Ein­la­dung zur Unter­schrif­ten­über­ga­be gegen die geplan­te Tank- und Rast­an­la­ge Cobur­ger Land

Was: Über­ga­be der gesam­mel­ten Unter­schrif­ten gegen die geplan­te Tank- und Rast­an­la­ge Cobur­ger Land an Land­rat Seba­sti­an Straubel

Wann: Mon­tag, 2.Mai, 17.30 Uhr

Wo: direkt an der Auto­bahn­brücke ober­halb von Drossenhausen

Aktu­ell läuft das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren, das zum Ziel hat, eine Tank- und Rast­an­la­ge bei Dros­sen­hau­sen neu zu errich­ten. Eine Rast­stät­te an die­ser Stel­le ist aus Sicht des Akti­ons­bünd­nis Pro Natur – Lan­ge Ber­ge aus vie­len Grün­den frag­wür­dig – weder besteht der pro­gno­sti­zier­te Bedarf an Park­plät­zen an die­ser Stel­le der Auto­bahn, noch pas­sen die Pla­nun­gen, die eine Rast­an­la­ge ohne Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten vor­se­hen, was seit der Ein­füh­rung eines Kabi­nen­schlaf­ver­bots für die Wochen­ru­he­zeit der LKW-Fah­rer nicht mehr EU-Rechts-kon­form ist. Ver­al­tet sind aber auch die Berech­nun­gen für das Ober­flä­chen­ab­was­ser, das nur für ein fünf­jäh­ri­ges Stark­re­ge­n­er­eig­nis aus­ge­legt wur­de, was nach den zuneh­men­den Kli­ma­schwan­kun­gen nicht mehr aus­reicht. Auch der Flä­chen­ver­brauch ist im Ange­sicht bereits bestehen­der ver­sie­gel­ter Flä­chen bei Eis­feld und vor dem Hin­ter­grund des bay­ri­schen Flä­chen­s­par­ziels nicht mehr zu rechtfertigen.

Die Peti­ti­on hat wäh­rend ihrer Lauf­zeit brei­te Unter­stüt­zung mit mehr als 1.100 Unter­schrif­ten aus dem Cobur­ger Raum und wei­te­ren dar­über hin­aus gefun­den. Um ihrer Kri­tik an der Tank- und Rast­an­la­ge an die­sem Stand­ort Aus­druck zu geben, hat das Akti­ons­bünd­nis in einer Unter­schrif­ten­samm­lung ins­ge­samt 1.377 unter­stüt­zen­de Unter­schrif­ten gesam­melt und wird die­se am 2.Mai an der Auto­bahn­brücke bei Dros­sen­hau­sen an Land­rat Seba­sti­an Strau­bel über­ge­ben. Ziel der Peti­ti­on des Akti­ons­bünd­nis­ses ist es, die bereits bestehen­de und noch nicht aus­ge­la­ste­te Anla­ge in Eis­feld Süd auf­zu­wer­ten oder die bei Ebers­dorf so aus­zu­bau­en, dass die­se dem Bedarf gerecht wer­den, ohne dafür neue Flä­chen zu ver­sie­geln. Die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit ist herz­lich zu die­sem Ter­min eingeladen.

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