„Fami­li­en­for­schung leicht gemacht“ – Matri­keln der Pfar­rei­en im Erz­bis­tum Bam­berg gehen online

Symbolbild Religion

Fami­li­en­for­schung wird durch das Inter­net immer popu­lä­rer. Die histo­ri­schen Matri­kel­bü­cher aus den Pfar­rei­en des Erz­bis­tums Bam­berg wur­den bereits vor vier Jahr­zehn­ten zen­tra­li­siert. Damals wur­de ein Beschluss der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz zur Siche­rung die­ser ein­ma­li­gen hand­schrift­li­chen Quel­len umge­setzt. Aus kon­ser­va­to­ri­schen Grün­den wur­den alle Ein­trä­ge die­ser Matri­kel­bü­cher abfotografiert.

Vor fünf Jah­ren wur­den die­se Foto­gra­fien digi­ta­li­siert. Seit­dem ste­hen sie der Wis­sen­schaft und den Fami­li­en­for­schern im Archiv des Erz­bis­tums Bam­berg in einer Daten­bank prak­tisch sor­tiert und erschlos­sen zur Verfügung.

Heu­te geht ein lan­ge erhoff­ter Wunsch der inter­es­sier­ten Nut­zer des Archivs in Erfül­lung: Die Matri­keln der Pfar­rei­en des Erz­bis­tums Bam­berg, die es fast aus­nahms­los ermög­li­chen, die Namen und Lebens­da­ten der Groß­el­tern, Urgroß­el­tern und deren Vor­fah­ren der letz­ten vier Jahr­hun­der­te zurück­zu­ver­fol­gen, gehen online.

Die­ses Pro­jekt wur­de vom stell­ver­tre­ten­den Archiv­lei­ter Jonas Reh erfolg­reich auf dem inter­na­tio­na­len Inter­net­por­tal Matri­cu­la umge­setzt. Dort kön­nen die Kir­chen­bü­cher kosten­frei rund um die Uhr ein­ge­se­hen wer­den. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die Vor­fah­ren katho­lisch getauft waren und man sel­ber den Namen (Vor- und Nach­na­men) einer Per­son, deren Wohn­ort und ein Geburts‑, Hoch­zeits- oder Ster­be­da­tum die­ser Per­son vor 1875 kennt:

https://​data​.matri​cu​la​-online​.eu/​d​e​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​b​a​m​b​e​rg/

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