HC Erlan­gen: Toni bleibt bis 2025

Links­hän­der Anto­nio Metz­ner hat sei­nen Ver­trag beim HC Erlan­gen vor­zei­tig verlängert

Auch sei­ne Ent­wick­lung beim HC Erlan­gen ist rasant wie fan­ta­stisch: Als Anto­nio Metz­ner vor drei Jah­ren von Zweit­li­gist VfL Lübeck-Schwartau zum HCE kam, brach­te er das Ver­spre­chen eines der besten Tor­schüt­zen der zwei­ten Liga mit. „Ich habe in Schwartau damals alles in Grund und Boden gewor­fen“, erin­nert er sich. Dadurch woll­te der gebür­ti­ge Pfäl­zer, der 2,07 Meter groß ist, fol­ge­rich­tig auch hand­bal­le­risch höher hin­aus. Hin­ter Sime Ivic muss­te er sich auf der halb­rech­ten Rück­raum­po­si­ti­on erst ein­mal anstel­len, auch hin­ter Chri­stoph Stei­nert soll­te der 25-Jäh­ri­ge vor allem erst ein­mal ler­nen. „Ich war in den ersten Jah­ren etwas zurück­hal­tend, der Unter­schied zwi­schen zwei­ter und erster Liga ist rie­sig“, sagt Metz­ner. Trotz­dem hat er sich rasend schnell zurecht­ge­fun­den: Auch für den HC Erlan­gen warf Metz­ner, der im Jugend­in­ter­nat des TV Groß­wall­stadt aus­ge­bil­det wur­de, bald Tore wie am Fließ­band, sein fast schon magne­ti­scher Zug zum Tor ist in der Liga nahe­zu ein­zig­ar­tig. „Ich gehe immer auch dahin, wo es weh tut“, sagt Metz­ner, „das ist mein Spiel“. Beim HC Erlan­gen ent­wickel­te sich das ein­sti­ge Zweit­li­ga-Talent so zur ech­ten Alter­na­ti­ve, die auch Bun­des­trai­ner Alfred Gis­la­son auf den Plan rief: Anto­nio Metz­ner wur­de zur Natio­nal­mann­schaft ein­ge­la­den und stand im Auf­ge­bot der WM in Ägypten.

Selbst eine hart­näcki­ge Rücken­ver­let­zung konn­te sei­ne Ent­wick­lung nur kurz brem­sen – „es macht Spaß mit Toni zu arbei­ten, er macht rie­si­ge Fort­schrit­te in Abwehr und Angriff und ist eine wich­ti­ge Stüt­ze in unse­rer Mann­schaft“, freut sich Raul Alon­so, Trai­ner und Sport­di­rek­tor des ein­zi­gen baye­ri­schen Hand­ball-Bun­des­li­gi­sten. Auch in der lau­fen­den Sai­son hat sich Anto­nio Metz­ner als ver­läss­li­cher Rück­raum­spie­ler erwie­sen, hat Natio­nal­spie­ler Chri­stoph Stei­nert stark ersetzt, als die­ser an einer Knie­ver­let­zung labo­rier­te. In 25 Bun­des­li­ga­spie­len traf der Links­hän­der bereits 73 Mal.

„Wenn Toni ins Lau­fen kommt, ist er für die geg­ne­ri­sche Defen­si­ve nur ganz schwer zu hal­ten. Zudem hat er sich bereits enorm stark ent­wickelt – und sei­ne Ent­wick­lung ist alles ande­re als schon am Ende ange­langt. Des­halb sind wir froh, dass Anto­nio Metz­ner sei­nen Ver­trag vor­zei­tig um zwei wei­te­re Jah­re bis 2025 beim HC Erlan­gen ver­län­gert hat“, sagt Geschäfts­füh­rer Rene Sel­ke. Metz­ner selbst genießt die Bun­des­li­ga: „Ich füh­le mich in der Stadt und im Ver­ein super wohl“, sagt er, „ich bin glück­lich, dass ich hier das Ver­trau­en bekom­me und sehe selbst, wie ich mich ste­tig wei­ter ent­wick­le. Ich freue mich, dass wir mei­nen Ver­trag ver­län­gert haben und bin mir sicher, dass wir als Mann­schaft mit den groß­ar­ti­gen Fans im Rücken noch vie­le Erfol­ge fei­ern werden.“

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