Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 07.06.2022

Symbolbild Polizei

Cobur­ger Con­vent 2022 – Die Poli­zei zieht Bilanz

COBURG. Die Cobur­ger Poli­zei zieht im Zusam­men­hang mit dem Ein­satz­ge­sche­hen vom Pfingst­wo­chen­en­de eine durch­wach­se­ne Bilanz. Die Anzahl von Straf­ta­ten zum Nach­teil von Con­vent-Teil­neh­mern ist im Ver­gleich zum vor­he­ri­gen Con­vent 2019 gestie­gen. Die Zahl der angel­mel­de­ten Gegen­de­mon­stra­tio­nen in der Innen­stadt blieb auf glei­chem Niveau.

Die erste ange­mel­de­te Gegen­de­mon­stra­ti­on ver­zeich­ne­te die Poli­zei am Frei­tag nach dem Ein­zug der Prä­si­die­ren­den und vier wei­te­re Ver­samm­lun­gen am Mon­tag­abend als Par­al­lel­ver­an­stal­tun­gen zum Fackel­zug vom Ket­schen­an­ger zum Cobur­ger Markt­platz. Durch das kon­se­quen­te Ein­schrei­ten der Cobur­ger Poli­zei, den Kräf­ten der benach­bar­ten Cobur­ger Poli­zei­dienst­stel­len und der Baye­ri­schen Bereit­schafts­po­li­zei konn­ten gro­be Stö­run­gen im Zusam­men­hang mit dem Ver­an­stal­tungs­ge­sche­hen ver­hin­dert wer­den. Ins­ge­samt zähl­ten die Beam­ten mehr als 200 Ver­samm­lungs­teil­neh­mer aus dem lin­ken Spek­trum, die zum Ende des Fackel­zu­ges in der Spi­tal­gas­se auf­lie­fen. Ein Groß­auf­ge­bot an Poli­zei­kräf­ten rund um den Markt­platz ver­hin­der­te ein direk­tes Auf­ein­an­der­tref­fen von Gegen­de­mon­stran­ten und Covent-Teil­neh­mern. 79 Platz­ver­wei­se wur­den in der Nacht zum Diens­tag rund um den Markt­platz ausgesprochen.

Ins­ge­samt neun Straf­an­zei­gen wegen Müt­zen­dieb­stahls zum Nach­teil der Con­vent-Teil­neh­mern ver­zeich­ne­te die Cobu­rer Poli­zei seit ver­gan­ge­nem Frei­tag im Cobur­ger Stadt­ge­biet. In acht Fäl­len ermit­teln die Beam­ten wegen Dieb­stahls, in einem Fall sogar wegen Rau­bes. Drei Con­vent-Teil­neh­mer wur­den wäh­rend des Wochen­en­des in der Cobur­ger Innen­stadt von Con­vent-Geg­nern kör­per­lich attackiert. Sie ver­letz­ten sich leicht. In drei Fäl­len konn­ten die Cobur­ger Ermitt­ler bereits Tat­ver­däch­ti­ge ermit­teln. In allen Fäl­len bit­tet die Cobur­ger Poli­zei um sach­dien­li­che Zeu­gen­hin­wei­se zu den Vor­fäl­len. Die­se wer­den unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 entgegengenommen.

Bei einem Über­griff in der Nacht zum Diens­tag attackier­te ein Con­vent-Teil­neh­mer eine 21-Jäh­ri­ge, ein ande­rer bedräng­te einen Medienvertreter.

Müt­ze gewalt­sam ent­ris­sen – Zeu­gen gesucht

COBURG. Zwei Män­ner schlu­gen in der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag in der Cobur­ger Innen­stadt einen 45-Jäh­ri­gen nie­der und erbeu­te­ten sei­ne Müt­ze. Auch sein Beglei­ter blieb bei dem Angriff nicht ver­schont. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg ermit­telt und sucht Zeugen.

