Poli­zei­be­richt Frän­ki­sche Schweiz vom 13.05.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Bamberg-Stadt

Dieb hat­te bereits Hausverbot

BAM­BERG. Aus einer Dro­ge­rie in der Pödel­dor­fer Stra­ße woll­te ein 30-Jäh­ri­ger am Don­ners­tag­abend eine Packung Vit­amin­ta­blet­ten im Wert von ca. 5 Euro ent­wen­den. Als er den Laden damit ver­las­sen woll­te, schlug die Dieb­stahls­si­che­rung an und er warf die Packung zurück. Als sich dann noch her­aus­stell­te, dass der Mann in der Dro­ge­rie bereits Haus­ver­bot hat, kommt, nach der Dieb­stahls­an­zei­ge auch noch eine Anzei­ge wegen Haus­frie­dens­bruch dazu.

Erst pöbeln, dann Zelle

Bam­berg. Don­ners­tag­abend gegen 20 Uhr schlug in einem Super­markt in der Wun­der­burg mal wie­der ein 59-Jäh­ri­ger amts­be­kann­ter Mann auf, obwohl er dort Haus­ver­bot hat. Nach Auf­for­de­rung eines Ange­stell­ten, er sol­le den Laden ver­las­sen, belei­dig­te er die­sen, begab sich aber dann doch vor den Laden. Weil er dort dann auch noch Kun­den anpö­bel­te, wur­de die Poli­zei hin­zu­ge­ru­fen. Die­se wur­de von dem 59-Jäh­ri­gen auch belei­digt und dem Platz­ver­weis woll­te er nicht nach­kom­men, wes­halb der stark alko­ho­li­sier­te die Nacht in der Zel­le ver­brin­gen durfte.

Fahr­zeug blieb dann stehen

BAM­BERG. Frei­tag­früh gegen 3:45 Uhr wur­de ein 37-Jäh­ri­ger einer Ver­kehrs­kon­trol­le in der Unte­ren König­stra­ße unter­zo­gen. Ein Alko­hol­test ergab bei dem Fah­rer einen Wert von 0,6 Pro­mil­le. Des­halb wur­de ihm die Wei­ter­fahrt unter­bun­den, er muss­te sein Fahr­zeug ste­hen las­sen und zu Fuß nach Hau­se gehen.

Gras wur­de sichergestellt

BAM­BERG. Zivi­le Fahn­der der Poli­zei Bam­berg fan­den Don­ners­tag­nacht bei einer Per­so­nen­kon­trol­le in der Luit­pold­stra­ße bei einem 30-Jäh­ri­gen eine gerin­ge Men­ge Haschisch. Das Mari­hua­na wur­de sichergestellt.

Platz­ver­weis für die gan­ze Familie

BAM­BERG. Die Poli­zei Bam­berg wur­de Don­ners­tag­abend gegen 20:30 Uhr zu einem Super­markt­park­platz in die Pödel­dor­fer Stra­ße geru­fen. Dort ran­da­lier­te eine 5‑köpfige Fami­lie und warf Ein­kaufs­wä­gen um. Der Fami­lie, die angab, die Ein­kaufs­wä­gen als Sitz­mög­lich­keit zu nut­zen, wur­de ein Platz­ver­weis erteilt. Sach­scha­den ent­stand augen­schein­lich nicht.

Musik­bo­xen wur­den eingezogen

BAM­BERG. Der Poli­zei Bam­berg erreich­ten Don­ners­tag­abend meh­re­re Mit­tei­lun­gen über Ruhe­stö­rung im Bereich Ket­ten­brücke. Immer wie­der rück­te die Poli­zei an, stell­te meh­re­re Musik­bo­xen sicher und erteil­te den ein oder ande­ren Platz­ver­weis an unein­sich­ti­ge Personen.

