Podi­ums­plät­ze für Tri­ath­le­ten des SV Bay­reuth bei den Deut­schen Meisterschaften

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de wur­den im Rah­men des Ingol­stadt Tri­ath­lon die Deut­schen Mei­ster der Deut­schen Tri­ath­lon Uni­on über die Mit­tel­di­stanz ermit­telt. Die Ath­le­ten muss­ten dazu 1,9 km Schwim­men, 80 km Rad­fah­ren und abschlie­ßend einen Halb­ma­ra­thon lau­fen. Das Schwim­men fand im Ingol­städ­ter Bag­ger­see statt, wäh­rend die Strecken für das Rad­fah­ren und Lau­fen durch die Innen­stadt und das Umland verliefen.

Durch die Aus­tra­gung der Deut­schen Mei­ster­schaf­ten für Pro­fis und Alters­klas­se­n­ath­le­ten fand die dies­jäh­ri­ge Aus­ga­be mit 1150 Anmel­dun­gen ent­spre­chend gro­ßes Inter­es­se, nur lei­der nicht beim Wet­ter­frosch. Wäh­rend zu Beginn des Ren­nes noch alles auf einem son­ni­gen Tag hin­deu­te­te, sahen sich die Ath­le­ten beim Rad­fah­ren teils hef­ti­gen Regen­fäl­len, Grau­pel­schau­ern und ein­stel­li­gen Tem­pe­ra­tu­ren aus­ge­setzt. Rund ein Drit­tel der Teil­neh­mer muss­ten das Ren­nen wegen Unter­küh­lung oder Stür­zen sogar vor­zei­tig beenden.

Unbe­ein­druckt von den Bedin­gun­gen konn­te sich Wil­helm Hirsch vom Pro Team Hotel Jakob den Sieg und damit den Deut­schen Mei­ster­ti­tel in der Eli­te­wer­tung in einer Zeit von 3:30:18 Stun­den sichern. Dicht dahin­ter erreich­te Finn Gro­ße-Free­se vom SV Bay­reuth als Zweit­platz­ier­ter das Ziel in 03:31:57 Stun­den und ergat­ter­te damit den Titel des Deut­schen Vize­mei­ster. Den Titel hat Gro­ße-Free­se neben der zweit­be­sten Schwimm­zeit auch einer ful­mi­nan­ten Lauf­lei­stung zu ver­dan­ken, mit der er Tho­mas Ott (3:32:27 Stun­den) vom Team Erdin­ger Alko­hol­frei kurz vor dem Ziel noch auf Platz drei verdrängte.

Deut­sche Mei­ste­rin in der Eli­te­wer­tung wur­de Lena Gott­wald (4:03:45 Stun­den) vom TSV Zirn­dorf vor Lau­ra Cha­con (4:08:02 Stun­den) von der Ein­tracht Frank­furt. Neben den Pro­fis ermit­tel­ten auch die Ama­teu­re ihren Deut­schen Mei­ster in der jewei­li­gen Alters­klas­se. Dabei ging der 3. Platz in der AK 35, der Wer­tung aller 35 bis 39-jäh­ri­gen, an Chri­sti­an Zöll­ner (3:59:52 Stun­den) und damit an einen wei­te­ren Star­ter des SV Bay­reuth. Wei­ter­hin konn­ten vom glei­chen Ver­ein Axel Grü­ne­berg (5:39:01) und Marc Mann (5:45:46) das Ren­nen eben­falls erfolg­reich been­den. Nicht so viel Glück hat­ten dage­gen wei­te­re Bay­reu­ther Star­ter, die sich auf­grund der Wet­ter­ka­prio­len zu einem vor­zei­ti­gen Ren­nen­de entschlossen.

Bei bes­se­rem Wet­ter konn­ten zwei wei­te­re Star­te­rin­nen des SV Bay­reuth eben­falls ein erfolg­rei­ches Wochen­en­de auf der Mit­tel­di­stanz bestrei­ten. So erreich­te Susan­ne Grie­pen­trog den 3. Platz in der Frau­en-Gesamt­wer­tung des neu­se­en­MAN in Fer­ro­po­lis. Elvi­ra Flur­schütz sicher­te sich bei der Chal­len­ge St. Pöl­ten in Öster­reich den sech­sten Platz in der Alters­klas­se 30–34 und damit auch die Qua­li­fi­ka­ti­on für „The Cham­pions­hip“ der Chal­len­ge Welt­mei­ster­schaft 2023 in Samorin.

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