ETA Hoff­mann Thea­ter Bam­berg stellt neue Spiel­zeit 2022/23 vor

ETA Hoffmann Theater Bamberg neue Spielzeit 2022/23
Sie präsentierten jetzt die neue Spielzeit 2022/23 des ETA Hoffmann Theaters Bamberg (von links im Bild): die Referentin für Kultur und Welterbe der Stadt Bamberg Ulrike Siebenhaar, die Leitende Dramaturgin Petra Schiller, Intendantin Sibylle Broll-Pape, der Leitende Dramaturg Armin Breidenbach. Foto: ETA Hoffmann Theater

Ver­wund­bar­keit – Die neue Spiel­zeit 2022/23

Über sei­ne ach­te Spiel­zeit unter der Inten­danz von Sibyl­le Broll-Pape schreibt das Thea­ter sich: „Ver­wund­bar­keit“. Die Pan­de­mie hat viel abver­langt, dach­ten wir, und nun herrscht ein ver­hee­ren­der Krieg in Euro­pa, der unse­re Welt­ein­stel­lun­gen und Wer­te her­aus­for­dert. Die Künstler*innen glau­ben fest an ein Zusam­men­le­ben in Frie­den, an die Mög­lich­keit einer offe­nen und viel­fäl­ti­gen Gesell­schaft und an die Kraft von Kunst und Kul­tur. Mit Zuver­sicht wol­len sie sich auch dahin wen­den, wo es weh­tut und in der Gemein­schaft erle­ben, wie wir alle gemein­sam mit den Ver­wund­bar­kei­ten umge­hen können.

Außer­or­dent­lich wird die Sai­son eröff­net mit Hän­dels „Ales­san­dro“, einem Opern­er­leb­nis! Die ukrai­ni­sche Dra­ma­ti­ke­rin Nata­lia Vor­ozhbyt setzt sich in ihrem Stück „Zer­stör­te Stra­ßen“ mit dem Krieg in der Ukrai­ne aus­ein­an­der. Elfrie­de Jelin­eks poli­ti­sches Sprach­kunst­werk „Die Schutz­be­foh­le­nen“ gibt Geflüch­te­ten eine Stim­me und hin­ter­fragt den Umgang unse­rer Gesell­schaft mit Flucht und Abschot­tung. In Georg Büch­ners gro­ßem Revo­lu­ti­ons­dra­ma „Dan­tons Tod“ wird der Fra­ge nach dem Preis von Macht, nach poli­ti­scher Ver­ant­wor­tung und der Not­wen­dig­keit von Revol­ten nach­ge­gan­gen. Zahl­rei­che Ur- und Erst­auf­füh­run­gen ste­hen wie­der auf dem Pro­gramm. So wird in „tie­fer Grund“ von Björn SC Deig­ner ein Ehe­paar dabei beglei­tet, den Ver­lust und die Schuld ihres Soh­nes zu ver­ar­bei­ten. Und Sam Max erzählt in sei­nem außer­ge­wöhn­li­chen Debut­stück „Zaun“ die Geschich­te einer sozia­len Isolation.

Zur Weih­nachts­zeit lädt der „Bär im Uni­ver­sum“ mit viel Witz und Musik die gan­ze Fami­lie ins Thea­ter. Und zum Aus­klang der Sai­son kann das Publi­kum eine aus­ge­las­se­ne Zeit in der traum­haf­ten Kulis­se der Alten Hof­hal­tung ver­brin­gen und in „Zur schö­nen Aus­sicht“ hin­ter die Fas­sa­den von Hor­váths Figu­ren blicken.

Kar­ten für „Ales­san­dro“ sind bereits ab sofort an der Thea­ter­kas­se und im Netz auf www​.thea​ter​.bam​berg​.de erhältlich.

Eine Pre­mie­ren-Über­sicht der neu­en Stücke der Spiel­zeit 2022/23 gibt es als pdf hier: ETA_PREM_22_23

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