​l​e​i​c​h​s​t​e​l​l​u​n​g​s​s​t​e​lle.

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