Poli­zei­in­spek­ti­on BAMBERG-LAND

Sach­be­schä­di­gun­gen

STRA­SS­GIECH. Offen­sicht­lich aus einem vor­bei­fah­ren­den Pkw her­aus wur­de am Diens­tag­abend, gegen 22.20 Uhr, eine Glas­fla­sche gegen die Heck­schei­be eines Pkw, Opel Cor­sa, gewor­fen. Die Heck­schei­be zer­split­ter­te und es ent­stand ein Scha­den von ca. 900 Euro. Das Fahr­zeug stand zur Tat­zeit in der Pfarrer-Kropfeld-Straße.

Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, entgegen.

HALL­STADT. Den Zaun eines Fir­men-Werks­ge­län­des an den Bahn­glei­sen in der Miche­lin­stra­ße schnit­ten Unbe­kann­te zwi­schen Mitt­woch- und Don­ners­tag­mor­gen auf und rich­te­ten dabei einen Scha­den von ca. 1.500 Euro an. Anschlie­ßend hiel­ten sich die Ein­dring­lin­ge mit einem Fahr­zeug auf dem Gelän­de auf.

Wer hat ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht? Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen.

Dieb­stäh­le

HIRSCHAID. Ein etwa 40 Jah­re alter, süd­län­disch aus­se­hen­der Mann mit kräf­ti­ger Figur war am Mitt­woch­nach­mit­tag, gegen 14 Uhr, im Hah­nen­weg unter­wegs und ver­such­te durch Bet­teln Geld zu erhal­ten. Eine Anwoh­ne­rin war bereit, dem Mann 5 Euro zu spen­den. Dies war ihm jedoch offen­sicht­lich nicht genug. Gegen den Wil­len der Frau ver­schaff­te sich der Bett­ler Zutritt zur Woh­nung und woll­te mehr Geld oder Gold haben. Er griff schließ­lich in den Geld­beu­tel der 56-Jäh­ri­gen und ent­nahm ins­ge­samt 25 Euro.

Wo war der Bett­ler, der einen Kin­der­wa­gen (Bug­gy), in dem ein kom­plett pink geklei­de­tes Kind saß, sonst noch vor­stel­lig? Mit­tei­lun­gen nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, entgegen.

Ver­kehrs­un­fäl­le

SCHESS­LITZ. Mit dem Ret­tungs­dienst muss­te am Don­ners­tag­abend eine leicht ver­letz­te Klein­kraft­rad­fah­re­rin nach einem Ver­kehrs­un­fall zur ambu­lan­ten Behand­lung ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Zu spät erkann­te die 17-Jäh­ri­ge einen Pkw, der von der Bam­ber­ger Stra­ße nach links in die Orts­stra­ße „Am Hof­feld“ abbie­gen woll­te und ver­kehrs­be­dingt anhal­ten muss­te. Sie fuhr auf den Opel auf und stürz­te. Der ins­ge­samt ent­stan­de­ne Sach­scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt.

STE­GAU­RACH. Am Frei­tag­mit­tag befuhr eine 35-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin die Staats­stra­ße 2276 von Müh­len­dorf kom­mend in Rich­tung Ste­gau­rach. Den par­al­lel zur Staats­stra­ße ver­lau­fen­den Rad­weg benutz­te die 35-Jäh­ri­ge nicht. Der 65-jäh­ri­ge Füh­rer eines Schul­bus­ses fuhr in glei­cher Fahrt­rich­tung hin­ter der Rad­fah­re­rin. Der Schul­bus war nicht mit Fahr­gä­sten besetzt. Etwa 200 Meter nach dem Orts­aus­gang Müh­len­dorf kol­li­dier­te der Schul­bus mit der Rad­fah­re­rin. Die 35-Jäh­ri­ge wur­de von ihrem Rad geschleu­dert und kam schließ­lich auf der Fahr­bahn zum Lie­gen. Sie wur­de wenig spä­ter mit schwe­ren, lebens­ge­fähr­li­chen Kopf­ver­let­zung in das Kli­ni­kum Bam­berg ein­ge­lie­fert. Wie sich vor Ort bereits fest­stel­len ließ, trug die Rad­fah­re­rin zum Unfall­zeit­punkt kei­nen Helm. Der Fah­rer des Schul­bus­ses wur­de nicht ver­letzt. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ins­ge­samt ca. 3000,- Euro. Wie es zum Zusam­men­stoß zwi­schen den bei­den Unfall­be­tei­lig­ten kam, ist der­zeit noch Bestand­teil der Ermitt­lun­gen. Zum Zwecke der Unfall­auf­nah­me muss­te die Staats­stra­ße für insg. 5 Stun­den für den Fahr­zeug­ver­kehr kom­plett gesperrt wer­den. Der Ver­kehr wur­de über die Ort­schaft Hart­lan­den umge­lei­tet. Die Staats­stra­ße ist mitt­ler­wei­le wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben. Die Staats­an­walt­schaft Bam­berg ord­ne­te zur Klä­rung des Unfall­her­gangs u.a. die Hin­zu­zie­hung eines exter­nen Gut­ach­ters an, wel­cher die poli­zei­li­che Unfall­auf­nah­me vor Ort unterstützte.

