AOK Bamberg/​Forchheim infor­miert: Tag der Organ­spen­de am 4. Juni

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Vie­len Men­schen fällt die Ent­schei­dung schwer, ob sie nach dem eige­nen Tod ihre Orga­ne spen­den wol­len oder nicht. Der Tag der Organ­spen­de soll dabei hel­fen, Äng­ste und Vor­ur­tei­le zu die­sem The­ma abzu­bau­en und über Organ­spen­de auf­zu­klä­ren. Im ersten Quar­tal 2022 wur­den fast ein Drit­tel weni­ger Orga­ne gespen­det als im Vor­jah­res­zeit­raum. Nach Anga­ben der Deut­schen Stif­tung Organ­trans­plan­ta­ti­on (DSO) sank die Zahl der Spen­der in deut­schen Kli­ni­ken in den ersten drei Mona­ten um 29 Pro­zent auf 176. „In Deutsch­land war­ten der­zeit über 8.500 Men­schen drin­gend auf ein Spen­der­or­gan, das ihnen ein Wei­ter­le­ben ermög­licht“, so Klaus Knorr, Direk­tor von der AOK in Bamberg.

Ent­schei­dungs­hil­fe im Internet

Die AOK hilft mit dem Online-Ange­bot „Ent­schei­dungs­hil­fe Organ­spen­de“ unter www​.aok​.de/​b​a​y​e​r​n​/​o​r​g​a​n​s​p​e​nde dabei, Argu­men­te für oder gegen eine Organ­spen­de zu fin­den. Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Ham­burg haben gemein­sam mit wei­te­ren Exper­tin­nen und Exper­ten eine Ent­schei­dungs­hil­fe erstellt, die ver­ständ­li­che Infor­ma­tio­nen zu Fra­gen der Organ­spen­de bie­tet. Dazu gehö­ren recht­li­che Fra­ge­stel­lun­gen genau­so wie Fra­gen zur Hirn­tod­dia­gno­stik oder der Men­schen­wür­de. Die Online-Hil­fe gibt auch Ant­wor­ten dar­auf, bis zu wel­cher Alters­gren­ze es mög­lich ist, Orga­ne zu spen­den oder zu emp­fan­gen. Sie infor­miert außer­dem bei Fra­gen zu medi­zi­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen, den Neben­wir­kun­gen und den Erfolgs­aus­sich­ten für eine Trans­plan­ta­ti­on. Der Ablauf einer Organ­spen­de wird eben­falls beschrie­ben: Vom Ver­dacht auf einen Hirn­tod bis hin zur Ent­nah­me und Trans­port­fä­hig­keit eines Organs sind vie­le Schrit­te notwendig.

Per­sön­li­ches Gespräch möglich

Beim The­ma Organ­spen­de erge­ben sich für alle Betrof­fe­nen vie­le Fra­gen. „Auch, wenn wir mit unse­rem Ange­bot ver­su­chen, das mei­ste aus­führ­lich zu beant­wor­ten, bleibt häu­fig Vie­les offen, das sich eher in einem per­sön­li­chen Gespräch klä­ren lässt“, so Klaus Knorr. Die AOK unter­stützt hier­für das Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot, das die Deut­sche Stif­tung Organ­trans­plan­ta­ti­on (DSO) und die Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA) mit einem geschul­ten Team eta­bliert haben.

Das „Info­te­le­fon Organ­spen­de“ bie­tet mon­tags bis frei­tags von 9 bis 18 Uhr die Gele­gen­heit, im per­sön­li­chen Gespräch am Tele­fon mit Exper­tin­nen und Exper­ten alles Wich­ti­ge zum The­ma Organ­spen­de zu bespre­chen. Das Exper­ten­team ist unter der kosten­lo­sen Ser­vice-Tele­fon­num­mer 0800 90 40 400 erreichbar.

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