„Gro­ße Lust auf die vor­rüber­ge­hen­de Hei­mat­stadt!“ – Bam­berg-Füh­rung für Geflüch­te­te aus der Ukraine 

Am Ende sind etwas mehr Men­schen gekom­men, als Armin Dusold geplant hat­te, aber sei­ne erste kosten­lo­se Füh­rung für Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne am ver­gan­ge­nen Frei­tag wur­de den­noch zu einem gro­ßen Erfolg. Armin Dusold, seit 2020 zer­ti­fi­zier­ter BAM­BERG-Gäste­füh­rer, hat­te ange­sichts des Schick­sals der vie­len hier in Bam­berg auf­ge­nom­me­nen Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner die Idee, ihnen ihre vor­über­ge­hen­de Hei­mat­stadt im Rah­men einer Füh­rung etwas näherzubringen.

Mit rund 20 Erwach­se­nen und 10 Kin­dern hat­te er gerech­net, am Ende stan­den fast 80 Men­schen vor ihm, dar­un­ter 20 Kin­der. Kei­nen davon woll­te er wie­der weg­schicken, und so zog er mit einem inter­es­sier­ten und fröh­li­chen Pulk an Men­schen durch die Alt­stadt. Die Füh­rung erwies sich als vol­ler Erfolg. Die Stim­mung in der Grup­pe war blen­dend und die gespon­ser­te Eis­pau­se beim Eis­ca­fé Lido in der Alt­stadt sorg­te für zusätz­li­che Begei­ste­rung, vor allem bei den jun­gen Teilnehmer:innen. Dass am Ende noch das eine oder ande­re Bier in der Sand­stra­ße ver­ko­stet wur­de, run­de­te das Erleb­nis auch für die Erwach­se­nen ab. Dank der Dol­met­scher­dien­ste von Ana­sta­si­ia She­ke­ra, einer Stu­den­tin der Uni Bam­berg, blie­ben vie­le der Geschich­ten über Bam­berg bei den über­wie­gend jun­gen Frau­en und ihren Kin­dern hängen.

Armin Dusold hat schon wei­te­re Ter­mi­ne auf den ent­spre­chen­den Kanä­len kom­mu­ni­ziert, so dass er in näch­ster Zeit noch öfters im Stadt­ge­biet mit sei­nen ehren­amt­li­chen Füh­run­gen der beson­de­ren Art zu sehen sein wird.

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