Die Poli­zei Bam­berg bit­tet nun um Zeu­gen­hin­wei­se. Wer konn­te den Ver­kehrs­un­fall am Frei­tag, den 13.05.2022, um ca. 11:50 Uhr beob­ach­ten? Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Bam­berg-Land unter Tel. 0951/9129–310 entgegen.

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

Zeu­gen zu nach­fol­gen­den Unfall­fluch­ten wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Bam­berg-Land, Tel. 0951/9129–310, in Ver­bin­dung zu setzen:

DÖRF­LEINS. Bereits in der ver­gan­ge­nen Woche, von Frei­tag- bis Sams­tag­abend, ereig­ne­te sich eine Ver­kehrs­un­fall­flucht, bei der ein Scha­den von ca. 500 Euro ent­stand. Ein noch unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer fuhr gegen den Holz­gar­ten­zaun eines Anwe­sens in der Anger­stra­ße und beschä­dig­te dabei auch den Metall­pfo­sten. Ohne sich um die Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern und die Poli­zei zu ver­stän­di­gen, flüch­te­te der Verursacher.

SCHESS­LITZ. Gegen einen Ver­tei­ler­ka­sten in der Wil­helm-Speng­ler-Stra­ße stieß ein unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer und rich­te­te dabei einen Scha­den von ca. 3.000 Euro an. Ohne sei­ner Unfall­mel­de­pflicht nach­zu­kom­men, fuhr der Ver­ur­sa­cher davon.

Son­sti­ges

BUR­GE­BRACH. Offen­sicht­lich ein tech­ni­scher Defekt löste am Don­ners­tag­vor­mit­tag einen Fahr­zeug­brand aus. Die Zusatz­bat­te­rie unter dem Fah­rer­sitz eines Pkw, VW Mul­tivan, geriet wäh­rend der Fahrt in Brand. Der 44-jäh­ri­ge Fah­rer konn­te den Pkw im Kapel­len­feld noch stop­pen und ver­such­te zunächst selbst, den Brand mit­tels eines Feu­er­lö­schers unter Kon­trol­le zu brin­gen, bis die hin­zu­ge­ru­fe­ne Feu­er­wehr Bur­ge­brach ein­traf und schließ­lich das Feu­er lösch­te. Mit einer Rauch­gas­ver­gif­tung sowie einer Ver­let­zung an der Hand muss­te der Fahr­zeug­füh­rer durch den Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Das nicht mehr fahr­be­rei­te Auto wur­de abgeschleppt.