Gegen 3 Uhr befan­den sich der 45-Jäh­ri­ge und ein 23-Jah­re alter Mann aus Öster­reich in der Cobur­ger Stra­ße „Obe­re Anla­ge“ als sie unver­mit­telt von zwei Män­nern ange­grif­fen wur­den. In dem anschlie­ßen­den Geran­gel zwi­schen den Vie­ren ging der 45-Jäh­ri­ge zu Boden. Der 27-Jäh­ri­ge Tat­ver­däch­ti­ge aus Leip­zig raub­te dabei die Müt­ze des 45-Jäh­ri­gen und gab sie an den der­zeit unbe­kann­ten Täter wei­ter. Der Unbe­kann­te ergriff mit der Beu­te die Flucht Rich­tung Unte­re Anlage.

Der 45-Jäh­ri­ge und der 23-Jäh­ri­ge erlit­ten bei dem Hand­ge­men­ge Prel­lun­gen und Schürf­wun­den. Die ein­ge­setz­ten Poli­zei­strei­fen nah­men den 27-Jäh­ri­gen fest. Eine Fahn­dung nach dem zwei­ten Tat­ver­däch­ti­gen ver­lief ohne Erfolg.

Der Flüch­ti­ge wird wie folgt beschrieben:

  • Zir­ka 25 Jah­re alt
  • Rund 1,75 Meter groß
  • Schwarz geklei­det

Die Kri­po Coburg bit­tet um Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung. Zeu­gen, die sach­dien­li­che Anga­ben zu dem Vor­fall machen kön­nen oder den Unbe­kann­ten auf sei­ner Flucht gese­hen haben, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09561/645–0 zu melden.

89-Jäh­ri­ger stirbt bei Zimmerbrand

COBURG. Ein Todes­op­fer for­der­te am Diens­tag­nach­mit­tag ein Brand in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus am west­li­chen Stadt­rand von Coburg.

Um 16.15 Uhr hör­te eine Anwoh­ne­rin den Alarm eines Rauch­mel­ders aus einer Woh­nung in der Stra­ße „Hei­mat­ring“ und wähl­te den Not­ruf. Kurz dar­auf traf eine Poli­zei­strei­fe an dem Mehr­fa­mi­li­en­haus ein und eva­ku­ier­te die 58 Bewoh­ner des Gebäu­des. Im vier­ten Stock öff­ne­ten sie gewalt­sam die Woh­nung in der das Feu­er aus­brach, konn­ten die­se jedoch auf­grund des star­ken Rauchs nicht betre­ten. Als die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr mit Atem­schutz­ge­rä­ten ein­tra­fen, ent­deck­ten sie den leb­lo­sen 89-jäh­ri­gen Bewoh­ner und lösch­ten den Brandherd.

Eine 64-jäh­ri­ge Frau erlitt beim Ver­las­sen des Hau­ses eine Ver­let­zung am Bein und muss­te medi­zi­nisch ver­sorgt werden.

Nach ersten Schät­zun­gen ent­stand ein Sach­scha­den von etwa 10.000 Euro.

Die Kri­mi­nal­po­li­zei Coburg hat die Ermitt­lun­gen zur bis­lang noch unkla­ren Ursa­che des Bran­des aufgenommen.

Drei Dro­gen­fahr­ten und eine Alko­hol­fahrt am Pfingst­mon­tag im Cobur­ger Stadtgebiet

COBURG. Vier Ver­kehrs­teil­neh­mer muss­ten am ver­gan­ge­nen Pfingst­mon­tag nach einer Alko­hol- und Dro­gen­kon­trol­le im Cobur­ger Stadt­ge­biet ihre Fahrt mit ihrem fahr­ba­ren Unter­satz been­den. Die Fah­rer stan­den unter Alko­hol- oder Drogeneinfluss.

