Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 19.05.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Audi-Fah­rer bringt Rad­fah­rer zu Fall

COBURG. Ein leicht ver­letz­ter Rad­fah­rer und ein Sach­scha­den von meh­re­ren hun­dert Euro sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Mitt­woch­mor­gen in der Neu­stadter Straße.

Ein 28-Jäh­ri­ger fuhr um 6:25 Uhr mit sei­nem Audi vom Park­platz eines Auto­hau­ses in die Neu­stadter Stra­ße ein. Dabei über­sah er einen Rad­fah­rer, der auf dem Geh­weg in stadt­ein­wär­ti­ger Rich­tung fuhr. Der Rad­fah­rer konn­te nicht mehr recht­zei­tig brem­sen, fuhr gegen das Fahr­zeug und stürz­te von sei­nem Rad über die Motor­hau­be des Audis. Der 43-jäh­ri­ge Rad­fah­rer wur­de bei dem Zusam­men­stoß leicht ver­letzt, benö­tig­te aller­dings vor Ort kei­nen Ret­tungs­dienst. An Fahr­rad und Auto ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich. Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen den 28-jäh­ri­gen Audi-Fah­rer wegen fahr­läs­si­ger Körperverletzung.

Dieb­stahl von Baustelle

COBURG. In der Nacht zum Mitt­woch ver­schaff­ten sich bis­lang Unbe­kann­te Zutritt zu einem in Reno­vie­rung befind­li­chen Wohn­ge­bäu­de im Cobur­ger Stadt­teil Neu­ses und ent­wen­de­ten dort Fahr­rad­zu­be­hör sowie eine Baumaschine.

In der Zeit von Mitt­woch 1:00 Uhr bis Mitt­woch 8:00 Uhr gelang­ten die Unbe­kann­ten ver­mut­lich durch eine nicht zuge­zo­ge­nen Haus­tür in das im Reno­vie­rungs­zu­stand befind­li­che Wohn­ge­bäu­de. Dort durch­wühl­ten die Die­be sämt­li­che Räum­lich­kei­ten und ent­wen­de­ten schließ­lich einen Akku­schrau­ber und einen Fahr­rad­sat­tel. Den Ent­wen­dungs­scha­den bezif­fern die Beam­ten auf 100 Euro. Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln wegen Dieb­stahls von einer Bau­stel­le und bit­ten unter der Ruf­num­mer 09561/645 0 um sach­dien­li­che Zeugenhinweise.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Nach Unfall davongefahren

Kulm­bach – Krat­zer über die gesam­te Bei­fah­rer­sei­te sei­nes grü­nen Audis ent­deck­te ein Kulm­ba­cher am Mitt­woch­nach­mit­tag. Er hat­te den Wagen am Mon­tag, gegen 16 Uhr, unbe­schä­digt im Aichi­ger Weg abge­stellt. In der Fol­ge­zeit streif­te ein bis­lang unbe­kann­tes Fahr­zeug des­sen lin­ke Sei­te und ver­ur­sach­te Sach­scha­den in Höhe von etwa 1.000 Euro. Der Ver­ur­sa­cher flüch­te­te von der Unfall­stel­le, ohne einen Hin­weis zu hin­ter­las­sen. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Unfall­her­gang geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 09221/609–0 bei der Poli­zei Kulm­bach zu melden.

Unfall­flucht mit Einkaufswagen

Kulm­bach – Am Mitt­woch­vor­mit­tag beschä­dig­te ein bis­lang Unbe­kann­ter einen sil­ber­nen VW Tou­ran, wel­cher auf einem Park­platz des Gewer­be­ge­bie­tes West in der „Lich­ten­fel­ser Stra­ße“, Ecke „Am Kreuz­stein“, geparkt war. Der PKW wur­de im Bereich des Hecks so stark in Mit­lei­den­schaft gezo­gen, dass die Scha­dens­hö­he auf min­de­stens 300,- € bezif­fert wird. Das Scha­dens­bild lässt auf einen Ein­kaufs­wa­gen als „Tat­fahr­zeug“ schlie­ßen. Sach­dien­li­che Hin­wei­se erbit­tet die Poli­zei­in­spek­ti­on in Kulmbach.

Poli­zei­be­am­te bedroht und beleidigt

Kulm­bach – Ein 24-jäh­ri­ger Burg­kunst­adter ran­da­lier­te am frü­hen Mitt­woch­abend in einer Spie­lo­thek in der Innen­stadt. Dem Platz­ver­weis der hin­zu­ge­ru­fe­nen Poli­zei­be­am­ten lei­ste­te er vor­erst Fol­ge und ver­ließ die Örtlichkeit.

Wenig spä­ter wähl­te er nun aller­dings selbst den Not­ruf und gab unter fal­schem Namen an, dass er gera­de von zahl­rei­chen Per­so­nen am ZOB ange­grif­fen wer­de. Als kurz dar­auf meh­re­re Strei­fen­wa­gen an der Ört­lich­keit ein­tra­fen, stell­te sich her­aus, dass sich der jun­ge Mann die Geschich­te mit den Angrei­fern ledig­lich aus­ge­dacht hat­te, um offen­bar Poli­zi­sten „anzu­locken“. Er belei­dig­te nun die Beam­ten mit Aus­drücken „weit unter­halb der Gür­tel­li­nie“ und droh­te die­sen Schlä­ge an. Auf­grund sei­nes aggres­si­ven Ver­hal­tens wur­de der alko­ho­li­sier­te Burg­kunst­adter in Gewahr­sam genom­men. Ihn erwar­ten meh­re­re Ermitt­lungs­ver­fah­ren, unter ande­rem wegen Miss­brauch von Not­ru­fen, Vor­täu­schen einer Straf­tat, Bedro­hung und Beleidigung.

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