See­brücke Bam­berg und Mahn­wa­che Asyl rufen zur Demo anläss­lich des Welt­flücht­lings­tags am 20. Juni 2022 auf

Demon­stra­ti­on am Mon­tag, 20. Juni 2022 um 17 Uhr

Zum 20. Juni, dem Welt­flücht­lings­tag, ruft die See­brücke Bam­berg gemein­sam mit der Mahn­wa­che Asyl zur Demon­stra­ti­on auf. Momen­tan sind welt­weit mehr als 100 Mil­lio­nen Men­schen auf der Flucht, dabei ist der Krieg in der Ukrai­ne nur einer von vie­len Grün­den. Die anhal­ten­den Zustän­de in Afgha­ni­stan, Syri­en, Äthio­pi­en und Jemen zwin­gen jähr­lich Mil­lio­nen zur Flucht. Die gesamt­ge­sell­schaft­li­che Auf­merk­sam­keit hält sich dabei aber in Gren­zen, wes­we­gen die See­brücke Bam­berg es sich zur Auf­ga­be macht, über aku­te genau­so wie über „ver­ges­se­ne“ Kon­flikt­re­gio­nen zu spre­chen. Denn jeder Mensch ist gleich viel Wert und jeder Mensch auf der Flucht ist gleich viel Wert. Damit soll­te auch jeder Mensch auf der Flucht das Recht auf einen siche­ren Ort, einen siche­ren Hafen haben.

Johan­na von der See­brücke Bam­berg sagt dazu: „Deutsch­land hat eine glo­ba­le Ver­ant­wor­tung, als eines der reich­sten Län­der der Welt, Schutz­su­chen­den Unter­kunft zu gewäh­ren. Und das in einer viel höhe­ren Zahl als es bis jetzt geschieht.“

Damit gehen auch die For­de­run­gen der See­brücke Bam­berg ein­her: das Schaf­fen siche­rer Flucht­we­ge für alle flüch­ten­den Men­schen, offe­ne Gren­zen, das Auf­neh­men aller schutz­su­chen­der Men­schen in der EU und die Ent­kri­mi­na­li­sie­rung von Seenotrettung.

Ibo Moha­med von der See­brücke Bam­berg fin­det anläss­lich des Welt­flücht­lings­tags kla­re Wor­te: „Die EU muss ihre huma­ni­tä­re Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ein Ende für Push­backs an den Gren­zen setzen.“

Die Demo star­tet am Mon­tag, 20. Juni 2022, um 17:00 Uhr am Bahn­hofs­vor­platz. Am Gabel­mann wird die Schluss­kund­ge­bung mit diver­sen Rede­bei­trä­gen und Live­mu­sik den Abend abrunden.

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