Um 9:55 Uhr kon­trol­lier­ten Cobur­ger Poli­zi­sten einen 61-jäh­ri­gen Mofa­fah­rer in der Roda­cher Stra­ße. Die­ser Stand augen­schein­lich unter Dro­gen­ein­fluss. Um 19:15 Uhr folg­te eine Kon­trol­le eines 21-jäh­ri­gen Peu­geot Fah­rers in der Cal­len­ber­ger Stra­ße. Auch die­ser zeig­te dro­gen­ty­pi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten. Bei einer Kon­trol­le eines 25-Jäh­ri­gen mit sei­nem E‑Scooter in der Ket­schen­dor­fer Stra­ße gab es eben­falls Hin­wei­se dass der E‑Skooter Fah­rer unter Dro­gen­ein­fluss stand. Alle drei Fahr­zeug­füh­rer muss­ten eine Blut­ent­nah­me im Cobur­ger Kli­ni­kum über sich erge­hen las­sen. Außer­dem unter­ban­den die kon­trol­lie­ren­den Poli­zi­sten die Wei­ter­fahrt. Gegen alle drei wird wegen einer Ord­nungs­wid­rig­keit nach dem Stra­ßen­ver­kehrs­ge­setz ermittelt.

Am Diens­tag, in den frü­hen Mor­gen­stun­den, kon­trol­lier­ten die Poli­zi­sten einen 43-jäh­ri­gen BMW-Fah­rer in der Goe­the­stra­ße. Ein Alko­test um 1:20 Uhr zeig­te einen Wert von 0,72 Pro­mil­le an. Auch hier unter­ban­den die Beam­ten die Wei­ter­fahrt. Den Cobur­ger erwar­tet eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Auto zer­kratzt

Schnecken­lo­he: In der Zeit von Sonn­tag auf Mon­tag wur­de in der Sand­stra­ße ein grü­ner Audi A6 von einem Unbe­kann­ten beschä­digt. Das abge­mel­de­te Fahr­zeug steht auf einem Pri­vat­grund­stück, mit dem Heck in Rich­tung Stra­ße. Der oder die Unbe­kann­ten zer­kratz­ten mit einem spit­zen Gegen­stand die Heck­klap­pe des Fahr­zeugs und ver­ur­sach­ten hier­bei einen Scha­den in Höhe von rund 500,- Euro.

Alko­ho­li­sier­ter Rol­ler­fah­rer kontrolliert

Kro­nach: Mon­tag­abend gegen 20:00 Uhr wur­de in der Indu­strie­stra­ße ein Mann mit sei­nem Klein­kraft­rad ange­hal­ten und einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Eine Poli­zei­strei­fe war auf den Rol­ler auf­merk­sam gewor­den, da die­ser mit einer Geschwin­dig­keit von ca. 60 bis 70 km/​h vor dem Strei­fen­wa­gen fuhr. Bei der Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass der 40-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer nach Alko­hol roch. Der Mann räum­te auf Nach­fra­ge ein, meh­re­re Bier und ein Rad­ler getrun­ken zu haben. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,08 Pro­mil­le. Wei­ter­hin räum­te der Fah­rer ein, noch nie im Besitz einer Fahr­erlaub­nis gewe­sen zu sein. Die­se hät­te er zum Fah­ren des Rol­lers benö­tigt. Der Beschul­dig­te muss­te mit zur Blut­pro­be ins Kran­ken­haus. Gegen ihn wur­den Ermitt­lun­gen wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis, Ver­sto­ßes gegen die Fahr­zeug­zu­las­sungs­ver­ord­nung und wegen einer Trun­ken­heits­fahrt eingeleitet.

Wer hat den VW Up angefahren

Mit­witz: In der Nacht von Sonn­tag auf Mon­tag wur­de ein in der Kro­nacher Stra­ße gepark­ter VW Up ange­fah­ren und beschä­digt. Das Fahr­zeug war in einer Park­bucht geparkt und wies einen „fri­schen“ Unfall­scha­den an der Stoß­stan­ge hin­ten links auf. Am Fahr­zeug wur­de zudem blau­er Farb­ab­rieb fest­ge­stellt, der vom Scha­dens­ver­ur­sa­cher stam­men dürf­te. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf etwa 1500,- Euro. Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach entgegen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Marktredwitz

Dieb­stahl aus Gartenhütte

Höch­städt – Am Mon­tag­mor­gen bemerk­te ein Anwoh­ner in der Bir­ken­stra­ße, dass sei­ne Gar­ten­hüt­te in der ver­gan­ge­nen Nacht durch einen unbe­kann­ten Täter auf­ge­bro­chen wur­de. Der Unbe­kann­te hebel­te die kom­plet­te Schließ­ein­rich­tung der Hüt­te auf und ent­wen­de­te ein dar­in befind­li­ches Damen Moun­tain­bike der Mar­ke Bulls. Der Ent­wen­dungs­scha­den beläuft sich auf 680€. Zeu­gen die in der besag­ten Nacht ver­däch­ti­ge Per­so­nen im Bereich der Bir­ken­stra­ße beob­ach­ten konn­ten, wer­den gebe­ten sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz unter der 09231/9676–0 zu melden.