MEM­MELS­DORF. Teil­wei­se mit über­höh­ter Geschwin­dig­keit im Bau­stel­len­be­reich und unsi­che­rer Fahr­wei­se fiel einer Zivil­strei­fe am Don­ners­tag, gegen 23.30 Uhr, ein Auto­fah­rer auf der A 73 auf. An der Anschluss-Stel­le Mem­mels­dorf konn­te der 44-jäh­ri­ge BMW-Fah­rer schließ­lich einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Dabei wur­de deut­li­cher Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt und der durch­ge­führ­te Alko­test bestä­tig­te den Ver­dacht mit einem Wert von 0,64 Pro­mil­le. Dar­auf­hin wur­de die Wei­ter­fahrt unter­bun­den. Der Alko­hol­sün­der muss mit einem Buß­geld sowie einem Fahr­ver­bot rechnen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt und Zen­tra­le Ein­satz­dien­ste Bayreuth

Fahr­rad­strei­fe bei zahl­rei­chen Kon­trol­len erfolgreich

BAY­REUTH. Alko­hol- und Dro­gen­sün­der zog am Don­ners­tag eine uni­for­mier­te Fahr­rad­strei­fe der Zen­tra­len Ein­satz­dien­ste Bay­reuth aus dem Ver­kehr. Zudem stell­ten sie bei einer Kon­trol­le ein als gestoh­len gemel­de­tes Fahr­rad sicher. Straf­ver­fah­ren wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr und dem sicher­ge­stell­ten Fahr­rad sowie zwei Buß­geld­ver­fah­ren wegen Dro­gen­fahr­ten sind die Fol­ge die­ser Kontrollen.

Gegen 17 Uhr geriet ein 24-Jäh­ri­ger mit sei­nem E‑Scooter in eine Kon­trol­le. Hier­bei stell­ten die Beam­ten Anzei­chen von Dro­gen­kon­sum fest. Ein durch­ge­führ­ter Dro­gen­schnell­test bestä­tig­te den ersten Ver­dacht, so dass eine Blut­ent­nah­me ange­ord­net wer­den muss­te. Für den Mann war die Wei­ter­fahrt beendet.

Gegen 19.30 Uhr stell­te die Strei­fe eine amts­be­kann­te 22-Jäh­ri­ge fest, die mit ihrem Fahr­zeug im Stadt­ge­biet unter­wegs war. Die jun­ge Frau war vor weni­gen Tagen bereits unter Dro­gen­ein­fluss unter­wegs. Zivil­be­am­te der Zen­tra­len Ein­satz­dien­ste kon­trol­lier­ten dar­auf­hin die Fahr­tüch­tig­keit der 22-Jäh­ri­gen. Erneut zeig­te die Frau Anzei­chen von Dro­gen­kon­sum, was ein Dro­gen­schnell­test auch bestä­tig­te. Eine Blut­ent­nah­me und die Unter­bin­dung der Wei­ter­fahrt waren die Folge.

Um 21 Uhr kon­trol­lier­ten die Beam­ten einen 38-Jäh­ri­gen, der mit einem hoch­wer­ti­gen Fahr­rad unter­wegs war. Die Über­prü­fung ergab, dass das Fahr­rad im Febru­ar in Bay­reuth ent­wen­det wur­de. Das Fahr­rad stell­ten die Beam­ten sicher und lei­te­ten Ermitt­lun­gen gegen den Mann ein.

Kurz nach 22 Uhr kam der Fahr­rad­strei­fe auf dem Rad­weg im Bereich der Hin­den­burg­stra­ße ein Rad­fah­rer ohne Licht ent­ge­gen. Bei der spä­te­ren Kon­trol­le des 27-Jäh­ri­gen zeig­te die­ser deut­li­che Anzei­chen von Alko­hol­kon­sum. Ein frei­wil­li­ger Test am Alko­ma­ten ergab einen Wert von über 1,6 Pro­mil­le. Somit muss­te der Mann zur Blut­ent­nah­me gebracht werden.

Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis und Versicherung

BAY­REUTH. Ohne gül­ti­ge Ver­si­che­rung und ohne die ent­spre­chen­de Fahr­erlaub­nis war am gest­ri­gen Abend ein Mann im Bay­reu­ther Stadt­ge­biet unter­wegs. Meh­re­re Anzei­gen sind die Folge.

