Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 25.04.2022

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Papier­spen­der brennt – Feu­er­wehr­leu­te beleidigt

COBURG. Belei­di­gun­gen eines 40-Jäh­ri­gen sahen sich Cobur­ger Feu­er­wehr­leu­te aus­ge­setzt, als sie am Sonn­tag­abend einen bren­nen­den Papier­spen­der im Park­haus Mau­er lösch­ten. Die Poli­zei sucht Zeugen.

Gegen 18 Uhr ging der Feu­er­alarm im Park­haus Mau­er bei der Cobur­ger Feu­er­wehr ein. Schnell ver­leg­ten die Kame­ra­den an den Ein­satz­ort und lösch­ten rasch ein offe­nes Feu­er in den Toi­let­ten am Aus­gang Mau­er. Zuvor hat­te ein Unbe­kann­ter den Papier­spen­der in Brand gesteckt und rund 1.500 Euro Scha­den hin­ter­las­sen. Hin­wei­se auf den „Zünd­ler“ nimmt die Cobur­ger Poli­zei entgegen.

Ein 40 Jah­re alter Pas­sant beschwer­te sich bei den Feu­er­wehr­leu­ten über die Laut­stär­ke der Brand­mel­de­an­la­ge und sah sich gezwun­gen, ihnen mit aus­ge­streck­tem Mit­tel­fin­ger sowie vul­gä­rer Wort­wahl sei­nen Unmut dar­über kund­zu­tun. Die Fol­ge ist nun eine Anzei­ge wegen Beleidigung.

Unter Dro­gen­ein­fluss am Steuer

COBURG. Cobur­ger Poli­zei­be­am­te kon­trol­lier­ten am Sonn­tag­nach­mit­tag eine 31-Jäh­ri­ge mit ihrem Auto. Wie sich her­aus­stell­te, hat­te die Frau zuvor Dro­gen konsumiert.

Kurz nach 13 Uhr unter­zo­gen die Ord­nungs­hü­ter die 31-Jäh­ri­ge mit ihrem Peu­geot in der Roda­cher Stra­ße einer all­ge­mei­nen Ver­kehrs­kon­trol­le. Dabei stell­ten die Beam­ten dro­gen­ty­pi­sche Merk­ma­le bei der Auto­fah­re­rin fest. Ein Dro­gen­schnell­test bestä­tig­te den Ver­dacht der Poli­zi­sten. Eine Blut­ent­nah­me im Kli­ni­kum war die Fol­ge der Fahrt. Nun muss die Frau mit min­de­stens 500 Euro Buß­geld und einem Fahr­ver­bot rechnen.

Unbe­kann­te zün­deln und ran­da­lie­ren im Wald

ITZ­GRUND, LKR. COBURG. Ein Bild der Ver­wü­stung bot sich nach den Oster­fei­er­ta­gen einem Ehe­paar, als sie ihr Wald­grund­stück bei Schot­ten­stein auf­such­ten. Dort zün­del­ten die unbe­kann­ten Täter im Wald, bra­chen einen Wohn­wa­gen sowie eine Wald­hüt­te auf und zer­stör­ten das Inven­tar. Die Poli­zei bit­tet um Hinweise.

Die 56 und 51 Jah­re alten Ehe­leu­te nut­zen das Wald­stück am „Hahn­berg“ mit Wohn­mo­bil und Gar­ten­lau­be als Rück­zugs­ort. Unbe­kann­te such­ten zwi­schen Grün­don­ners­tag und den Oster­fei­er­ta­gen das Feri­en­do­mi­zil der Fami­lie auf und zer­stör­ten nahe­zu alles, was sie vor­fan­den. Dabei bra­chen sie das Wohn­mo­bil und die Hüt­te auf, ent­nah­men dar­aus Werk­zeu­ge und zer­trüm­mer­ten damit das Mobi­li­ar. Zudem ver­such­ten die Täter eine mit Ben­zin getränk­te Toi­let­ten­pa­pier­rol­le zu ent­zün­den und klau­ten auch Gar­ten­werk­zeu­ge. Der Wert der Schä­den und des Die­bes­guts beläuft sich nach ersten Schät­zun­gen min­de­stens auf einen vier­stel­li­gen Betrag.

Beam­te der Cobur­ger Ermitt­lungs­grup­pe haben den Fall über­nom­men und ermit­teln unter ande­rem wegen Her­bei­füh­ren einer Brand­ge­fahr und Sach­be­schä­di­gung. Zeu­gen, die Hin­wei­se auf die Ran­da­lie­rer geben kön­nen, mel­den sich bit­te unter der Tel.-Nr. 09561/6450 bei der Polizei.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Fahr­rad entwendet

Mit­witz: In der Zeit von Sams­tag auf Sonn­tag wur­de aus dem Hof eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses im Brei­ten­see­weg ein unver­sperr­tes Kin­der­rad ent­wen­det. Das schwar­ze Fahr­rad der Mar­ke Mar­vel mit Bat­man-Logo hat 18-Zoll-Räder und einen Wert von rund 200,- Euro. Sach­dien­li­che Hin­wei­se nimmt die Poli­zei Kro­nach unter Tel. 09261–5030 entgegen.

