Ein­zig­ar­ti­ges Fel­sen­la­by­rinth im Fich­tel­ge­bir­ge – Wun­sied­ler sind stolz

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Vor der ein­zig­ar­ti­gen Kulis­se des Fel­sen­la­by­rinths, von links nach rechts: Land­rat Peter Berek, Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, Umwelt­mi­ni­ster Thor­sten Glau­ber, Erster Bür­ger­mei­ster Nio­las Lahov­nik, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mar­tin Schöf­fel, Kul­tur­bür­ger­mei­ster Alex­an­der Fuchs, Tou­ris­mus­fach­kraft Mela­nie Weh­ner-Engel, Dr. Andre­as Pete­rek vom Geo­park Bay­ern-Böh­men und Jörg Hacker vom Natur­park Fich­tel­ge­bir­ge. Foto: Stadt Wunsiedel

Die Wun­sied­ler sind stolz auf ihr ein­zig­ar­ti­ges Fel­sen­la­by­rinth. Rie­si­ge Fels­brocken umran­det von Höh­len und Schluch­ten bestim­men die­se ein­zig­ar­ti­ge Land­schafts­ku­lis­se inmit­ten des Fich­tel­ge­bir­ges. Schon immer übte die­ser Ort eine ganz beson­de­re Fas­zi­na­ti­on auf die Men­schen aus.

Im Jahr 2006 wur­de das Fel­sen­la­by­rinth mit dem Prä­di­kat Natio­na­les Geo­top aus­ge­zeich­net und nun soll es Natio­na­les Natur­mo­ment wer­den. Den Weg dazu hat der Wun­sied­ler Stadt­rat in sei­ner Sit­zung am 28. April 2022 freigemacht.

„Ich freue mich, dass der Stadt­rat einen ein­stim­mi­gen Beschluss gefasst hat. Das ist eine Grund­vor­aus­set­zung für die Aus­wei­sung des Laby­rinths als Natio­na­les Natur­mo­nu­ment. Der Titel wird das über­re­gio­na­le Renom­mee unse­res ein­zig­ar­ti­gen Schat­zes Lui­sen­burg-Fel­sen­la­by­rinth noch deut­lich stei­gern. Davon pro­fi­tie­ren Stadt, Regi­on und natür­lich auch unse­re Fest­spie­le!“, erklärt Erster Bür­ger­mei­ster Nico­las Lahovnik.

Auf Ein­la­dung des Ersten Bür­ger­mei­sters Nico­las Lahov­nik hat­te am 11.03.2022 Thor­sten Glau­ber, Baye­ri­scher Staats­mi­ni­ster für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz, beglei­tet von Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm, Land­tags­ab­ge­ord­ne­tem Mar­tin Schöf­fel und Land­rat Peter Berek den Bür­ger­li­chen Land­schafts­gar­ten besucht. Das Tref­fen wur­de fach­lich beglei­tet durch die Geschäfts­füh­rer Dr. Andre­as Pete­rek vom Geo­park Bay­ern-Böh­men e. V. und Jörg Hacker vom Natur­park Fich­tel­ge­bir­ge e. V. sowie Bir­git Simm­ler von den Luisenburg-Festspielen.

Die Natur- und Kul­tur­ge­ge­ben­hei­ten wur­den wäh­rend einer Bege­hung vor­ge­stellt und erreg­ten gro­ßes Inter­es­se bei Umwelt­mi­ni­ster Thor­sten Glau­ber, der sich sehr zuver­sicht­lich für eine mög­li­che Aus­wei­sung als Natio­na­les Natur­mo­nu­ment zeig­te und wei­te­re Unter­stüt­zung zusicherte.

Das Aus­wei­sungs­ver­fah­ren erfolgt in einem trans­pa­ren­ten Pro­zess durch das Umwelt­mi­ni­ste­ri­um unter enger Ein­bin­dung der betei­lig­ten Stel­len, Ver­bän­de und Inter­es­sens­grup­pen sowie der Betei­li­gung der Öffentlichkeit.

Was ist ein Natio­na­les Naturmoment?

Im Jahr 2010 wur­de das Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz (BNatSchG) um die Schutz­ka­te­go­rie „Natio­nala­le Natur­mo­nu­men­te“ erwei­tert. Im BNatSchG in § 24 Abs. 2 wer­den als rechts­ver­bind­lich fest­ge­setz­te Gebie­te defi­niert, die aus wis­sen­schaft­li­chen, natur­ge­schicht­li­chen, kul­tur­hi­sto­ri­schen oder lan­des­kund­li­chen Grün­den und wegen ihrer Sel­ten­heit, Eigen­art oder Schön­heit von her­aus­ra­gen­der Bedeu­tung sind. Ein Bei­spiel dazu ist die Wel­ten­bur­ger Enge im Land­kreis Kelheim.

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