Gegen 20 Uhr kon­trol­lier­te eine Strei­fen­be­sat­zung der Poli­zei­in­spek­ti­on Bay­reuth-Stadt einen 32-Jäh­ri­gen Bay­reu­ther mit sei­nem Elek­trorol­ler im Bereich Grü­ner Baum/​Bernecker Stra­ße. Der Elek­trorol­ler besaß weder eine Stra­ßen­zu­las­sung, noch eine gül­ti­ge Ver­si­che­rung, die bei der erreich­ten Höchst­ge­schwin­dig­keit von 45 km/​h erfor­der­lich gewe­sen wäre. Auf Nach­fra­ge konn­te der Mann kei­ne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis vor­wei­sen, die er eben­so gebraucht hät­te. Den Mann erwar­ten nun meh­re­re Anzei­gen nach den ein­schlä­gi­gen Geset­zen. Sei­nen Weg muss­te er im Anschluss fuß­läu­fig fortsetzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Ebermannstadt

Dieb­stahl

Stöck­ach. Inner­halb der letz­ten 14 Tage wur­de vom „Son­nen- und Pla­ne­ten­rund­weg“ in der Haupt­stra­ße, der „Nep­tun“ ent­wen­det. Der genaue Scha­den kann nicht bezif­fert wer­den. Wer Hin­wei­se auf den oder die Täter geben kann, möch­te sich bit­te bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Eber­mann­stadt mel­den (09194/7388–0).

Son­sti­ges

Gas­sel­dorf. Am Don­ners­tag­abend kon­trol­lier­ten die Beam­ten der Poli­zei Eber­mann­stadt einen 11-Jäh­ri­gen, der in der „Son­nen­stra­ße“ auf einem „Hover­board“ unter­wegs war. Für die­ses Gefährt ist eine Fahr­erlaub­nis nötig, die der Schü­ler nicht hat­te. Die Fahrt wur­de unter­bun­den und das Board der Mut­ter übergeben.

Eber­mann­stadt. Im Rah­men einer Durch­su­chung erfuh­ren Beam­te der Poli­zei in Eber­mann­stadt, dass ein 19-jäh­ri­ger Mann in der Rosen­gas­se, einen Schlag­ring sowie ein Spring­mes­ser mit dop­pelt geschlif­fe­ner Klin­ge in sei­ner Woh­nung ver­wahrt. Der Her­an­wach­sen­de wur­de dazu ange­spro­chen. Bereit­wil­lig hän­dig­te der jun­ge Mann die ver­bo­te­nen Gegen­stän­de aus. Er muss sich wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Waf­fen­ge­setz verantworten.

Im letz­ten Moment: Bank­mit­ar­bei­ter bewahrt Rent­ner vor Telefonbetrügern

EBER­MANN­STADT, LKR. FORCH­HEIM. Der gewief­ten Gesprächs­füh­rung eines Bank­mit­ar­bei­ters in Eber­mann­stadt ist es zu ver­dan­ken, dass sich ein betrü­ge­ri­scher Schock­an­ruf nicht zum finan­zi­el­len Scha­den entwickelte.

Erneut ver­zeich­ne­te die ober­frän­ki­sche Poli­zei am Don­ners­tag eine Viel­zahl von Schock­an­ru­fen, die alle­samt dar­auf abziel­ten, über­rum­pel­te Rent­ne­rin­nen und Rent­ner um ihr Erspar­tes zu erleich­tern. In einem Fall in Eber­mann­stadt schaff­ten es die drei­sten Betrü­ger fast:

Ein 81-jäh­ri­ger Mann erhielt in den Mit­tags­stun­den einen Anruf. Die bekann­te und der­zeit kur­sie­ren­de Masche: „Hal­lo Herr…, Ihre Toch­ter hat einen schwe­ren Ver­kehrs­un­fall ver­ur­sacht. Sie müs­sen sofort eine hohe Sum­me Bar­geld an einen Justiz­mit­ar­bei­ter über­ge­ben, sonst kommt Ihre Toch­ter in Haft!“

