„Club im Kel­ler mög­lich?“ – Bam­ber­ger Grü­ne schla­gen jetzt Zwi­schen­nut­zung als Club vor

Club im Kel­ler möglich?

Bau­fäl­li­ge Obe­re Sand­stra­ße 20 war­tet auf Sanierung

Im Jahr 2019 wur­de die Stadt Eigen­tü­me­rin des bau­fäl­li­gen Gebäu­des Obe­re Sand­stra­ße 20. Es soll saniert wer­den, aber wann – das steht noch in den Ster­nen. Ein­fach nur abwar­ten und Däum­chen dre­hen – das ist den bei­den Stadt­rä­ten Mar­kus Schä­fer und Michi Schmitt von Grü­nes Bam­berg aber zu drö­ge. Sie den­ken, dass man das Kel­ler­ge­wöl­be, in dem bis zum behörd­lich ver­häng­ten Nut­zungs­stopp vor drei Jah­ren der Club Sound’n’Arts ein wich­ti­ger Treff für das Bam­ber­ger Nacht­le­ben war, auch jetzt wie­der nut­zen könn­te. „Denn das Haus ist zwar stark sanie­rungs­be­dürf­tig“, so Mar­kus Schä­fer, selbst Archi­tekt, „aber inzwi­schen wur­den bau­li­che Siche­rungs­maß­nah­men durch­ge­führt und eine Nut­zung, die allein auf den Kel­ler beschränkt ist, müss­te doch drin sein.“ Er und sein Kol­le­ge Michi Schmitt bean­tra­gen des­halb die Prü­fung einer sol­chen Zwi­schen­nut­zung, bis es mit der rich­ti­gen Sanie­rung los gehen kann. Auch von der Bam­ber­ger Lin­ken BaLi wird der Antrag mitgetragen.

„Mit dem Aus für Sound’n’Arts ist eine merk­li­che Lücke im Nacht­kul­tur-Ange­bot für jun­ge Men­schen ent­stan­den, die könn­te man so zumin­dest zeit­wei­se wie­der schlie­ßen“, meint Schmitt. „Außer­dem hät­te die Stadt Ein­nah­men aus der Ver­mie­tung – und das ist alle­mal bes­ser als Leerstand.“

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