End­lich wie­der Repa­ra­tur-Café in Forchheim

Das Reparatur-Café war ein voller Erfolg.
Das Reparatur-Café war ein voller Erfolg. (Foto: Forchheim for Future)

Nach lan­ger Coro­na-Pau­se konn­te am 14. Mai end­lich wie­der ein nor­ma­les Repa­ra­tur-Café im Pfarr­zen­trum Ver­klä­rung Chri­sti statt­fin­den. 29 repa­ra­tur­be­dürf­ti­ge Gerä­te – unter ande­rem Radi­os, eine Brot­schnei­de­ma­schi­ne, eine Näh­ma­schi­ne, diver­se Elek­tro­werk­zeu­ge, Kaf­fee­ma­schi­nen und Bügel­eisen – wur­den ein­ge­lie­fert und die Besit­ze­rIn­nen wäh­rend der War­te­zeit mit Kaf­fee und selbst­ge­backe­nem Kuchen von Andre­as bewir­tet. In der Zwi­schen­zeit arbei­te­ten die Repa­rie­re­rIn­nen Andre­as, Feli­ci­tas, Gerd, Her­bert, Micha­el und Wolf­gang kon­zen­triert an den Gerä­ten. Sie freu­ten sich auch, end­lich wie­der ein­mal gemein­sam repa­rie­ren und Erfah­run­gen aus­tau­schen zu kön­nen. Am Ende konn­ten 13 Gerä­te erfolg­reich repa­riert ihren Eigen­tü­me­rIn­nen zurück­ge­ge­ben wer­den. Bei fünf Gerä­ten erschien die Repa­ra­tur so auf­wän­dig, dass sich eini­ge Repa­rie­re­rIn­nen ent­schlos­sen, die­se mit nach Hau­se zu neh­men und dort in Ruhe zu repa­rie­ren sowie nöti­ge Ersatz­tei­le zu besorgen.

Außer­dem anwe­send war ein Film­team eines Jugend­film­pro­jek­tes, die zei­gen woll­ten, dass sich auch älte­re Men­schen für die Zukunft künf­ti­ger Genera­tio­nen auf die­ser Erde ein­set­zen. Sie film­ten und inter­view­ten die Repa­rie­re­rIn­nen und teil­wei­se auch die Gäste. Dabei konn­te man inter­es­san­te Geschich­ten hören: Eine Frau erzähl­te, dass sie ihr Radio vor vie­len Jah­ren wäh­rend der Stu­di­en­zeit gekauft hat und des­halb an dem Gerät hängt. Sie freu­te sich sehr, dass es erfolg­reich repa­riert wer­den konn­te. Auf die Fra­ge, wes­halb er sich als Repa­rie­rer hier betei­li­ge, ant­wor­te­te Micha­el: „Heut­zu­ta­ge wer­den die Din­ge viel zu schnell weg­ge­wor­fen, weil es ja so ein­fach und oft auch bil­li­ger ist, etwas Neu­es zu kau­fen. Aber damit ver­brau­chen wir Res­sour­cen und Ener­gien, die künf­ti­gen Genera­tio­nen dann nicht mehr zur Ver­fü­gung ste­hen. Des­halb lei­sten wir hier einen klei­nen Bei­trag zum Kli­ma­schutz, indem wir die Din­ge zu repa­rie­ren ver­su­chen – auch wenn es nicht immer klappt.“

Die Repa­ra­tu­ren sind kosten­los auf Spen­den­ba­sis, nur Ersatz­tei­le müs­sen bezahlt wer­den. Das näch­ste Repa­ra­tur-Café fin­det am Diens­tag, den 7. Juni, von 15 bis 18 Uhr in den Räu­men von „Pack mer’s“ in der Haid­feld­stra­ße 6 in Forch­heim statt. Wei­te­re Info unter https://forchheim-for-future.de/reparatur-café/ oder tele­fo­nisch unter 0151–20561261 (Anruf­be­ant­wor­ter).

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