Forch­heim: Eröff­nung des Pfle­ge­stütz­punk­tes anläss­lich des Tages der Pflege

Eröffnung des Pflegestützpunktes anlässlich des Tages der Pflege. Foto-Quelle: Landratsamt Forchheim

Auf­grund der Covid-19-Pan­de­mie wur­de die Eröff­nung im Janu­ar ver­scho­ben. Nun konn­te sie anläss­lich des Tages der Pfle­ge nach­ge­holt wer­den: Zur Eröff­nung des Pfle­ge­stütz­punk­tes tra­fen sich nun Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, Land­rat Dr. Her­mann Ulm, Klaus Knorr, Direk­tor der AOK Bam­berg, und sein Stell­ver­tre­ter Tobi­as Haa­se, sowie Nor­bert Neu­mül­ler, Sozi­al­pla­ner des Bezirks Ober­fran­ken, am Stand­ort des Pfle­ge­stütz­punk­tes am Land­rats­amt Forchheim.

Im Pfle­ge­stütz­punkt wer­den alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger des Land­krei­ses kosten­los, neu­tral, umfas­send und indi­vi­du­ell zum The­ma Pfle­ge beraten.

Seit 15. Janu­ar 2022 ist der Pfle­ge­stütz­punkt für den Land­kreis Forch­heim am Start. Romy Eber­lein, Senio­ren­pla­ne­rin des Land­krei­ses Forch­heim, und Andrea Flecken­stein, Lei­te­rin des Amts für Sozia­le Ange­le­gen­hei­ten am Land­rats­amt Forch­heim, blicken zurück auf ihre mona­te­lan­gen Vor­be­rei­tungs­zei­ten und erin­nern sich posi­tiv an den erfolg­rei­chen Start.

Sil­ke Her­bert, Lei­te­rin des Pfle­ge­stütz­punk­tes und Doris Braun, Pfle­ge­be­ra­te­rin, bera­ten zu Fra­gen rund um die Fest­stel­lung des Pfle­ge­gra­des und zu Pfle­ge­lei­stun­gen. Sie geben Adres­sen von Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, ehren­amt­li­chen Hel­fer­krei­sen oder Nach­bar­schafts­hil­fen wei­ter oder bera­ten zur häus­li­chen Pfle­ge. „Jede Pfle­ge­si­tua­ti­on ist anders und jeder Mensch ist anders, aber durch die Bün­de­lung des Wis­sens im Pfle­ge­stütz­punkt kön­nen Ange­hö­ri­ge und Pfle­ge­be­dürf­ti­ge schnell und ziel­ge­rich­tet Ori­en­tie­rung fin­den“, sagt Sil­ke Her­bert. „Wir arbei­ten eng mit ande­ren Bera­tungs­stel­len zusam­men, auch mit den Fach­stel­len für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge. Wir ver­mit­teln bei Bedarf dort­hin wei­ter, wo die Anfra­gen­den die beste Unter­stüt­zung bekom­men kön­nen.“ „Unse­re Arbeit ist viel­fäl­tig und abwechs­lungs­reich. Und wir freu­en uns, dass wir so vie­len Betrof­fe­nen wei­ter hel­fen kön­nen und so viel posi­ti­ve Rück­mel­dung erhal­ten“, ergänzt Doris Braun. Der Pfle­ge­stütz­punkt ist zudem im Netz­werk des Krei­s­se­nio­ren­rings inte­griert und koope­riert mit der GesundheitsregionPlus.

Zu den Öff­nungs­zei­ten Mo, Di und Do von 9–11 Uhr und Do 14–16 Uhr ist der Pfle­ge­stütz­punkt erreich­bar. Aber auch dar­über hin­aus kann man anru­fen und bekommt dann zeit­nah einen Rück­ruf. „Per­sön­li­che Gesprä­che fin­den nach Ter­min­ver­ein­ba­rung auch außer­halb der Öff­nungs­zei­ten statt, damit wir genü­gend Zeit für jeden Men­schen haben“, so Sil­ke Herbert.

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