Bam­ber­ger Stadt­rat spricht über Ukrai­ne, Unte­re Brücke und Corona

Stadtrat Bamberg Konzerthalle Hegelsaal 2022
Eher geringes Besucher-Interesse herrschte bei der April-Vollsitzung des Bamberger Stadtrats in der Konzert- und Kongresshalle. So waren lediglich vier Bürger als Zuschauer vor Ort im Hegel-Saal dabei.

Pan­de­mie-Spit­ze überwunden

Bei der Voll­sit­zung des Bam­ber­ger Stadt­rats im Hegel-Saal der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le am Mitt­woch, 27. April 2022, stan­den unter ande­rem Berich­te zur Covid 19-Pan­de­mie und zur Situa­ti­on ukrai­ni­scher Geflüch­te­ter auf der Tagesordnung.

In sei­nem Vor­trag zur aktu­el­len Lage der Covid-Pan­de­mie in Bam­berg sag­te Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke, dass man laut Exper­ten in zwei Wochen sehen wer­de, ob die der­zei­ti­ge „Wel­le hin­ter uns liegt“ oder ob es sich ledig­lich um eine Seit­wärts­be­we­gung des Pan­de­mie-Gesche­hens hand­le. So ent­span­ne sich der­zeit die Lage wie­der, nach­dem die bis­he­ri­ge Pan­de­mie-Spit­ze in Bam­berg Ende März 2022 mit 26.000 Fäl­len erreicht wor­den sei. Die mei­sten Covid-Pati­en­ten im Kli­ni­kum Bam­berg habe es am 6. April 2022 mit 99 Coro­na-Fäl­len gege­ben. Bezüg­lich der Coro­na-Maß­nah­men an Schu­len sag­te Star­ke, dass am 1. Mai 2022 gemäß der 16. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung alle Test­pflich­ten an Schu­len entfielen.

660 ukrai­ni­sche Geflüch­te­te in Bamberg

In sei­nem Bericht zur Lage der aus der Ukrai­ne geflüch­te­ten Men­schen in Bam­berg gab OB Star­ke bekannt, dass der­zeit 660 Geflüch­te­te in Unter­künf­ten oder pri­vat in Bam­berg unter­ge­kom­men sei­en. Der Groß­teil der Per­so­nen (394) sei dabei pri­vat unter­ge­bracht. Neu­an­kom­men­de Flücht­lin­ge wür­den vom Anker­zen­trum Bam­berg aus nun auf die ober­frän­ki­schen kreis­frei­en Städ­te und ober­frän­ki­schen Land­krei­se verteilt.

Bei­de Berich­te wur­den vom Stadt­rat ein­stim­mig zur Kennt­nis genom­men. Wort­mel­dun­gen dies­be­züg­lich gab es nicht.

Masten auf der Unte­ren Brücke mitt­ler­wei­le abgebaut

Wesent­lich mehr Gesprächs­be­darf der Stadt­rä­te gab es zur Situa­ti­on rund um die tem­po­rä­re Freischank­flä­che auf der Unte­ren Brücke. Ihre Nach­fra­gen wur­den von den Refe­ren­ten der Stadt Bam­berg beant­wor­tet. So sei­en die bei­den Stör­be­leuch­tungs-Masten auf der Unte­ren Brücke am heu­ti­gen Mitt­woch, 27. April 2022, mitt­ler­wei­le abge­baut wor­den, wie Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se auf eine ent­spre­chen­de Nach­fra­ge erklärte.

Der Refe­rent für Zen­tra­le Steue­rung der Stadt Bam­berg, Chri­sti­an Hin­ter­stein, sag­te, dass die Secu­ri­ty des Betrei­bers ange­hal­ten sei, bspw. Tou­ri­sten­grup­pen, wel­che auf der Brücke dem Vor­trag eines Tou­ri­sten­füh­rers lausch­ten und den Weg blockier­ten, auf­zu­for­dern wei­ter­zu­ge­hen, sodass es zu kei­nen Stö­run­gen käme, da sich die Leu­te an den Tischen und nicht drum­her­um auf­hal­ten soll­ten. Bezüg­lich der Rad­ver­kehrs­re­ge­lung auf der Unte­ren Brücke erklär­te Bür­ger­mei­ster Jonas Glü­sen­kamp, dass für den Voll­zug der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung die Poli­zei zustän­dig sei, da es sich um eine Ver­kehrs­flä­che hand­le. Man set­ze jedoch auf den gesun­den Men­schen­ver­stand, dass Rad­fah­rer abstie­gen und ihr Rad schö­ben, wenn auf der Brücke viel los sei.

Sena­te und Aus­schüs­se mit SPD-Mit­glie­dern besetzt

Die von der SPD-Stadt­rats­frak­ti­on ein­ge­reich­ten Vor­schlä­ge zur Beset­zung der Sena­te und Aus­schüs­se beschloss der Stadt­rat mit einer Gegen­stim­me. So sind Peter Süß und Inge­borg Eich­horn nun für die SPD-Frak­ti­on Mit­glie­der im Kon­ver­si­ons- und Sicher­heits­se­nat. Ihre Ver­tre­ter sind Heinz Kunt­ke und Klaus Stie­rin­ger. Im Stadt­ge­stal­tungs­bei­rat sitzt Peter Süß für die SPD (Ver­tre­ter Heinz Kunt­ke), bei der Ziel­fin­dungs­kom­mis­si­on Per­so­nal­kon­so­li­die­rungs­kon­zept ist Felix Hol­land als Mit­glied für die SPD-Frak­ti­on vertreten.

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