Bam­berg: Pro­jekt­start „Genuss­erleb­nis Fran­ken“ – Stu­die des Netz­werks „Kul­tur und Genuss in Fran­ken“ und der Uni Bay­reuth will regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten modern erleb­bar machen 

Auftaktveranstaltung der Projektstudie „Genusserlebnis Franken“ im Kulmbacher Mönchshof, v.l.n.r. Sandra Peters, Stefan Lorke, Dr. Helga Metzel, Diana Büttner (live zugeschaltet/Monitor), Dr. Matthias Gebauer und Studierende der Universität Bayreuth.
Auftaktveranstaltung der Projektstudie „Genusserlebnis Franken“ im Kulmbacher Mönchshof, v.l.n.r. Sandra Peters, Stefan Lorke, Dr. Helga Metzel, Diana Büttner (live zugeschaltet/Monitor), Dr. Matthias Gebauer und Studierende der Universität Bayreuth.

Ober­fran­ken ist Genuss­re­gi­on. Die Bewah­rung und För­de­rung von Kul­tur, Viel­falt und Qua­li­tät regio­na­ler Spe­zia­li­tä­ten in Ober­fran­ken wur­de dem­entspre­chend 2016 als Best-Prac­ti­ce-Bei­spiel in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes auf­ge­nom­men. Die Ver­bin­dung von Kuli­na­rik, Hand­werk und Anbau­kul­tur haben eine lan­ge Tra­di­ti­on in der Regi­on. Dies möch­te das Netz­werk „Kul­tur und Genuss in Fran­ken“ ver­mit­teln und tou­ri­stisch erschließen.

Neben dem Welt­erbe-Besuchs­zen­trum Bam­berg ist auch das Gärt­ner- und Häcker­mu­se­um Bam­berg eines von ins­ge­samt 14 Mit­glie­dern des Netz­werks. Gemein­sam mit Dr. Mat­thi­as Gebau­er vom Geo­gra­phi­schen Insti­tut der Uni­ver­si­tät Bay­reuth und Stu­die­ren­den des Master­pro­gramms Stadt- und Regio­nal­ent­wick­lung star­te­te das Netz­werk jetzt eine ein­jäh­ri­ge Pro­jekt­stu­die zu Genuss­räu­men und Erleb­nis­tou­ren in Franken.

Ziel der Pro­jekt­stu­die ist es, Genuss­wel­ten und Erleb­nis­tou­ren aus Wan­der­we­gen, Genus­sor­ten und Muse­en mit Lebens­mit­tel­be­zug zu ent­wickeln und umzu­set­zen. Ins­be­son­de­re für die Muse­en sol­len im Rah­men der Stu­die Emp­feh­lun­gen für die Ent­wick­lung von Erleb­nis­wel­ten erar­bei­tet wer­den, um ihnen so den Weg zu zen­tra­len Ele­men­ten in einem moder­nen Set­ting von tou­ri­sti­schen Genuss­tou­ren aufzuzeigen.

In einem ersten Schritt wer­den ver­schie­de­ne Muse­en des Muse­ums­netz­wer­kes unter ande­rem in Bam­berg besucht, eva­lu­iert und als Aus­gangs­grund­la­ge für die ein­jäh­ri­ge Arbeit genom­men. Bei der Pla­nung und Aus­ge­stal­tung spie­len The­men wie moder­ne Genuss­erleb­nis­se und Nah­rungs­mit­tel als Erfah­rung eben­so eine Rol­le wie die Erschlie­ßung neu­er, jun­ger Ziel­grup­pen für genuss­ori­en­tier­ten Tou­ris­mus. Auch die Ent­wick­lung neu­er, inter­ak­ti­ver For­ma­te ste­hen im Mit­tel­punkt der For­schung, um die her­aus­ra­gen­de Bedeu­tung von Nah­rung und Genuss für die Regi­on Ober­fran­ken ver­mit­teln zu können.

Die Grup­pe der Uni­ver­si­tät nutz­te die Auf­takt­ver­an­stal­tung in Kulm­bach, um sich inten­siv mit den zukünf­ti­gen Koope­ra­ti­ons­part­nern aus­zu­tau­schen. Mit dabei waren Dr. Hel­ga Met­zel, Geschäfts­füh­re­rin der Muse­en im Kulm­ba­cher Mönchs­hof, die Lei­te­rin des Töp­fe­rei­mu­se­ums Thur­nau San­dra Peters, Dia­na Bütt­ner, die stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin des Zen­trums Welt­erbe Bam­berg und Ste­fan Lor­ke, Geschäfts­füh­rer des Fich­tel­ge­birgs­ver­eins. Eine Füh­rung durch die drei Muse­en im Kulm­ba­cher Mönchs­hof run­de­te die Auf­takt­ver­an­stal­tung ab. Für das muse­ums­päd­ago­gi­sche Erle­ben der Genuss­kul­tur sorg­te die haus­ei­ge­ne Backstube.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.