Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 14.05.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Amts­be­kann­te wirft als Unbe­tei­lig­te Bier­fla­sche nach Poli­zei­be­am­ten – zuvor Angriff mit­tels Fuß­trit­ten gegen zwei Personen

In der Nacht zum 14.05.2022 wur­de am Erlan­ger Bahn­hof eine Schlä­ge­rei mit meh­re­ren betei­lig­ten Per­so­nen mit­ge­teilt. Im Zuge die­ser Aus­ein­an­der­set­zung, die sich zunächst als ver­ba­ler Streit zwi­schen einem Mann und einer Frau abge­spielt hat­te, kam es zu einer Soli­da­ri­sie­rung einer bis­lang unbe­kann­ten Per­so­nen­grup­pe mit der 34 Jah­re alten Frau. Die­se Grup­pe attackier­te den 37 Jah­re alten Mann, bis die­ser zu Boden fiel.

Die Unbe­kann­ten tra­ten schließ­lich gemein­schaft­lich auf den Mann ein. Die 34-Jäh­ri­ge woll­te ihm zu Hil­fe kom­men und leg­te sich schüt­zend auf ihn, sodass auch sie von den Trit­ten getrof­fen wur­de. Bei­de wur­den hier­bei leicht ver­letzt, der Mann wur­de zur wei­te­ren Unter­su­chung in ein Kli­ni­kum ver­bracht. Die Geschä­dig­ten waren bei­de nicht uner­heb­lich alkoholisiert.

Die Täter­grup­pie­rung flüch­te­te nach Ende des Angriffs.

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Stadt in Ver­bin­dung zu set­zen (Tel. 09131/760–0).

Mit etwa 15 Beam­ten unter Betei­li­gung der Bun­de­po­li­zei konn­te das mas­si­ve Per­so­nen­auf­kom­men, bei wel­chem eine aggres­si­ve Grund­stim­mung vor­herrsch­te, unter Kon­trol­le gebracht werden.

Inmit­ten der Sach­ver­halts­auf­nah­me zer­barst eine Bier­fla­sche direkt neben einem der vor Ort befind­li­chen Poli­zei­be­am­ten. Die­ser wur­de weder durch die Fla­sche getrof­fen, noch durch die Glas­scher­ben verletzt.

Es stell­te sich schnell her­aus, dass eine an der vor­an­ge­gan­ge­nen Aus­ein­an­der­set­zung unbe­tei­lig­te 20 Jah­re alte Her­an­wach­sen­de für den Wurf ver­ant­wort­lich war. Sie zeig­te dem Beam­ten zudem den Mittelfinger.

Die jun­ge Frau wur­de vor­läu­fig fest­ge­nom­men und zur Dienst­stel­le verbracht.

Es wur­de nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt, da auch sie mit über 1,8 Pro­mil­le stark alko­ho­li­siert war.

Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Tät­li­chen Angriffs gegen Voll­streckungs­be­am­te, ver­such­ter Gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung und Belei­di­gung wur­de eingeleitet.

Da sie kein unbe­schrie­be­nes Blatt ist, wur­de durch die Staats­an­walt­schaft Haft­an­trag gestellt.

Sie wird im Lau­fe des Tages dem Haft­rich­ter vor­ge­führt, der über die Unter­su­chungs­haft ent­schei­den wird.

Poli­zei­in­spek­tio­nen Erlan­gen-Land, Her­zo­gen­au­rach und Höchstadt a.d.Aisch

- Fehl­an­zei­ge -

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