Der 81-Jäh­ri­ge war nach der ersten Schreck­se­kun­de sofort im Angst­zu­stand gefan­gen, glaub­te die ihm auf­ge­tisch­te Geschich­te und mach­te sich mit Schmuck- und Wert­ge­gen­stän­den auf, bei sei­ner Haus­bank wei­te­res Geld abzu­he­ben. Die pro­fes­sio­nel­len Tele­fon­be­trü­ger hal­ten bei sol­chen Anru­fen ihre Opfer per­ma­nent am Tele­fon und üben Gesprächs­druck aus. Den Ange­ru­fe­nen ist es nicht gestat­tet, mit ande­ren Men­schen zu reden. Auch am Bank­schal­ter müs­sen sie das Mobil­te­le­fon bei sich tra­gen und dür­fen kei­ne Fra­gen zum Zweck der hohen Sum­me beant­wor­ten. Umso schwie­ri­ger gestal­tet es sich auch für die Ban­ken, Betrugs­ver­su­che zu erken­nen und die meist älte­ren Betrof­fe­nen zu war­nen und im letz­ten Moment gedank­lich „abzu­ho­len“.

Die­se schwie­ri­ge Auf­ga­be gelang jedoch einem Mit­ar­bei­ter in der VR-Bank in Eber­mann­stadt. Als der Seni­or gegen 13 Uhr am Bank­schal­ter meh­re­re zehn­tau­send Euro for­der­te, bemerk­te er die Stress­si­tua­ti­on des 81-Jäh­ri­gen. Gezielt sprach er ihn auf sei­nen Ver­dacht an. Hier­bei bemerk­te der Rent­ner, dass er kurz davor war, Betrü­gern auf den Leim zu gehen.

Zusam­men wand­ten sie sich an die Poli­zei. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen führt die Kri­mi­nal­po­li­zei Bamberg.

Poli­zei­in­spek­ti­on Forchheim

Dieb­stäh­le

NEUN­KIR­CHEN AM BRAND. Am Don­ners­tag konn­te in einem Super­markt in der Hen­ker­steg­stra­ße ein 66-jäh­ri­ger Mann dabei beob­ach­tet wer­den, wie er eine Fla­sche Cham­pa­gner im Wert von 11,99 Euro in sei­ne Hosen­ta­sche steck­te. Nach dem Pas­sie­ren des Kas­sen­be­reichs wur­de er ange­spro­chen. Wäh­rend der Anzei­gen­auf­nah­me konn­te zudem Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt wer­den. Der Beschul­dig­te gab an, mit sei­nem Pkw zum Super­markt gefah­ren zu sein, ein Alko­hol­test ergab einen Wert von 1,56 Pro­mil­le. Der Fah­rer muss sich nun wegen Dieb­stahls und einer Trun­ken­heits­fahrt verantworten.

FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­nach­mit­tag konn­te in einem Super­markt in der Bay­reu­ther Stra­ße ein 47-jäh­ri­ger Mann dabei beob­ach­tet wer­den, wie er mit sei­nem Fahr­rad mit Anhän­ger an den Bier­kä­sten im Außen­be­reich anhielt, zugriff und mit einem Kasten ohne zu bezah­len Rich­tung stadt­ein­wär­ti­ger Rich­tung davon fuhr. Durch eine Strei­fe der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim konn­te der Dieb nach einem wei­te­ren Flucht­ver­such in der Kran­ken­haus­stra­ße gestoppt wer­den. Neben dem besag­ten Kasten, konn­te zudem ein noch ori­gi­nal­ver­pack­ter Schirm­stän­der der Fir­ma ALDI auf­ge­fun­den wer­den, nach kur­zer Dis­kus­si­on gab der Beschul­dig­te an, auch die­sen ent­wen­det zu haben. Bei der Durch­su­chung konn­te in der rech­ten Hosen­ta­sche ein Taschen­mes­ser auf­ge­fun­den wer­den, die­ses wur­de sichergestellt.

