Land­kreis Wun­sie­del: Befra­gun­gen für den Zen­sus 2022 haben begonnen

Befra­gun­gen zum Zen­sus sind gestar­tet. Foto: Bundesbehörde

Die­se Fra­ge könn­te sich der eine oder ande­re im Land­kreis schon gestellt haben, denn seit die­ser Woche haben die Erhe­bungs­be­auf­trag­ten für den Zen­sus 2022 im Land­kreis ihre Arbeit auf­ge­nom­men. Erken­nen kann man sie an einem Tablet und ihrem Erhebungsbeauftragtenausweis.

Zufäl­lig aus­ge­wähl­te Haus­hal­te wer­den von den Erhe­bungs­be­auf­trag­ten unter ande­rem nach Fami­li­en­na­men und Vor­na­men, Geburts­da­tum, Geschlecht, Staats­an­ge­hö­rig­keit und Kon­takt­da­ten wie Haupt- oder Neben­wohn­sitz aller Haus­halts­mit­glie­der gefragt. Die­se Befra­gung dient der Sta­ti­sti­ker­mitt­lung für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und fin­det EU-weit statt. Die Beant­wor­tung der Fra­gen ist per Gesetz ver­pflich­tend, kann aber von einer erwach­se­nen Per­son stell­ver­tre­tend für alle ande­ren Haus­halts­an­ge­hö­ri­gen über­nom­men wer­den, sofern die betref­fen­den Daten die­ser Per­son bekannt sind.

„Vor­ab wer­den hier­für die Anschrif­ten von den zustän­di­gen Erhe­bungs­be­auf­trag­ten began­gen und die dort laut Klin­gel­schild oder Brief­ka­sten wohn­haf­ten Per­so­nen im Tablet notiert. Im sel­ben Zuge kün­di­gen sie sich für die Befra­gung an“, erklärt Uwe Bart­hel vom Land­rats­amt Wun­sie­del i. Fich­tel­ge­bir­ge. In dem soge­nann­ten Erst­an­kün­di­gungs­schrei­ben erhal­ten die zu Befra­gen­den Name und Tele­fon­num­mer des Erhe­bungs­be­auf­trag­ten und erfah­ren den geplan­ten Ter­min der Befra­gung. „Außer­dem ent­hält das Schrei­ben all­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen zum Zen­sus und Hin­wei­se bezüg­lich der Daten­ver­ar­bei­tung, sodass die Aus­kunfts­pflich­ti­gen über ihre Rech­te und Pflich­ten infor­miert wer­den.“, ergänzt der Mit­ar­bei­ter der Erhe­bungs­stel­le. „Bei wei­te­ren Fra­gen ste­hen wir natür­lich auch unter 09232 80–744 zur Verfügung.“

Die­se Bege­hung kann bereits vor dem Stich­tag, 15.05.2022 erfol­gen, bis zum 06.08.2022 soll­ten alle aus­ge­wähl­ten Haus­hal­te befragt wor­den sein.

„Wir sind über­glück­lich, dass wir so vie­le Enga­gier­te aus dem gan­zen Land­kreis und sogar dar­über hin­aus gefun­den haben, die die­se Auf­ga­be über­neh­men“, freut sich Eva Kunz von der Erhe­bungs­stel­le. Zwar erhal­ten die Erhe­bungs­be­auf­trag­ten eine steu­er­freie Auf­wands­ent­schä­di­gung, jedoch erfor­dert die Umset­zung der Befra­gun­gen viel Orga­ni­sa­ti­on, ist in der Durch­füh­rung zeit­auf­wen­dig und setzt zusätz­lich die Absol­vie­rung einer mehr­stün­di­gen Schu­lung mit dem Tablet vor­aus. „Aus ande­ren Land­rats­äm­tern hört man ja wei­ter­hin, dass nicht genug Frei­wil­li­ge gefun­den wur­den. Es ist also abso­lut nicht selbst­ver­ständ­lich für uns – wir haben wirk­lich Glück!“, fügt die Mit­ar­bei­te­rin des Land­rats­am­tes hinzu.

Auf die Fra­ge, ob es einen Tipp für das Gelin­gen des Zen­sus gibt, ant­wor­tet sie: „Ein respekt­vol­ler und freund­li­cher Umgang mit­ein­an­der erleich­tert allen Betei­lig­ten die Arbeit.“

Bit­te den­ken Sie also dar­an, falls Sie in den näch­sten Wochen jeman­den bei sich an der Türe antref­fen: hier erle­digt jeder sei­nen Job und ist Teil des gro­ßen Gan­zen – Sie auch.

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