Neu­stadt bei Coburg: spielend.verbunden – Vor­be­rei­tun­gen der neu­en Son­der­aus­stel­lung laufen

Alexandra Taschner, Mandy Dollas-Brandner und Udo Leidner-Haber freuen sich darauf, die Teddybären in die Welt zu schicken und im Gegenzug regionales Spielzeug aus aller Welt zu erhalten. © Spielzeugmuseum Neustadt

„spielend.verbunden“ – Son­der­aus­stel­lung im Muse­um der Deut­schen Spiel­zeug­indu­strie in Neu­stadt bei Coburg geplant

Ein Ted­dy­bär geht um die Welt, genau­er gesagt sind es sogar knapp 100 Stück. Zurück nach Neu­stadt kehrt Spiel­zeug aus den ver­schie­de­nen Län­dern und wird im Spiel­zeug­mu­se­um Neu­stadt in der neu­en Son­der­aus­stel­lung „spielend.verbunden“ ab August 2022 präsentiert.

Das Muse­um der Deut­schen Spiel­zeug­indu­strie in Neu­stadt bei Coburg ver­fügt über einen welt­weit ein­zig­ar­ti­gen Schatz, näm­lich über eine inter­na­tio­na­le Trach­ten­pup­pen­samm­lung, die rund 1.000 Trach­ten­pup­pen aus über 100 Län­dern umfasst – alles Uni­ka­te. In den 1930er-Jah­ren wur­den in Neu­stadt bei Coburg nack­te Pup­pen­kör­per gefer­tigt und welt­weit ver­schickt. In den Län­dern vor Ort wur­den die Pup­pen dann beklei­det und wie­der nach Ober­fran­ken zurückgesandt.

Den Grund­ge­dan­ken die­ser ein­ma­li­gen bedeu­ten­den Samm­lung greift das Muse­um auf und inter­pre­tiert die­sen neu. Anstel­le von Pup­pen gehen nun Ted­dy­bä­ren der Fir­ma heu­nec auf die Rei­se. In den ver­schie­de­nen Län­dern erhal­ten Kin­der jeweils einen Ted­dy­bä­ren und sen­den im Gegen­zug dem Spiel­zeug­mu­se­um Neu­stadt ein Spiel­ob­jekt aus ihrer Regi­on zurück.

Die Son­der­aus­stel­lung „spielend.verbunden“ ver­mit­telt den Besu­chern einen fas­zi­nie­ren­den und per­sön­li­chen Ein­druck der Spiel­kul­tur welt­weit. Obwohl alle Kin­der in der Welt mit Spiel­zeug spie­len, ist jedes Spie­len von der Kul­tur eines Lan­des geprägt – dank der teil­neh­men­den Kin­der auf der gan­zen Welt wird den Besu­chern im Muse­um Neu­stadt ein exklu­si­ver Ein­blick in die jewei­li­ge Spiel­kul­tur gewährt.

Spiel­zeug­mu­se­um Neu­stadt bit­tet um Mithilfe

„Nichts geht über den per­sön­li­chen Kon­takt“, sagt Muse­ums­lei­ter Udo Leid­ner-Haber. Wer also Kon­tak­te zu Fami­li­en mit Kin­dern im Aus­land hat, kann sich damit sehr ger­ne an das Spiel­zeug­mu­se­um in Neu­stadt bei Coburg wen­den, ent­we­der tele­fo­nisch unter 09568–5600 oder per E‑Mail an info@​spielzeugmuseum-​neustadt.​de. Den Kin­dern und ihren Fami­li­en ent­ste­hen kei­ner­lei Kosten – die­se über­nimmt das Spiel­zeug­mu­se­um Neu­stadt, die dank eines Zuschus­ses zur Muse­ums­för­de­rung in Ober­fran­ken aus Mit­teln des Bezirks Ober­fran­kens die Pro­jekt­idee rea­li­sie­ren kann.

Attrak­ti­ves Ver­an­stal­tungs­pro­gramm obendrein

Muse­ums­päd­ago­gin Alex­an­dra Tasch­ner und Ver­an­stal­tungs­ma­na­ge­rin Man­dy Dol­las-Brand­ner orga­ni­sie­ren der­zeit zudem ein anspre­chen­des und abwechs­lungs­rei­ches Ver­an­stal­tungs­pro­gramm, dass die Lauf­zeit der Son­der­aus­stel­lung „spielend.verbunden“ beglei­ten wird. Vom 19. August bis 6. Novem­ber kön­nen die klei­nen und gro­ßen Besu­cher im Spiel­zeug­mu­se­um Neu­stadt „80 Tage Kultur.Erleben“ – ein Kul­tur­er­eig­nis für alle Alters­grup­pen. Wäh­rend der 80 Tage wer­den im Muse­um elf ver­schie­de­ne Kul­tu­ren im wöchent­li­chen Wech­sel beleuch­tet: von der Rei­se­kul­tur über die Indu­strie- und Sprach­kul­tur bis hin zur Genuss- und Spiel­kul­tur ist ein bun­tes Ver­an­stal­tungs­pro­gramm geboten.

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