Ver­hand­lung am Land­ge­richt Bamberg

Symbolbild Justiz

In der 18. Kalen­der­wo­che 2022 fin­det am Land­ge­richt Bam­berg fol­gen­de (erst­in­stanz­li­che) Haupt­ver­hand­lung in Straf­sa­chen statt:

Das Straf­ver­fah­ren gegen den 31-jäh­ri­gen G. wegen schwe­rem Ban­den­dieb­stahl in drei Fäl­len, ver­such­tem schwe­ren Ban­den­dieb­stahl, Dieb­stahl in zwei Fäl­len und ande­ren Delik­ten am 04.05.2022, 13:00 Uhr vor der Gro­ßen Straf­kam­mer (Az. 21 KLs 2111 Js 8536/21).

Dem Ange­klag­ten liegt zur Last, sich zu einem Zeit­punkt vor Dezem­ber 2020 mit wenig­stens drei wei­te­ren Per­so­nen zusam­men­ge­schlos­sen zu haben, um mit die­sen wie­der­holt auf Fir­men­ge­län­de ein­zu­bre­chen und dort Dieb­stäh­le zu begehen.

In Umset­zung die­ses Zusam­men­schlus­ses soll der Ange­klag­te mit vier wei­te­ren Per­so­nen Ende Janu­ar 2021 nachts auf ein Fir­men­ge­län­de und in die dort befind­li­che Pro­duk­ti­ons­hal­le in Forch­heim ein­ge­drun­gen sein und dort Werk­zeu­ge im Gesamt­wert von fast 100.000,00 € sowie einen Klein­trans­por­ter im Wert von ca. 10.000,00 € ent­wen­det haben. Dabei soll zudem ein Sach­scha­den in Höhe von etwa 30.000,00 € ver­ur­sacht wor­den sein. Das Fahr­zeug wur­de etwa zwei Wochen spä­ter unver­sperrt in Duis­burg aufgefunden.

In der­sel­ben Nacht soll der Ange­klag­te mit den wei­te­ren Per­so­nen eben­falls auf ein angren­zen­des Fir­men­ge­län­de in Forch­heim und in das dort befind­li­che Gebäu­de ein­ge­drun­gen sein und die­ses nach steh­lens­wer­ten Gegen­stän­den durch­sucht haben, ohne dass tat­säch­lich etwas ent­wen­det wur­de. Dabei soll ein Sach­scha­den von 1.000,00 € ent­stan­den sein.

Anfang April 2021 soll der Ange­klag­te in glei­cher Wei­se mit wei­te­ren Per­so­nen in Kamp-Lint­fort auf ein Fir­men­ge­län­de ein­ge­drun­gen sein und dort diver­se hoch­wer­ti­ge Werk­zeu­ge im Wert von ca. 8.000,00 € sowie einen VW Cad­dy, der kur­ze Zeit spä­ter auf einem Park­platz gefun­den wur­de, ent­wen­det haben.

Zudem soll der Ange­klag­te Ende Oktober/​Anfang Novem­ber 2020 in Keve­la­er mit wei­te­ren Per­so­nen von einem Fir­men­ge­län­de min­de­stens 4 Ton­nen Kup­fer­ka­bel, ca. 1,8 Ton­nen Bron­ze, Bar­geld und einen Lkw ent­wen­det haben, wobei der Ent­wen­dungs­scha­den (ohne den Lkw) bei ca. 52.000,00 € lie­gen und ein Sach­scha­den in Höhe von etwa 6.500,00 € ver­ur­sacht wor­den sein soll.

Dar­über hin­aus soll der Ange­klag­te mit wei­te­ren Mit­tä­tern Ende Dezem­ber 2020 nach dem Ein­drin­gen auf zwei Fir­men­ge­län­de in Bri­lon Bar­geld in Höhe von über 9.000,00 € aus einem Tre­sor sowie Metall im Wert von ca. 5.000,00 € und einen Mer­ce­des Sprin­ter, der spä­ter wie­der auf­ge­fun­den wer­den konn­te, ent­wen­det haben.

Fort­set­zungs­ter­mi­ne: 05.05., 06.05., 20.05., 24.05.2022, jeweils 09:00 Uhr

Bezüg­lich son­sti­ger Fort­set­zungs­ter­mi­ne von bereits frü­her begon­ne­nen erst­in­stanz­li­chen Straf­ver­fah­ren vor dem Land­ge­richt Bam­berg wird auf die frü­he­ren Mit­tei­lun­gen verwiesen.

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