Bam­berg: Eröff­nung der Aus­stel­lung „Die­ter Fro­elich – Gro­ßes Bam­ber­ger Gewölk“

Zur Eröff­nung der Aus­stel­lung DIE­TER FRO­ELICH – GRO­ßES BAM­BER­GER GEWÖLK am Frei­tag, den 20. Mai 2022 um 19 Uhr in der Stadt­ga­le­rie Vil­la Des­sau­er laden wir herz­lich ein!

Ausstellung Dieter Froelich Bamberg

Eröff­nung der Aus­stel­lung DIE­TER FRO­ELICH in Bam­berg. Foto: Die­ter Froelich

Der Kunst­ver­ein Bam­berg gibt mit der Aus­stel­lung „Gro­ßes Bam­ber­ger Gewölk und wei­te­re not­wen­di­ge Pla­stik“ einen Ein­blick in das umfas­sen­de Schaf­fen des Pla­sti­kers Die­ter Fro­elich. In den zwölf Räu­men der Stadt­ga­le­rie Bam­berg – Vil­la Des­sau­er wer­den Arbei­ten der ver­gan­ge­nen drei Jahr­zehn­te präsentiert.

Als Sti­pen­di­at des Inter­na­tio­na­len Künst­ler­hau­ses Vil­la Con­cordia ver­brach­te der in Han­no­ver leben­de Fro­elich die Zeit von Mai 2021 bis März 2022 in Bam­berg. Hier inspi­rier­ten ihn die ver­gol­de­ten Barock­wölk­chen an den Neben­al­tä­ren der »Obe­ren Pfar­re« zu sei­ner Werk­grup­pe des »Bam­ber­ger Gewölks«.

Anhand die­ser Grup­pe von Pla­sti­ken lässt sich auch das Wesen der Wer­ke gut ver­deut­li­chen: immer wie­der zeigt er uns Din­ge, die bereits in irgend­ei­ner Form vor­han­den sind. Wir mei­nen die­se Din­ge zu ken­nen und doch ent­wickelt sich durch Fro­elichs pla­sti­schen und ideel­len Nach­voll­zug eine über das Ding hin­aus­ge­hen­de, neue und anders­ar­ti­ge Wesen­heit. Jene Alteri­tät, die »mir gegen­über­tritt und mir als Ande­res etwas ermög­licht: Sub­jek­ti­vi­tät, das Ver­mö­gen, ver­söhnt mit einer Welt sein zu kön­nen, die ich nicht ken­ne.« (Harald Wel­zer über Fro­elichs Werk)

Der 1959 gebo­re­ne Fro­elich stu­dier­te an der Stä­del­schu­le in Frank­furt am Main. Dort besuch­te der Mei­ster­schü­ler des Bild­hau­ers Micha­el Crois­sant auch die mitt­ler­wei­le legen­dä­ren Koch­se­mi­na­re von Peter Kubelka.

In die­sem Sin­ne ist ein wei­te­rer wesent­li­cher Aspekt sei­nes pla­sti­schen Wer­kes die von ihm 2003 gegrün­de­te »Restau­ra­ti­on a.a.O.« (am ange­ge­be­nen Ort). Im Rah­men die­ser kon­zep­tu­el­len Koch-Kunst-Unter­neh­mung ver­mit­telt er sei­ne Koch­phi­lo­so­phie in Vor­trä­gen, Semi­na­ren, Gast­mah­len und Publi­ka­tio­nen. Als Ver­tre­ter einer puri­sti­schen kuli­na­ri­schen Pra­xis beschäf­tigt sich Fro­elich vor allem mit dem »Unge­kün­stel­ten einer all­tags­welt­li­chen Kulinarik«.

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