Son­sti­ges

FORCH­HEIM. Am Mon­tag­mor­gen kam es in der Gemein­de Schlaifhau­sen zwi­schen einem 90-jäh­ri­gen und einem 65-jäh­ri­gen Mann zu einem Nach­bar­schafts­streit. Grund des Strei­tes waren die Grund­stücks­gren­zen und ein geplan­ter Neu­bau. Der 90-jäh­ri­ge Mann setz­te sich im Ver­lauf des Strei­tes in die Bau­gru­be und ging dort trotz mehr­fa­cher Auf­for­de­rung nicht mehr fort. Nach Ein­sicht des Lage­plans durch die Ein­satz­kräf­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim, konn­te schnell geklärt wer­den, dass die Bau­maß­nah­me auf dem Grund­stück des 65-jäh­ri­gen Man­nes fort­ge­führt wer­den kann. Nach­dem der älte­re Mann anfäng­lich sehr auf­ge­bracht und zwei­mal davon abge­hal­ten wer­den muss­te wie­der in die Bau­gru­be zu gehen, wur­de ihm ein Platz­ver­weis ausgesprochen.

FORCH­HEIM. Am Don­ners­tag­abend zün­de­te ein bis­lang unbe­kann­ter Täter in der Reg­nitz­stra­ße eine Papier­ton­ne an. Der Brand konn­te durch die Feu­er­wehr Forch­heim unter Kon­trol­le gebracht wer­den. Die Scha­dens­hö­he beläuft sich auf ca. 500,– Euro. Wer ver­däch­tig­te Beob­ach­tun­gen in die­sem Bereich machen konn­te, wird gebe­ten sich mit der Poli­zei­in­spek­ti­on Forch­heim in Ver­bin­dung zu set­zen, Tele­fon: 09191/7090–0.

Poli­zei­in­spek­ti­on Lichtenfels

Trak­tor kol­li­diert mit Pkw

HOCH­STADT AM MAIN / LAND­KREIS LICH­TEN­FELS. Am Don­ners­tag­abend fuhr ein 19-jäh­ri­ger Mann in Burg­stall mit einem Trak­tor an einem am Stra­ßen­rand gepark­ten Pkw vor­bei, ohne eine ent­ge­gen­kom­men­de Toyo­ta-Fah­re­rin pas­sie­ren zu las­sen. Es kam zum Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge. Ver­letzt wur­de nie­mand. Der Sach­scha­den beläuft sich auf ins­ge­samt 3000 Euro.

Grau­en Golf angefahren

LICH­TEN­FELS. Eine 25-jäh­ri­ge Frau teil­te hie­si­ger Poli­zei­dienst­stel­le eine Ver­kehrs­un­fall­flucht mit. Sie hat­te ihren VW Golf am Don­ners­tag von 11:00 bis 11:30 Uhr in der Lan­gen Stra­ße in Rich­tung Unte­re Burg­berg­stra­ße geparkt. Beim Los­fah­ren merk­te die Dame, dass ihr rech­ter Außen­spie­gel beschä­digt ist. Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne sei­nen Pflich­ten nach­zu­kom­men und die Poli­zei zu ver­stän­di­gen. Der Sach­scha­den wird auf 400 Euro geschätzt. Zeu­gen­hin­wei­se nimmt die PI Lich­ten­fels unter der Tel.-Nr. 09571/9520–0 entgegen.

Rad­fah­rer mit 2,32 Pro­mil­le unterwegs

LICH­TEN­FELS. Im Rah­men der Strei­fen­fahrt fiel den Poli­zei­be­am­ten am Don­ner­tag­vor­mit­tag in der Vik­tor-von-Schef­fel-Stra­ße ein Rad­fah­rer durch sei­ne unsi­che­re Fahr­wei­se auf. Der 57-jäh­ri­ge Mann muss­te sich einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zie­hen. Ein hier­bei durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 2,32 Pro­mil­le. Ihm wur­de die Wei­ter­fahrt unter­bun­den und die Durch­füh­rung einer Blut­ent­nah­me erklärt. Der Mann wird nun ange­zeigt wegen Trun­ken­heit im Straßenverkehr.

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