Bam­berg: Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall am Ber­li­ner Ring

symbolfoto polizei

BAM­BERG. Schwer­ste Ver­let­zun­gen erlitt eine 43jährige Rad­fah­re­rin am Mitt­woch­mor­gen. Sie wur­de von einem abbie­gen­den Lkw-Fah­rer erfasst und überrollt.

Am Mor­gen des heu­ti­gen Mitt­woch, 4. Mai 2022, gegen 8:00 Uhr, fuhr ein 51jähriger mit sei­nem Lkw MAN, von der Zoll­ner­stra­ße kom­mend in stadt­aus­wär­ti­ge Rich­tung. An der Kreu­zung zum Ber­lin Ring woll­te er nach rechts auf den Ber­li­ner Ring ein­bie­gen. Beim Abbie­ge­vor­gang erfass­te er eine 43jährige Radfahrerin.

Die Bam­ber­ge­rin wur­de schwerst ver­letzt. Einer Poli­zei­strei­fe, die bereits weni­ge Minu­ten nach dem Unfall vor Ort war, gelang es durch das Anle­gen eines soge­nann­ten „Tour­ni­quet“ *) lebens­be­droh­li­che Blu­tun­gen zu stop­pen. Die 43jährige wur­de mit dem Ret­tungs­dienst in den Schock­raum einer Bam­ber­ger Kli­nik ver­bracht und sofort eini­ge Stun­den not­ope­riert. Lebens­ge­fahr besteht nach der­zei­ti­ger Ein­schät­zung nicht mehr.

Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft wur­de zur Klä­rung des Her­gangs ein Gut­ach­ter zur Unfall­stel­le geru­fen. Für die Dau­er des Ret­tungs­ein­sat­zes und der dar­auf fol­gen­den Unfall­auf­nah­me war der Ber­li­ner Ring in Rich­tung Süden bis etwa 12:00 Uhr gesperrt. Es kam zu erheb­li­chen Verkehrsbehinderungen.


*) Tour­ni­quet 

„Ein Tour­ni­quet (frz. für Dreh­kreuz, auch Ader­pres­se) ist ein Abbin­de­sy­stem, durch das der Blut­fluss in den Venen und Arte­ri­en (abhän­gig vom Druck) gestaut oder voll­stän­dig unter­bro­chen wer­den kann. Es ist nach einem Druck­ver­band die näch­ste Mög­lich­keit, um Blu­tun­gen, ins­be­son­de­re mul­ti­pel pene­trie­ren­der Ver­let­zun­gen, zu versorgen.“

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