Lücken­schluss soll Ver­kehrs­si­cher­heit von Fahr­rad­fah­rern und Fuß­gän­gern im Land­kreis Lich­ten­fels erhöhen

Ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Verkehrssicherheit: Am Donnerstag wurde der Lückenschluss entlang der Kreisstraße LIF 9 von Neuensorg bis zum Forstweg Richtung Seehof/Neuensee offiziell seiner Bestimmung übergeben. Im Bild von links Heiki Tremel – Leiter Kreisbauhof Bad Staffelstein, Dirk Siepe - Bayerischen Staatsforsten, Christian Meißner – Landrat des Landkreises Lichtenfels, Markus Mönch – Erster Bürgermeister Gemeinde Weidhausen, Thomas Vollrath – Gemeinderat Weidhausen.Foto: Landratsamt Lichtenfels/Andreas Grosch

„Durch die­sen Lücken­schluss schaf­fen wir es, die Ver­kehrs­si­cher­heit von Fahr­rad­fah­rern und Fuß­gän­gern an der Kreis­stra­ße maß­geb­lich zu ver­bes­sern“, stell­te Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner am Don­ners­tag bei der offi­zi­el­len Ver­kehrs­frei­ga­be des neu­en Weges ent­lang der Kreis­stra­ße LIF 9 vom Orts­aus­gang Neu­en­sorg, Land­kreis­gren­ze Coburg/​Lichtenfels bis zum Forst­weg Rich­tung Seehof/​Neuensee erfreut fest.

Bereits seit Jah­ren hat­te der Land­kreis Lich­ten­fels zusam­men mit der Gemein­de Weid­hau­sen ver­sucht einen mög­li­chen Lücken­schluss zwi­schen der Land­kreis­gren­ze, Orts­ein­gang Neu­en­sorg und den sehr gut aus­ge­bau­ten Forst­weg Rich­tung Seehof/​Neuensee zu fin­den. Das ist nun gelun­gen – in Koope­ra­ti­on von Land­kreis Lich­ten­fels, der Gemein­de Weid­hau­sen bei Coburg und den Baye­ri­schen Staatsforsten.

Vor­aus­ge­gan­gen waren zahl­rei­che Gesprä­che zwi­schen Land­kreis und Kom­mu­ne, bei denen sich schon sehr bald zeig­te, dass ein Lücken­schluss ohne die Zusam­men­ar­beit mit den Baye­ri­schen Staats­for­sten nicht zu rea­li­sie­ren ist. In meh­re­ren Abstim­mungs­ge­sprä­chen seit 2020 hat man nun einen Lücken­schluss mit einer was­ser­ge­bun­de­nen Decke ermög­licht. Hier hat man Kom­pro­mis­se in Bezug auf die Regel­bau­brei­ten des Weges gefunden.

Der 230 Meter lan­ge und rund zwei Meter brei­te Weg wur­de was­ser­ge­bun­den aus­ge­führt. Das bedeu­tet, dass die­ser nicht asphal­tiert wur­de, son­dern mit einem Splitt­be­lag ähn­lich dem Forst­weg her­ge­stellt wur­de, erläu­tert der Lei­ter des Kreis­bau­hofs, Hei­ko Tre­mel. Die Bau­ar­bei­ten führ­te der Kreis­bau­hof aus, die Baye­ri­schen Staats­for­sten stell­ten die Grund­stücks­flä­chen zur Ver­fü­gung. Durch die­sen kur­zen Abschnitt ist es nun mög­lich, Neu­en­sorg Rich­tung See­hof bzw. Neu­en­see sicher ohne Que­rung der Kreis­stra­ße LIF 9 zu erreichen.

Land­rat Meiß­ner stellt her­aus: „In Koope­ra­ti­on mit den Baye­ri­schen Staats­for­sten konn­te ein Kom­pro­miss gefun­den wer­den, der sowohl den Wald­be­stand schützt wie auch die Ver­kehrs­si­cher­heit an der Kreis­stra­ße erhöht.“

„Den Wunsch für die­sen Rad­weg haben die Bür­ger aus Neu­en­sorg und die Gemein­de Weid­hau­sen gehegt. Es wur­de jetzt vom Land­kreis Lich­ten­fels unbü­ro­kra­tisch und schnell umge­setzt. Die­ser Weg ist ein Para­de­bei­spiel dafür, wie es auch unkom­pli­ziert gehen kann. Hier­für sage ich dem Kreis­bau­hof des Land­krei­ses Lich­ten­fels und natür­lich Land­rat Chri­sti­an Meiß­ner ein herz­li­che Dank­schön!“, freut sich Mar­kus Mönch, Erster Bür­ger­mei­ster der Gemein­de Weidhausen.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön für die gute Zusam­men­ar­beit sag­ten Land­rat Meiß­ner und Kreis­bau­hof­lei­ter Hei­ko Tre­mel allen Betei­lig­ten, ins­be­son­de­re dem Bür­ger­mei­ster der Gemein­de Weid­hau­sen, Mar­kus Mönch, sowie den Baye­ri­schen Staats­for­sten, für die Bereit­stel­lung von Grund­stücks­flä­chen für die­sen wich­ti­gen Lückenschluss.

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