Renault-Fah­rer schwer verletzt

Mit­witz: Rund 12.000,- Euro Scha­den und eine schwer­ver­letz­te Per­son sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­falls vom Mon­tag­mor­gen gegen 07:30 Uhr auf der B 303 bei Mit­witz. Der Fah­rer eines Pkw Renault befuhr die Bun­des­stra­ße von Gehülz kom­mend in Rich­tung Mit­witz. Etwa 600 Meter vor Orts­ein­gang kam der 78-jäh­ri­ge Fah­rer aus unge­klär­ter Ursa­che allein­be­tei­ligt nach rechts von der Fahr­bahn ab und prall­te fron­tal gegen einen Baum. Die Feu­er­weh­ren Mit­witz, Son­ne­feld und Burg­stall waren vor Ort und muss­ten den Fah­rer aus sei­nem Fahr­zeug befrei­en. Die B 303 war für ca. 2 Stun­den total gesperrt. Das ver­un­fall­te Fahr­zeug muss­te durch einen Abschlepp­dienst gebor­gen wer­den. Der Fah­rer kam mit dem Ret­tungs­dienst ins Kran­ken­haus nach Kronach.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Renn­rad­fah­rer flüchtig

KULM­BACH / MAIN­LEUS. Am 19.04.2022, gegen 17:15 Uhr, kam es auf Höhe der Fran­zens­ba­der Stra­ße (Sei­den­hof) und der Kulm­ba­cher Stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem Rad­fah­rer und einem Pkw. Der Fah­rer eines Opel Astra woll­te von der Fran­zens­ba­der Stra­ße kom­mend nach rechts in die Kulm­ba­cher Stra­ße Rich­tung B 289 abbie­gen. Nach­dem sich der Pkw-Fah­rer nach links und rechts umge­se­hen hat­te, fuhr er an und lenk­te nach rechts ein. In jenem Augen­blick näher­te sich von hin­ten ein Renn­rad­fah­rer und woll­te rechts am Pkw vor­bei­fah­ren. Der Rad­fah­rer prall­te dabei gegen den vor­de­ren rech­ten Kot­flü­gel und die Stoß­stan­ge des Pkw. Zu einem Sturz des Rad­fah­rers kam es nicht. Die Bei­fah­re­rin des Opel-Fah­rers stieg aus und rief dem Rad­fah­rer hin­ter­her, um ihn zum Anhal­ten zu bewe­gen. Der Renn­rad­fah­rer habe sich davon jedoch nicht beir­ren las­sen und ent­fern­te sich uner­laubt von der Unfall­stel­le. Er fuhr gera­de­aus über die Kulm­ba­cher Stra­ße in Rich­tung eines Rad-/Geh­wegs davon. Am Pkw ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von ca. 1.000,- €. Der flüch­ti­ge Rad­fah­rer kann wie folgt beschrie­ben wer­den: Alter: 40 – 45 Jah­re, ca. 1,80 m groß, schlank, kein Bart, kei­ne Bril­le. Der Mann war mit einem auf­fäl­lig gel­ben Rad­ler­tri­kot (ärmel­los) mit dem schwar­zen Schrift­zug „CAT“ im Rücken­be­reich beklei­det. Fer­ner trug der Mann einen schwarz-grau­en Helm, eine schwar­ze Rad­ler­ho­se, sowie ein schwar­zes Lang­arm-Shirt unter besag­tem Tri­kot. Das Renn­rad hat­te eben­falls einen dunk­len Farb­ton. Hin­wei­se zum flüch­ti­gen Renn­rad­fah­rer nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach ent­ge­gen. Ruf­num­mer: 09221/6090

Rad­mut­tern gelockert

Schwin­gen. In der Nacht vom 18.04.22 auf dem 19.04.22 wur­den an einem Park­platz in Schwin­gen an einem dort gepark­ten , sil­ber­nen PKW, fünf Rad­mut­tern gelockert. Nur durch Glück konn­te die Fahr­zeug­füh­re­rin ihren PKW noch zum Ste­hen brin­gen, ohne dass sich das Rad wäh­rend der Fahrt löste.

Wer hier­zu Beob­ach­tun­gen gemacht hat wird gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Kulm­bach in Ver­bin­dung zu setzten.

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