SPD Bam­berg: Sozi­al­klau­sel beim Woh­nungs­bau soll auf 30% erhöht werden

Mehr bezahl­ba­rer Wohnraum!

SPD-Frak­ti­on stellt Antrag zur Erhö­hung der Sozi­al­klau­sel von 20% auf 30% bei Neubauten

Die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on will mit einem Antrag errei­chen, dass beim Woh­nungs­bau die Sozi­al­klau­sel von 20% auf 30% erhöht wird.

Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de und Spre­cher im Bau- und Werk­se­nat Heinz Kunt­ke ver­spricht sich von einer Erhö­hung der Sozi­al­klau­sel auf 30%, dass mehr bezahl­ba­rer Wohn­raum geschaf­fen und der Anstieg der Mie­ten gebremst wird. Heinz Kunt­ke sieht in der Ein­füh­rung der Sozi­al­klau­sel, die vor allem von der SPD-Frak­ti­on initi­iert wur­de, ein Erfolgs­mo­dell, weil gewähr­lei­stet ist, dass Neu­bau­ten zu einer bestimm­ten Quo­te, bis­her 20%, zu ver­bil­lig­ten Prei­sen ver­äu­ßern wer­den müssen.

Ange­sicht des ange­spann­ten Woh­nungs­mark­tes ist es aber not­wen­dig, die­se Quo­te zu erhö­hen, um den Bedarf an preis­wer­ten Wohn­raum zu decken.

Der Antrag geht wei­ter dahin, so Kunt­ke, fest­zu­schrei­ben, dass die von der Sozi­al­klau­sel betrof­fe­nen Neu­bau­ten in der Regel vor Ort geschaf­fen wer­den sol­len und eine Über­tra­gung der Ver­pflich­tung auf ande­re Gebie­te oder gar eine Ablö­sung durch Geld­zah­lung nur in Aus­nah­me­fäl­len erlaubt ist. Die ent­spre­chen­den Kri­te­ri­en sol­len von der Ver­wal­tung neu erar­bei­tet wer­den. Damit, so Stadt­rat Peter Süß, wird gewähr­lei­stet, dass über­all aus­ge­wo­ge­ne Lebens­ver­hält­nis­se entstehen.

Die Erhö­hung der Sozi­al­klau­sel ist, so Stadt­rat Peter Süß abschlie­ßend, ist ein wich­ti­ger Bau­stein, um in Bam­berg Men­schen, die kein hohes Ein­kom­men haben, zu hal­ten bzw. ihnen die Chan­ce zu eröff­nen sich in Bam­berg nie­der­zu­las­sen. Bam­berg darf nicht nur eine Stadt für Rei­che werden.

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