Bam­berg: Grund­stein­le­gung am Och­sen­an­ger – OB Star­ke: „In einer Stadt müs­sen Krä­ne stehen.“

Im Bild: Veit Bergmann, Geschäftsführer der Stadtbau GmbH, Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Oberbürgermeister Andreas Starke bei der Grundsteinlegung am Ochsenanger. Bildnachweis: Stadtarchiv/ Sina Schraudner

Auf dem Grund­stück am „Och­sen­an­ger“ in Gaustadt errich­tet die Stadt­bau GMBH BAM­BERG ein Kin­der­haus (Kin­der­krip­pe und Kin­der­gar­ten) sowie 16 bar­rie­re­freie Woh­nun­gen auf drei Eta­gen. Betrei­ber der Kin­der­ein­rich­tung ist die Kir­chen­stif­tung St. Josef Gaustadt, die bereits den benach­bar­ten Kin­der­gar­ten St. Josef unter­hält. „Damit set­zen wir erneut ein wich­ti­ges Zei­chen, um fami­li­en­freund­li­ches Woh­nen zu för­dern“, sag­te OB Star­ke an Ort und Stelle.

Am 4. April 2022 roll­ten die ersten Bag­ger an. Nun ist der Kel­ler­aus­hub voll­endet und die Grund­stein­le­gung konn­te erfol­gen. In dem Gebäu­de wer­den zwölf Woh­nun­gen als Eigen­tums­woh­nun­gen rea­li­siert, je zwei Woh­nun­gen im EG und 1. OG wer­den ver­mie­tet. Als Mie­ter bevor­zugt wer­den sol­len hier Mitarbeiter:innen der bei­den Kin­der­ein­rich­tun­gen am Och­sen­an­ger. „Das Bau­pro­jekt ist ein wich­ti­ger Bei­trag, um den Her­aus­for­de­run­gen einer wach­sen­den Stadt gerecht zu wer­den, näm­lich einer­seits Wohn­raum zu schaf­fen und ande­rer­seits wei­te­re Plät­ze zur Betreu­ung von Kin­dern zu schaf­fen. Dafür bin ich der Stadt­bau GmbH Bam­berg sehr dank­bar“, erklär­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke bei der Grund­stein­le­gung, der den Geschäfts­füh­rer Veit Berg­mann „für sei­ne Bereit­schaft zur Inve­sti­ti­on“ aus­drück­lich lobte.

Das Kon­zept ver­folgt hohe öko­lo­gi­sche Ansprü­che: Am Rand des Grund­stücks bleibt der wert­vol­le, alte Baum­be­stand erhal­ten, die Flach­dä­cher wer­den zu einem Teil exten­siv begrünt, zum ande­ren mit Pho­to­vol­ta­ik belegt. Die Wär­me­ver­sor­gung des Gebäu­des erfolgt über Fernwärme.

Auch das Mobi­li­täts­kon­zept basiert auf nach­hal­ti­gen Ansät­zen: Auf­grund der zen­trums­na­hen Lage direkt am Fluss, der guten Anbin­dung an die Bam­ber­ger Innen­stadt mit­tels eines attrak­ti­ven Fuß-/Rad­wegs ent­lang der Reg­nitz und der guten ÖPNV-Erschlie­ßung bleibt der Och­sen­an­ger auch nach dem Neu­bau ein auto­ar­mes Quar­tier. Par­al­lel zum auto­frei­en Sied­lungs­pro­jekt aus den 2000er Jah­ren wer­den auch beim Neu­bau der Stadt­bau statt­des­sen alter­na­ti­ve Mobi­li­täts­an­ge­bo­te geför­dert. Zwei Car-Sharing-Fahr­zeu­ge ste­hen den Bewohner:innen zur Ver­fü­gung. Der Schwer­punkt liegt jedoch auf der kom­for­ta­blen Erreich­bar­keit mit dem Fahr­rad. Daher wird bei dem Bau­pro­jekt Wert auf eine über­durch­schnitt­lich hohe Anzahl und Qua­li­tät von Fahr­rad­ab­stell­plät­zen gelegt. Im Außen­be­reich fin­den sich 22 Stell­plät­ze. Der Weg zum eige­nen Fahr­rad in der haus­ei­ge­nen Fahr­rad­ga­ra­ge ist kurz, trocken und bar­rie­re­frei: Im Unter­ge­schoss des Hau­ses ste­hen 44 siche­re Stell­plät­ze zur Ver­fü­gung. Hier erfolgt die Zufahrt über eine Ram­pe, die direk­ten Zugang zum Rad­weg Rich­tung ERBA und Bam­ber­ger Innen­stadt ent­lang der Reg­nitz bietet.

„Wir haben es hier mit einem wirk­li­chen Vor­zei­ge­mo­dell­pro­jekt zu tun“, beton­te Bam­bergs zwei­ter Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp. „Wir ver­bin­den Woh­nen und Arbei­ten. So wer­den Mobi­li­täts­we­ge ein­ge­spart und gleich­zei­tig bekom­men Bam­bergs Kin­der einen neu­en Ort zum Spie­len und Ler­nen, wäh­rend ihre Eltern Fami­li­en und Beruf in Ein­klang brin­gen kön­nen“, so Glüsenkamp.

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