Girl­s’­Day und Boy­s’­Day 2022 an der Regie­rung von Oberfranken

Foto: Kristina Lang, Regierung von Oberfranken
Foto: Kristina Lang, Regierung von Oberfranken

Her­vor­ra­gen­de Chan­cen für Mäd­chen und Jun­gen in der ober­frän­ki­schen Berufswelt

Nach zwei­jäh­ri­ger pan­de­mie­be­ding­ter Pau­se stan­den am Girls‘ und Boy­s’­Day 2022 die Türen der Regie­rung von Ober­fran­ken wie­der offen, um Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Gele­gen­heit zu bie­ten, sich in span­nen­den Aus­bil­dungs­be­ru­fen oder Stu­di­en­gän­gen aus­zu­pro­bie­ren, in denen über­wie­gend das jeweils ande­re Geschlecht tätig ist.

„Wirt­schaft, Hand­werk und öffent­li­cher Dienst bie­ten ein brei­tes Spek­trum an inter­es­san­ten, zukunfts­fä­hi­gen Beru­fen, pas­send zu den unter­schied­li­chen Lebens­läu­fen. Die Wahl des Beru­fes ist eine der wich­tig­sten Wei­chen­stel­lun­gen im Leben. Wir wol­len jun­ge Frau­en ins­be­son­de­re tech­ni­sche oder natur­wis­sen­schaft­li­che Tätig­keits­fel­der näher erfah­ren las­sen. Jun­gen sol­len in erzie­he­ri­sche, pfle­ge­ri­sche und bil­dungs­ori­en­tier­te Beru­fe hin­ein­schnup­pern kön­nen. Erkun­det die Berufs­welt mit ihrer gan­zen Viel­falt und macht euch eure eige­nen Stär­ken und Inter­es­sen bewusst. Nicht du musst zum Beruf pas­sen, son­dern der Beruf muss zu dir pas­sen. Ein Traum­job hat kein Geschlecht,“ so Regie­rungs­prä­si­den­tin Hei­drun Piwer­netz bei ihrer Begrü­ßung der 14 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des dies­jäh­ri­gen Akti­ons­tags bei der Regie­rung von Oberfranken.

Noch immer wird die Berufs­wahl oft von tra­di­tio­nel­len Rol­len­bil­dern beein­flusst: Über 50 Pro­zent der Jun­gen und über 70 Pro­zent der Mäd­chen ent­schei­den sich für jeweils 20 von rund 330 ver­schie­de­nen dua­len Aus­bil­dungs­be­ru­fen. Neben Ein­zel­han­dels­kauf­mann wol­len die Jun­gen häu­fig Mecha­tro­ni­ker, Indu­strie­me­cha­ni­ker oder Elek­tro­ni­ker wer­den. Die Mäd­chen wäh­len eine Aus­bil­dung als Büro­kauf­frau, medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te, Erzie­he­rin oder Ver­käu­fe­rin. Ein ähn­li­ches Bild zeigt sich bei den aka­de­mi­schen Beru­fen. Unter dem Dach der Regie­rung von Ober­fran­ken sind Spe­zia­li­stin­nen und Spe­zia­li­sten aus 29 ver­schie­de­nen Fach­rich­tun­gen ver­eint. Damit ist die Regie­rung prä­de­sti­niert, Schü­le­rin­nen und Schü­lern span­nen­de Ein­blicke in unter­schied­li­che Bereich zu liefern.

Acht Mäd­chen infor­mier­ten sich über die Tätig­kei­ten einer umwelt­schutz­tech­ni­schen Assi­sten­tin, indem sie Was­ser­pro­ben unter dem Mikro­skop im haus­ei­ge­nen Was­ser­la­bor der Regie­rung ana­ly­sier­ten. Wie der All­tag eines Grund­schul­leh­rers aus­sieht, erfuh­ren sechs Jun­gen an der Gra­ser-Grund­schu­le in Bay­reuth. Einen Vor­mit­tag lang durf­ten sie drei Leh­re­rin­nen und Leh­rern der 1., 2. und 4. Jahr­gangs­stu­fe über die Schul­ter schau­en und hel­fend zur Hand gehen. Zum Abschluss erhiel­ten alle Kin­der und Jugend­li­chen einen span­nen­den Kurz­vor­trag über das Berufs­bild Feuerwehrmann/​Feuerwehrfrau.

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