Peg­nit­zer Geschichts­ver­ein CHW: Online-Vor­trag über Pio­nier der Elektromobilität

Andreas Flocken mit seiner Tochter in seinem selbstkonstruierten Elektro-Automobil, 1898
Andreas Flocken mit seiner Tochter in seinem selbstkonstruierten Elektro-Automobil, 1898 (Repro: Rupert Appeltshauser)

Der Geschichts­ver­ein Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se (CHW) lädt für Sonn­tag, 8. Mai, 19 Uhr, zu einem Online-Vor­trag ein. Rupert Appelts­hau­ser, Vor­sit­zen­der der Initia­ti­ve Stadt­mu­se­um Coburg, refe­riert über Andre­as Flocken (1845–1913), einen Pio­nier der Elek­tro­mo­bi­li­tät und Elek­tro­tech­nik in Coburg. Ob der Unter­neh­mer Flocken tat­säch­lich schon im Jahr 1888 das erste Elek­tro­au­to in Deutsch­land auf die Räder stell­te, ist nicht ein­deu­tig beleg­bar. Dass es sich bei ihm aber um einen weit­sich­ti­gen Vor­rei­ter der Elek­tro­mo­bi­li­tät und Elek­tro­tech­nik han­del­te, ist unbe­strit­ten. Vor allem sei­ne Plä­ne zur Ener­gie­wirt­schaft und zur Elek­tri­fi­zie­rung gan­zer Stadt­vier­tel, die er mit sei­nen in Eigen­re­gie betrie­be­nen Kraft­wer­ken zu ver­wirk­li­chen such­te, sind unter dem Aspekt der Nach­hal­tig­keit von aktu­el­lem Inter­es­se. Aus­ge­hend vom histo­ri­schen Kon­text, wird der Vor­trag auch die auf die Gegen­wart bezo­ge­ne Signal­wir­kung thematisieren.

Der Vor­trag ist öffent­lich. Er ist kosten­frei und ohne Vor­anmel­dung zugäng­lich. Die Zugangs­da­ten sind auf der Home­page des CHW unter dem Ter­min ange­ge­ben: www​.chw​-fran​ken​.de [1]. Dort ist auch Infor­ma­ti­on über die wei­te­re Ver­eins­ar­beit zu finden.

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