Fran­ken­wald und Frän­ki­sche Schweiz in der BR-Frankenschau

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Die The­men der Sendung:

130 Jah­re Stra­ßen­bahn: Jubi­lä­um in Würz­burg (Würzburg/​Unterfranken)

Die Stra­ßen­bahn ist ein Klas­si­ker: Die erste Stra­ßen­bahn in Würz­burg fuhr schon 1892 – sie wur­de noch von Pfer­den gezo­gen. Seit­dem beför­dert die „Stra­ba“ – wie sie lie­be­voll von den Würz­bur­gern genannt wird – tag­täg­lich zuver­läs­sig ihre Fahr­gä­ste ans Ziel. Seit 1900 wer­den die Bah­nen elek­trisch ange­trie­ben. Ins­ge­samt ver­lau­fen mehr als 40 Kilo­me­ter Schie­nen durch die Stadt.

Durch­star­ten auf zwei Rädern: unter­wegs mit Fir­men­che­fin Chri­sti­na Diem-Puel­lo (Schweinfurt/​Unterfranken)

Mit­ten im Lock­down der Coro­na-Pan­de­mie mit einer neu­en Geschäfts­idee durch­star­ten: Genau das haben Chri­sti­na Diem-Puel­lo und ihr Ehe­mann gemacht. Hilf­reich war dabei, dass die jun­ge Frau aus einer tra­di­ti­ons­rei­chen Unter­neh­mer­fa­mi­lie stammt. In der dreht sich seit 100 Jah­ren alles ums Fahr­rad. Aus der Fami­li­en­tra­di­ti­on etwas Zukunfts­träch­ti­ges machen – das war ihr Plan. Beson­ders ihre Mut­ter Susan­ne hat sich Chri­sti­na Diem-Puel­lo dabei zum Vor­bild genommen.

Vom Fahr­rad bis zur Hand­gra­na­te: Magnet­an­geln im Main (Würzburg/​Unterfranken)

Magnet­ang­ler sind die moder­nen Schatz­su­cher unse­rer Zeit. Mit star­ken Magne­ten suchen sie Flüs­se, Bäche und Seen ab. Ihre Beu­te: Kron­kor­ken, Fahr­rä­der und ver­ein­zelt auch schon mal ein Tre­sor. Ihre Fun­de müs­sen sie mel­den. Wird kein Eigen­tü­mer gefun­den, bekom­men sie die „Schät­ze“ meist zurück. Auch Waf­fen und Muni­ti­on wer­den so regel­mä­ßig ent­deckt. Des­halb ist das Magnet­an­geln auch nicht unge­fähr­lich und man­cher­orts sogar verboten.

Geheim­nis­vol­les Grab: sel­te­ner Fund im Land­kreis Schwein­furt (Schnacken­werth bei Schweinfurt/​Unterfranken)

In der Gemein­de Schnacken­werth bei Schwein­furt fan­den Archäo­lo­gen ein rund 4.500 Jah­re altes Grab mit meh­re­ren Toten – zufäl­lig ent­deckt bei Arbei­ten an einer Neu­bau­sied­lung. Die For­sche­rin­nen und For­scher konn­ten die Zeit recht genau anhand von Bei­ga­ben bestim­men. Denn die Men­schen ver­zier­ten je nach Epo­che ihre Töp­fe und Schüs­seln immer wie­der anders mit spe­zi­el­len Mustern. Was die Archäo­lo­gen aber über­rasch­te: die ganz spe­zi­el­le Art der Bestat­tung. Bis heu­te ist das Rät­sel nicht gelöst.

Mäch­tig und mas­siv: Bau­en mit frän­ki­schem Stein (Fran­ken)

Sand­stein, Kalk­stein und Gra­nit prä­gen vie­le frän­ki­sche Haus­land­schaf­ten. Seit Urzei­ten nut­zen die Men­schen die­se Stei­ne zum Bau­en. Der Grund: Es gibt sie an vie­len Orten – so war der Weg kurz und das Mate­ri­al rela­tiv bil­lig. Die Arbeit im Stein­bruch war frü­her aber viel auf­wen­di­ger als heu­te. Heu­te ist hei­mi­scher Stein gesucht und des­halb wesent­lich teu­rer als aus­län­di­sche Ware. Er wird hoch­ge­schätzt, sowohl bei der Sanie­rung histo­ri­scher Gebäu­de als auch für Modernes.

Von Trek­king bis Qi-Gong: neue Kon­zep­te für den Fran­ken­wald (Stein­wie­sen, Stein­bach am Wald/​Ober­fran­ken)

An Aus­zeich­nun­gen für sei­ne Schön­heit und sei­ne Wan­der­mög­lich­kei­ten man­gelt es dem Fran­ken­wald nicht. Aber es man­gel­te lan­ge an jun­gen Urlaubs­gä­sten, die sich für die rie­si­gen Wald­ge­bie­te begei­stern. Des­halb haben die Fran­ken­wald-Tou­ri­sti­ker neue Ideen auf den Weg gebracht, um ein jun­ges Publi­kum anzu­locken. So set­zen sie auf Well­ness, Wald­ba­den und Ent­schleu­ni­gung. Trek­king­tou­ren und neue Trek­king­plät­ze sol­len unkom­pli­zier­tes – und lega­les – Über­nach­ten und Wan­dern in der Natur mög­lich machen.

Rei­se in die Ver­gan­gen­heit: Frei­zeit­freu­den in der Frän­ki­schen Schweiz (Frän­ki­sche Schweiz/​Oberfranken)

Die Frän­ki­sche Schweiz – schon immer das Land der Bur­gen, Höh­len und Genüs­se. „Fahr mer in die Frän­ki­sche“ heißt es schon seit Jahr­zehn­ten – schließ­lich gehört sie zu den älte­sten deut­schen Feri­en­re­gio­nen. Ein Film­team hat in den Archiv­schät­zen des Baye­ri­schen Rund­funks gesucht und einen nost­al­gi­schen Aus­flug in die 1920er-Jah­re gefunden.

BR Fern­se­hen
Sonn­tag, 1. Mai 2022, 17.45 Uhr
Frankenschau
Mode­ra­ti­on: Rüdi­ger Baumann
Redak­ti­on: Tho­mas Rex
BR Media­thek: nach Sen­dung 12 Mona­te verfügbar

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