Fünf­jäh­ri­ger auf Abwegen

Selb – Eine auf­merk­sa­me Pas­san­tin bemerk­te am Mon­tag­mit­tag einen klei­nen Jun­gen der im Stadt­ge­biet Selb offen­sicht­lich ohne sei­ne Eltern unter­wegs war. Auf Nach­fra­ge fing die­ser an zu wei­nen und gab an, nicht zu wis­sen wo sei­ne Eltern sind. Zusam­men mit den zur Hil­fe geru­fe­nen Beam­ten der PI Markt­red­witz, konn­te der Weg zum Schre­ber­gar­ten der Oma des Jun­gen aus­fin­dig gemacht und der Jun­ge wohl­be­hal­ten über­ge­ben wer­den. Wie sich her­aus­stell­te, hat­te er sich von der Gar­ten­an­la­ge aus selb­stän­dig auf Erkun­dungs­tour begeben.

Eis in Pkw geworfen

Selb – Zu einer Sach­be­schä­di­gung kam es am Mon­tag­nach­mit­tag auf dem Park­platz des Foodtruck-Festi­vals am Por­zel­lani­kon in Selb, als ein 38-jäh­ri­ger Mann mit sei­nem Pkw aus­par­ken woll­te. Da zwei unbe­kann­te Frau­en den Weg ver­sperr­ten, mach­te der Mann durch Hupen auf sich auf­merk­sam. Die bei­den Frau­en gin­gen dar­auf­hin zur Sei­te und die jün­ge­re der bei­den warf ihr Eis durch das geöff­ne­te Bei­fah­rer­fen­ster in den Pkw. Der Pkw-Fah­rer ver­folg­te die bei­den Frau­en noch bis in die Innen­stadt, jedoch ver­lor er sie im Bereich des Theo­dor-Fon­ta­ne-Wegs. Da das geschmol­ze­ne Eis den Fahr­zeu­g­in­nen­raum stark ver­schmutz­te, ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 500€. Zeu­gen die den Vor­fall beob­ach­ten konn­ten wer­den gebe­ten sich bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz unter der 09231/9676–0 zu melden.

Pkw ange­fah­ren und geflüchtet

Arzberg – Eine Besu­che­rin des Zucker­hut­fe­stes am Feis­nitz-Stau­see bemerk­te bei der Rück­kehr zu ihrem Pkw einen Scha­den am vor­de­ren rech­ten Kot­flü­gel. Ihren Pkw hat­te sie auf der Kreis­stra­ße WUN 13 im Bereich der Weg­spin­ne geparkt. Der Scha­den beläuft sich auf ca. 1000€. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz bit­tet Zeu­gen die den Unfall beob­ach­ten konn­ten, sich unter der 09231/9676–0 zu melden.

Meh­re­re ver­bo­te­ne Gegen­stän­de bei Kon­trol­le aufgefunden

Markt­red­witz – Eine Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Markt­red­witz fie­len in der Indu­strie­al­lee in Lorenz­reuth zwei männ­li­che 17-Jäh­ri­ge auf und wur­den einer Per­so­nen­kon­trol­le unter­zo­gen. Bei der Kon­trol­le konn­ten meh­re­re ver­bo­te­ne Gegen­stän­de, u.a. ein Schlag­ring, ein Spring­mes­ser und ein als Taschen­lam­pe getarn­ter Elek­tro­schocker auf­ge­fun­den wer­den. Die Gegen­stän­de hat­ten die Jugend­li­chen in der Tsche­chi­schen Repu­blik erwor­ben. Bei­de erwar­tet nun eine Anzei­ge nach dem Waffengesetz.

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